Sir Apfelot Wochenschau KW 9, 2020

Schon zwei Monate sind wieder fast vorbei und es ist abermals Freitag. Das heißt, dass ihr auch heute wieder eine Sir Apfelot Wochenschau spendiert bekommt. Darin findet ihr jene Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 9 des Jahres 2020 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem: Steve Jobs’ 65. Geburtstag, BSI-Forderung zu Smartphone-Sicherheit, Update für Serif-Apps, Maus-Probleme bei iPads, Patent zeigt mögliches Feature des PS5-Controllers und noch mehr! Lasst gern einen Kommentar da, wenn ihr diese Woche auch noch etwas Spannendes  gelesen oder gesehen habt 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 9 in 2020 mit dabei: Sinnloser Vorratsdatenspeicher der NSA, Biofeedback im PS5-Controller, Magic Mouse unter iPadOS 13.3, Kr00k-Sicherheitslücke, Steve Jobs' Geburtstag, und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 9 in 2020 mit dabei: Sinnloser Vorratsdatenspeicher der NSA, Biofeedback im PS5-Controller, Magic Mouse unter iPadOS 13.3, Kr00k-Sicherheitslücke, Steve Jobs' Geburtstag, und mehr!

65. Geburtstag von Steve Jobs am Montag, dem 24.02.2020

Vergangenen Montag wäre der Apple-Mitbegründer Steve Jobs 65 Jahre alt geworden. Der 2011 verstorbene Technikvisionär brachte mit seinem Unternehmen viele Neuerungen und Innovationen auf den Technikmarkt: den Mac, den iMac, den iPod, das iPhone, das iPad und mehr. Mittlerweile ist die Produktfamilie Apples weiter angewachsen. Wenn ihr euch zu Steve Jobs, seinem Leben und seinem Wirken informieren wollt, dann empfehle ich euch die offizielle Biografie von Walter Isaacson. Steht ihr eher auf biografische Filme, dann könnt ihr mit diesem Vergleich euren Favoriten für den Filmeabend am Wochenende finden: Steve Jobs Film – Welcher Streifen portraitiert den Apple-Gründer am besten?

DropBox jetzt mit Dark Mode

Nutzt ihr häufig DropBox und vor allem die Dokumente in der Cloud, die man mit anderen zusammen verwenden und sogar gleichzeitig bearbeiten kann? Und seid ihr ebenfalls Fan von Dunkelmodi auf Geräten und in Apps? Dann habt ihr seit kurzem großes Glück. Denn DropBox hat jetzt auch einen Dark Mode eingeführt. Hier zur Veranschaulichung ein Auszug aus dem Dokument, mit dem ich diese Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau vorbereitet habe:

BSI-Forderung: 5 Jahre Updates für alle Smartphones

Wie beispielsweise Golem berichtet, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) neue Forderungen an Smartphonehersteller hinsichtlich der Langlebigkeit und Sicherheit ihrer Produkte veröffentlicht. Eine der Forderungen des Katalogs ist dabei, dass Smartphones mindestens 5 Jahre lang Updates für ihr Betriebssystem erhalten sollen. Während das bei Apple schon einigermaßen eingehalten wird (s. Kompatibilitätsliste von iOS 13), da hapert es im Android-Bereich ordentlich. Neben der Zeitspanne, in der Sicherheitsupdates gewährt werden, ist da auch immer noch der Kritikpunkt, dass Updates nicht direkt zu allen Nutzer/innen vordringen, sondern sehr lange brauchen bis sie von Google bis aufs Endgerät kommen. Den ganzen Forderungskatalog vom 25.02.2020 findet ihr an dieser Stelle.

Updates für Serif-Apps: Affinity Photo jetzt auf Version 1.8.1

Ebenfalls eine Meldung wert – zum Beispiel hier bei heise online – ist die Tatsache, dass die Softwareentwickler/innen von Serif ihren Affinity-Apps jeweils ein umfangreiches Update verpasst haben. Affinity Photo, Affinity Designer und Affinity Publisher sind nun auf dem aktuellsten Stand und können neue Funktionen nutzen. Das teilt Serif auch allen Nutzer/innen per E-Mail mit. Zu Affinity Photo 1.8 (mittlerweile schon auf 1.8.1 gepatcht) hieß es darin u. a., dass nun Adobe-Dateien auch inklusive Smartobjekten eingefügt und diese in Affinity Photo bearbeitet werden können. Der Affinity Publisher unterstützt derweilen den IDML-Import. Noch mehr Infos gibt’s auf der Affinity-Webseite. Und hier die Neuerung, die bei Affinity Photo als erstes ins Auge sticht – die Auswahl von Presets mit der Möglichkeit zur eigenen Erstellung von vordefinierten Formaten:

NSA-Vorratsdatenspeicherung: 100 Millionen Dollar für so gut wie nichts

Kommen wir von erfreulichen Update-Nachrichten zu überraschenden Überwachungs-News: Wie unter anderem Golem aufzeigt, hat die Vorratsdatenspeicherung des US-Militärgeheimdienstes so gut wie nichts gebracht. Verwiesen wird auf einen 106-seitigen Bericht, der euch teilweise geschwärzt hier als PDF vorliegt. Zusammengefasst wird in dem oben verlinkten Beitrag, dass die NSA die Daten der Vorratsdatenspeicherung für 15 Berichte genutzt hat, aus denen das FBI zwei für neue Erkenntnisse nutzen konnte. Das erste FBI-Vorgehen brachte dabei nichts; nur das zweite brachte dann einen neuen Untersuchungsansatz. Weitere Zahlen und Daten rund um das 100-Millionen-Dollar-Projekt, das als Erfolg nur eine Telefonnummer verbuchen kann, findet ihr im Golem-Beitrag. 

Magic Mouse ab iOS 13.3 / iPadOS 13.3 nicht mehr nutzbar

Wieder bei heise online habe ich den Hinweis gefunden, dass es scheinbar aktuell Probleme bei der Nutzung der Apple-eigenen Magic Mouse (sowohl 1 als auch 2) an Mobilgeräten wie dem iPad Pro gibt. Bereits ab der iPadOS-Version 13.2 soll es Probleme bei der Nutzung gegeben haben. Ab iPadOS 13.3 soll die Kopplung der Apple-Maus mit dem Apple-Tablet über Bluetooth dann gar nicht mehr geklappt haben. Selbst die Verbindung über Kabel führt nur noch für einen Moment dazu, dass die Maus als nutzbares Gerät angezeigt wird. Das macht aber auch nichts, da die Maus mit angeschlossenem Kabel (auf der Unterseite) eh nicht nutzbar ist. In der 13.4-Beta des Betriebssystems scheint das Problem noch nicht gelöst zu sein, weshalb die Frage im Raum steht, ob es nur ein blöder Bug oder ein fieses Feature ist.

iPhone, Amazon Echo, Raspberry Pi: Broadcom WLAN-Chips mit Sicherheitslücke

Von der „Kr00k“ genannten Sicherheitslücke berichtet unter anderem Golem an dieser Stelle. Kr00k betrifft der Meldung zufolge von Broadcom für smarte Geräte hergestellte WLAN-Chips. Bei den Mini-Modems können deshalb „Teile des WLAN-Traffics“ mitgelesen werden, wie es heißt. Im Detail handelt es sich um Teile des Datenverkehrs, der eigentlich durch die WPA2-Verschlüsselung gegen Fremdeingriffe gesichert sein sollte. Durch die weite Verbreitung der Chips sind verschiedenste Geräte betroffen: Neben dem Raspberry Pi 3 und einigen Android-Smartphones auch Mac-Modelle, iPads und iPhones von Apple. Hinzu kommen Kindle- und Echo-Geräte von Amazon. Weitere Details zu Kr00k gibt’s in der Quelle.

Biofeedback als Feature des PS5 Controllers?

Bei jedem Patent ist natürlich unklar, ob das Gezeigte auch letztlich im fertigen Produkt landet. Darauf weist auch PlayM im Beitrag zum DualShock 5 Controller für die neue PlayStation 5 hin. Denn wie ein Patent vom Hersteller Sony aufzeigt, könnte für den PS5-Controller ein sogenanntes Biofeedback angedacht sein. Sensoren an den Griffen des Gamepads sollen die Herzfrequenz und die Schweißbildung der Nutzer/innen-Hände messen. Das gespielte Spiel soll dann entsprechend angepasst werden. Für Action-, Racing-, Horror- und Shooter-Spiele gleichermaßen könnte diese Funktion des Controllers ganz neue Möglichkeiten erschließen. Auch in VR ergeben sich damit neue Möglichkeiten. Noch ist der PS5-Controller mit Biofeedback aber nur ein Gerücht.


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