Sir Apfelot Wochenschau KW 9, 2022

Hereinspaziert zur ersten Sir Apfelot Wochenschau im März des Jahres 2022. Heute zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 9 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Hardware- und Software-Anbieter reagieren auf Ukraine-Krieg, Smartphone-Akku durch 150-W-Lader in 5 Minuten auf 50%, neue AusweisApp2 verfügbar, OneDrive und Dropbox auf M1-Chips hin optimiert, Spekulationen um faltbare iPad-MacBook-Kombination, und mehr.

Meldungen in der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 9 in 2022: Oppo SuperVOOC für extrem schnelles Aufladen, AusweisApp2 mit neuer Webseite, Open Source in Unternehmen, Disney+ mit Werbung, Netflix mit Spielen, Gerüchte zum Apple MacBook Folio, und mehr!

Meldungen in der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 9 in 2022: Oppo SuperVOOC für extrem schnelles Aufladen, AusweisApp2 mit neuer Webseite, Open Source in Unternehmen, Disney+ mit Werbung, Netflix mit Spielen, Gerüchte zum Apple MacBook Folio, und mehr!

Hardware und Software, die vom russischen Markt verschwindet

Auf die russische Invasion in der Ukraine reagieren nicht nur die Politik und Hilfsorganisationen, sondern auch Privatunternehmen. Neben Spiele-Entwickler/innen, die Teile ihrer Einnahmen spenden, kommen auch Apple und Anbieter für Apps hinzu. Weiterhin hat Apple neben dem Abzug seiner Hardware-Angebote Quellen für Desinformation aus dem App Store verbannt, etwa RT (Russia Today) und Sputnik News. Darauf weist z. B. 9to5Mac in einer Meldung hin. Wie der iPhone-Ticker aufzeigt, so wurden auch Nutzungsmöglichkeiten von Readdle-Apps für russische Nutzer/innen eingestellt. Weiterhin berichtet heise online, dass Airbnb seine Geschäfte in Russland und Belarus einstellt.

Hinweis: Ich behalte mir vor, unqualifizierte Kommentare zum Thema, die dem Ernst der Lage nicht gerecht werden, zu löschen.

BR-Recherche: Hört das Smartphone nun mit oder nicht?

Im Hinblick auf Social Media, Google und Co. sowie die durch deren Seiten und Apps angezeigten Werbung kommt immer wieder die Vermutung auf, dass Smartphones die Gespräche ihrer Nutzer/innen mithören. Falls also Facebook, Instagram, Google-Anwendungen oder ähnliches auf dem iPhone oder Android-Smartphone installiert sind, greifen diese auf das Mikrofon zu und analysieren zu Werbezwecken die in der Nähe stattfindenden Unterhaltungen? Auf eine entsprechende Recherche des Bayrischen Rundfunks geht heise online an dieser Stelle ein. Die Zusammenfassung lautet dabei: „Die BR-Experimente zeigen, dass es technisch durchaus möglich ist, dass Smartphone-Apps unter bestimmten Voraussetzungen Gespräche belauschen – und das sogar heimlich. Dass die Internetriesen tatsächlich davon Gebrauch machen […] ist allerdings weiterhin nicht belegt.

Hier die BR-Recherche im Video:

Oppo SuperVOOC – Smartphone-Ladegeräte mit 150 W und 240 W

Der Smartphone- und Zubehör-Hersteller Oppo hat neue Ladetechnologien für Smartphones vorgestellt. Dank diesen sollen Akkus herkömmlicher Kapazität binnen weniger Minuten zur Hälfte oder sogar komplett geladen werden können. Die Ladetechnik „SuperVOOC“ soll zum Beispiel mit 150-Watt-Ladegeräten dafür sorgen, dass ein Akku in 5 Minuten zu 50% sowie in 15 Minuten zu 100% geladen ist. Mit einem 240-Watt-Lader sollen 100% Aufladung sogar in 9 Minuten erreicht werden können. In einer Meldung vom iPhone-Ticker heißt es dazu: „[…] hat Oppo zudem drauf hingewiesen, dass die neue Technologie sich keinesfalls negativ auf die Lebensdauer der Akkus auswirke, sondern diese im Gegenteil nennenswert auf bis zur doppelten Anzahl von möglichen Ladezyklen verlängere.

AusweisApp2 steht zur Verfügung

Ebenfalls beim iPhone-Ticker habe ich gelesen, dass nun die AusweisApp2 zur Verfügung steht. Neben der App für iOS und Android gibt es auch eine neue Webseite, die nach Aussagen der Macher/innen mit einem „neuen, nutzerfreundlichen und modernen Design“ überzeugen soll. Mit der App und der Website soll es leichter werden, die Online-Funktionen des Personalausweises zu nutzen. Details zum Thema findet ihr in den verlinkten Quellen sowie auf der schon erwähnten Webseite, die ihr mit diesem Link erreicht.

Wachstum von Open-Source-Nutzung in Unternehmen

Bereits in zwei Jahren sollen Open-Source-Lösungen für digitale Aufgaben in Unternehmen in ihrer Verbreitung und Wichtigkeit mit proprietären Angeboten gleichziehen können. Das habe ich in einem Artikel von heise online gelesen. Dabei bezieht man sich auf eine Umfrage von Red Hat, die ihr im Original über diese Links findet: Infografik-Blogbeitrag / vollständige Auswertung. Aktuell sollen proprietäre Lösungen bei 45% und Business-Open-Source-Software bei 29% Verbreitung in Unternehmen liegen. In zwei Jahren, so wird der Trend prognostiziert, sollen diese Zahlen auf 37% schrumpfen bzw. auf 34% wachsen. Die Umfrage fand nicht nur in den USA, sondern weltweit statt. Es soll sich um eine „Befragung von 1296 IT-Entscheidern“ gehandelt haben.

Disney+ – Preissenkung dank Werbung?

Kommen wir zum Thema Medien-Streaming. Die erste Meldung stammt von 9to5Mac und orakelt, dass (zumindest in den USA) der Anbieter Disney+ bald Abonnements zu kleineren Preisen anbieten könnte. Diese würden dann aber Werbung enthalten, was einerseits den kleineren Preis ausgleichen würde, den Nutzer/innen aber sicherlich (ab einer gewissen Menge) nicht sonderlich gefallen dürfte. Das Ganze könnte mit einer Preiserhöhung beim Standard-Abo einhergehen, sodass sich nicht nur Neukund/innen, sondern auch bestehende Nutzer/innen entscheiden müssen, ob sie ein teureres Angebot ohne Werbung oder ein günstigeres Abo mit Werbung nutzen möchten. Wie würdet ihr vorgehen? Lasst gern einen Kommentar zum Thema da.

Netflix und Spiele: Kauf eines Studios und neue interaktive Sendung

Netflix macht aktuell keine Schlagzeilen mit Preiserhöhungen oder Werbung zwischen Streams. Vielmehr geht es in aktuellen Meldungen wieder in Richtung Videospiele. Denn wie Netflix selber aufzeigt, wird das finnische Spiele-Studio „Next Games“ aufgekauft. Damit soll die Entwicklung eigener Spiele vorangetrieben werden. Next Games hat u. a. schon einen „Stranger Things“-Titel im Portfolio. Für alle, die nicht das mobile Spiele-Angebot nutzen, sondern am Computer, Fernseher oder Beamer spielen wollen, startet „Trivia Quest“, eine interaktive Quiz-Serie. Sie erinnert ein bisschen an die Jackbox Party Pack Spiele. Offizielle Angaben zur am 1. April 2022 startenden Serie gibt es hier.

Apple Silicon: OneDrive und Dropbox angepasst

Wenn ihr Microsoft OneDrive und / oder Dropbox als Cloud-Lösungen am Apple Mac nutzt, dann gibt es diese Woche gute Nachrichten. Denn wenn ihr einen der aktuellen Apple-Computer mit M1-Chip verwendet, laufen die Apps und ihre Prozesse nun nativ und nicht mehr als Intel-Version über die Rosetta-Emulation. Informationen zu OneDrive mit M1-Unterstützung habe ich in einer Meldung von MacRumors gefunden. Um Dropbox mit M1-Unterstützung geht es in einem Artikel von 9to5Mac. 

„MacBook Folio“ und weitere Gerüchte zum Apple Falt-Laptop

Patente von Technikherstellern, und vor allem die Skizzen darin, regen die Berichterstattung immer zu wilden Gerüchten und Spekulationen an. Auch aktuell ist das nicht anders, wenn man sich mal das Beispiel „MacBook Folio“ anschaut. In „drei oder vier Jahren“ soll so ein MacBook mit Tastatur-Display frühestens marktreif sein, heißt es dazu in einem Beitrag von iFun. Man beruft sich dabei auf den Bloomberg-Autoren Mark Gurman, der anmerkt, dass Apple in die Richtung einer MacBook-iPad-Kombination experimentieren würde. Als Beispiel für die Anwendung wird die Verwendung eines Musikprogramms (GarageBand / Logic Pro) mit der Anzeige einer Klaviatur aufgeführt. Auch weitere virtuelle Eingabeinstrumente ließen sich auf dem Tastatur-Display darstellen.


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