Sir Apfelot Wochenschau KW 50, 2019

Wenn ihr dachtet, dass heute keine Sir Apfelot Wochenschau erscheint, habt ihr Pech gehabt. Auch am heutigen Freitag, dem 13. Dezember 2019, bekommt ihr wieder jene Apple- und Tech-News präsentiert, die mir in der vergangenen Woche besonders aufgefallen sind. Unter den Meldungen aus der Kalenderwoche 50 des Jahres 2019 sind unter anderem diese Themen: Ende für UMTS im o2-Netz, Phishing-Schutz im Chrome-Browser, Strafen für 1&1 und Ericsson, Aufräumaktion im Erdorbit, Apple Pay bei der Sparkasse, Koop-Zocken und weitere. 

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 50 in 2019 findet ihr unter anderem diese Themen: Ende für UMTS im o2-Netz, Phishing-Schutz im Chrome-Browser, Strafen für 1&1 und Ericsson, Aufräumaktion im Erdorbit, Apple Pay bei der Sparkasse, Koop-Zocken und weitere.

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 50 in 2019 findet ihr unter anderem diese Themen: Ende für UMTS im o2-Netz, Phishing-Schutz im Chrome-Browser, Strafen für 1&1 und Ericsson, Aufräumaktion im Erdorbit, Apple Pay bei der Sparkasse, Koop-Zocken und weitere.

Telefónica kündigt Ende für UMTS-Mobilfunk im o2-Netz an

UMTS, oder ausgeschrieben „Universal Mobile Telecommunication Service“, ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Nach AMPS, GSM, GPRS und EDGE wurden die Funkfrequenzen für diesen Standard in Deutschland 2000 versteigert; ab 2004 waren die Netze der Mobilfunkanbieter dann damit ausgestattet. Mittlerweile nutzen die meisten aber das wesentlich schnellere LTE (4G), vor allem fürs mobile Internet. Und ab 2020 soll 5G den Markt erobern. Da verwundert es nicht, dass die Telefónica für 2022 ankündigt, UMTS im o2-Netz abzuschalten, wie Inside Digital berichtet. Erste Frequenzen sollen schon vorher vom Netz gehen.

Infos und Hintergründe: Mobilfunkstandards von AMPS bis 5G

Phishing-Schutz im Chrome-Browser

Mit der Version 79 von Google Chrome soll mehr Schutz für die Nutzer/innen des Browsers realisiert werden. Das meldet unter anderem MacRumors. Zu den neuen Funktionen soll zum Beispiel Anti-Phishing gehören, also mehr Schutz gegen das Ausspähen von personenbezogenen Daten, Login-Angaben und Zahlungsinformationen. Wie das funktioniert? Indem der Chrome-Browser bei der Eingabe von entsprechenden Daten selbige darauf überprüft, ob sie in entdeckten öffentlichen Datensätzen auftauchen. Sollte man also Opfer eines Hacks, eines Datenklaus oder ähnlichem geworden sein, wird man direkt darauf hingewiesen, zum Beispiel sein Passwort zu ändern. Zudem gibt es eine Blacklist für bekannte Phishing-Seiten, die nun in Echtzeit und nicht mehr nur alle 30 Minuten aktualisiert wird.

3D-Suchergebnisse von Google: AR zeigt u. a. Tiere an

Und nochmal Google: In den mobilen Suchergebnissen der gleichnamigen Suchmaschine können nun bei einigen Begriffen auch 3D-Ergebnisse als AR-Erlebnis angezeigt werden. Das berichtet beispielsweise Smart Droid an dieser Stelle. Sucht einfach mal nach „Tiger“, „Panda“, „Hirsch“ oder dergleichen, scrollt dann zum 3D-Ergebnis und schaut euch die 3D-Videos an, die gemischt mit dem Echtzeit-Bild der Smartphonekamera aufs Display gezaubert werden. Natürlich erkennt man, dass es ein digitales Modell ist, aber der Effekt ist dennoch recht interessant und hilft, sich die gesuchten Tiere oder Objekte im echten Leben vorzustellen.

Strafe für Ericsson: 1 Milliarde Dollar wegen Korruption

Eine Milliarde US-Dollar Strafe muss die Firma Ericsson laut Computer Base (hier) zahlen. Die Gründe dafür sind Korruption und Bestechung. „Wie der offiziellen Mitteilung der US-Justiz zu entnehmen ist, hat sich Ericsson über Jahre hinweg in Ländern wie China, Vietnam und Dschibuti in Ostafrika der Bestechung ranghoher Regierungsbeamte strafbar gemacht – aber auch in Kuwait und Indonesien hat das Unternehmen zwischen 2010 und 2016 strafbare Handlungen begangen“, heißt es in der verlinkten Quelle. Die vom schwedischen Unternehmen zu zahlende Strafe setzt sich zusammen aus 520 Millionen Dollar an das US-Justizministerium sowie 540 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Strafe für 1&1: Verstoß gegen Datenschutz kostet mehrere Millionen

Aber auch hierzulande gibt es Anbieter für Kommunikationsdienste, die Strafe zahlen müssen. So soll dem Handelsblatt zufolge 1&1 ein Bußgeld von 9,55 Millionen Euro zahlen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat dies verhängt, weil der Konzern sich nicht ans Datenschutzrecht gehalten hatte. Es wurde befunden, dass die Kunden und ihre Daten von 1&1 nicht ausreichend geschützt wurden. Der Konzern hat bereits angekündigt, gegen die Strafe mit rechtlichen Mitteln vorzugehen.

ESA räumt auf: Weltraumschrott soll aus Erdorbit verschwinden

Die Europäische Weltraumorganisation ESA startet mit einer Aufräumaktion ins All, wie Spiegel Online aufzeigt. Denn um die Erde kreisen nicht nur die Internationale Raumstation ISS, Satelliten mit bestimmten Zweck und andere in Nutzung befindliche Objekte – sondern auch Überreste von Raketen, Sonden, Spaceshuttles und verbrauchte Satelliten. Der Weltraumschrott soll beseitigt werden, was sich die ESA dem Beitrag zufolge 120 Millionen Euro kosten lassen will. Das Vorgehen ist dabei vom Konzept her simpel: der Satellit „ClearSpace-1“ greift mit seinen vier Armen den Weltraummüll und wirft ihn in die Erdatmosphäre, wo er dann verglüht.

Apple Pay nun bei der Sparkasse und Commerzbank

Apple Pay Goes Live for Sparkasse and Commerzbank Customers in Germany“, titelte MacRumors und wies damit darauf hin, dass nun in Deutschland Apple-Nutzer mit Sparkassen- oder Commerzbank-Konto den Bezahldienst aus Cupertino nutzen können. Offizielle Informationen zur Nutzung von Apple Pay bei der Sparkasse findet ihr hier: Klick. Wenn ihr bei der Commerzbank seid und Apple Pay nutzen möchtet, dann findet ihr hier die entsprechenden Infos: Klick.

PlayStation 5: Einen Spielcharakter mit mehreren Controllern steuern?

PlayStation-Fans freuen sich auf die fürs nächste Jahr erwartete PS5. Die fünfte Generation der Videospielkonsole soll nicht nur ein interessantes Design haben, sondern auch neue Technologien und Funktionen mitbringen. So könnte es für ein neues Multiplayer-Erlebnis möglich werden, eine Spielfigur mit mehreren Controllern zu steuern. Auf ein entsprechendes Patent und Spekulationen darum gehen unter anderem Play3 (hier) und Netzwelt (hier) ein – Einsatzgebiete können Skill-basierte Spiele sein, bei dem jede/r seine Stärken beisteuern kann; sowie auch Partyspiele, bei denen Chaos ein wichtiges Element ist 😀

Fürs Multiplayer-Zocken bei Steam muss nur eine/r das Spiel kaufen

Und nochmal Multiplayer, dieses Mal aber am Computer mit dem Steam-Client: Wie Giga aufzeigt, gibt es dort nun das Feature „Remote Play Together“, welches das Äquivalent zu einem lokalen Multiplayer über Internet realisiert. Dafür muss nur eine der spielenden Parteien das Spiel gekauft haben. Das Zocken ist damit also genauso möglich, wie wenn alle vor einem PC oder einer Konsole sitzen; nur eben an verschiedenen Orten. „Bis zu vier Spieler, bei sehr schnellen Verbindungen sogar mehr, können dann gemeinsam alle lokalen Multiplayer-, Koop- und Splitscreen-Spiele zocken“, heißt es im Giga-Beitrag. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Steam-Webseite.


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