AirPods Pro Case zerbissen – was kann man tun?

AirPods Pro Ladecase Reparatur und Austausch

Unser Hundewelpe ist ein schlimmer Finger. Hin und wieder packt ihn die Kaulust und dann klaut er sich irgendwelche Pappkartons, Brennholz oder Ähnliches und zerbeißt es. Dieses Mal hat er leider was weniger Gutes ausgewählt, nämlich das AirPods Pro Case meiner Frau.

Die AirPods Pro sind so ein Hingucker, wenn sie nicht gerade als Kauspielzeug verwendet werden (Foto: David Levêque/Unsplash).

Die AirPods Pro sind schon ein Hingucker, wenn sie nicht gerade als Kauspielzeug verwendet werden (Foto: David Levêque/Unsplash).

Technisch halbwegs ok, aber optisch kaputt

Die gute Nachricht ist, dass das Case an sich noch halbwegs funktioniert. Es lädt die AirPods Pro auf und lässt sich auch selbst noch aufladen. Man kann die AirPods Pro als weiterhin nutzen. Optisch ist das Case jedoch ziemlich mitgenommen. Es hat überall Spuren von den Hundezähnen und sieht ziemlich zerknittert aus.

Auch der Klappmechanismus scheint eine kleine Macke zu haben, denn das Case steht immer einen kleinen Spalt offen. Weiterhin ist der Button am Case hinüber, was verhindert, dass man die AirPods Pro zurücksetzen kann. Das ist insoweit nicht schlimm, da sie bei meiner Frau am iPhone und Mac funktionieren und nicht mehr eingerichtet werden müssen.

Der Deckel am Ladecase schließt leider nicht mehr richtig – vermutlich, weil das Gelenk auf der Rückseite eine Schaden bekommen hat.

Der Deckel am Ladecase schließt leider nicht mehr richtig – vermutlich, weil das Gelenk auf der Rückseite einen Schaden bekommen hat.

Lösung 1: AirPods Pro Case Reparatur oder Austausch – zu teuer

Möchte man das Case reparieren lassen, stellt man schnell fest, dass dies von Apple nicht angeboten wird. Stattdessen wird bei Apple das kabellose Ladecase und das MagSafe-Ladecase für die AirPods Pro für 109 Euro angeboten – wohlgemerkt, ohne die Ohrstöpsel darin.

Update 13.10.2022: Ich habe gerade einen Artikel zum Thema AirPods Pro Case verloren geschrieben und stelle fest, dass Apple die Preise schon erhöht hat. Das AirPods Pro Case kostet mittlerweile 119 Euro.

Das AirPods Pro Case kostet – egal, für welche Ausführung man sich entscheidet – 109 Euro. Nicht gerade ein Pappenstiel (Quelle: Apple).

Das AirPods Pro Case kostet – egal, für welche Ausführung man sich entscheidet – 109 Euro. Nicht gerade ein Pappenstiel (Quelle: Apple).

Wenn man dann überlegt, dass die Akkus in den Ohrstöpsel auch nur drei bis vier Jahre halten, dann kann man schon überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, direkt neue AirPods Pro zu kaufen. Diese gibt es teilweise schon für 170 Euro neuwertig, wenn man ein Angebot findet. Da das Case aber nicht komplett defekt ist, wollte sich meine Frau den Neukauf und das Ersatzcase sparen.

An dieser Stelle noch ein Tipp: Wenn man in den AirPods Pro hin und wieder Geräusche wie Knistern oder Kratzen hört, könnte das Modell ein Fall für das Austauschprogramm von Apple sein (Quelle: 9to5mac).

Lösung 2: Hülle für das AirPods Pro Ladecase

Da das Ladecase seinen Dienst noch verrichtet, ging es eigentlich darum, die Bissspuren zu kaschieren. Dazu kann man auch eine Silikonhülle für die AirPods Pro verwenden. In unserem Fall wäre ein Modell sinnvoll, das auch wasserdicht ist, weil dadurch auch der Verschluss so weit zugehalten wird, sodass der Schlitz beim Deckel nicht mehr sichtbar ist.

Kollege Henry hat natürlich keine Ahnung, wie diese Bissspuren in das Ladecase der AirPods Pro gekommen sind.

Kollege Henry hat natürlich keine Ahnung, wie diese Bissspuren in das Ladecase der AirPods Pro gekommen sind.

Lösung 3: Drittanbieter-Ladecase bestellen

Die letzte Möglichkeit, mit der meine Frau aktuell noch hadert, ist die Bestellung von einem Ladecase eines Drittherstellers. Bei Amazon gibt es zum Beispiel solche Ersastz-Cases, die sehr nach AirPods Pro aussehen. Leider wird – vermutlich aus rechtlichen Gründen – verzweifelt versucht, den Begriff „AirPods“ auf der Produktseite zu umgehen. So steht dort „Kompatible Telefonmodelle: Kopfhörer Pro (3rd Generation)“, wo vermutlich „AirPods Pro (3. Generation)“ gemeint ist.

Wir haben so ein Ersatzcase noch nicht bestellt, da wir nicht sicher sind, ob es wirklich klappt. Bei den Bewertungen solcher Produkte gibt es einige kritische Stimmen, die die Batterielaufzeit des Case bemängeln.

Wenn ihr schon Erfahrungen mit solchen Drittanbieter-Ladecases habt, würde ich mich über einen Kommentar freuen.


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2 Kommentare

  1. Beatrix Willius sagt:

    Eine meiner Katzen hat vor ein paar Jahren mal eine Wlan-Antenne angeknabbert. Dummerweise, war das die Antenne der Alarmanlage. Die reagiert auf Manipulationsversuche mit einem Alarm. Der Mensch von der Firma mußte kommen und den Alarm rausnehmen. 170 Euronen inklusive Fahrtkosten. Beide Antennen haben nun ein Elektro-Leerkabel-Verhüterli.

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