Firefox Send – Bis 2,5 GB verschlüsselt und limitiert für den Download hochladen

Mit Firefox Send bieten die Mozilla-Entwickler einen Host-Service für Dateien à la WeTransfer an. Nach längerer Beta-Phase steht der Dienst zum Dateien teilen nun für Nutzer mit und ohne Firefox-Konto zur Verfügung. Der Vorteil für alle, die so ein Nutzerkonto haben oder für Firefox Send anlegen: es können bis zu 2,5 GB Daten hochgeladen und zum Download angeboten werden. Für Gast-Nutzer sind es immerhin 1 GB. Außerdem kann man beim Hochladen noch einige nützliche Parameter festlegen, die neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Dienstes zur Sicherheit beitragen.

TL;DR: Hier geht’s zum Upload-Service

Mit Firefox Send haben die Mozilla-Leute einen Host-Service zum Hochladen von bis zu 2,5 GB geschaffen. Details dazu in diesem Beitrag!

Mit Firefox Send haben die Mozilla-Leute einen Host-Service zum Hochladen von bis zu 2,5 GB geschaffen. Details dazu in diesem Beitrag!

Firefox Send – Download, Zeit und Zugriff begrenzen

Ob eine oder mehrere Dateien, das ist bei Firefox Send eigentlich egal. Das Hochladen von Daten ist lediglich auf 1 GB (Gast-Nutzer) bzw. 2,5 GB (registrierte Nutzer) begrenzt. Nach dem Auswählen der Dokumente, Fotos, Videos, etc. kann man vermittels Drop-Down-Menüs neben der Option „Läuft ab nach“ entweder eine Download-Zahl (1, 2, 3, 4, 5, 20, 50, 100) oder eine Zeitangabe (5 Minuten, 1 Stunde, 1 Tag, 7 Tage) einstellen. Außerdem kann man ein Häkchen bei „Mit Passwort schützen“ setzen und im Anschluss einen Sicherheitscode festlegen. Mit all diesen Features lässt sich sicherstellen, dass nur die Leute die Dateien bekommen, die sie auch bekommen sollen.

Neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Firefox Send gibt es die Möglichkeit, den Download mit einem Passwort zu schützen sowie zeitlich oder in der Anzahl zu limitieren.

Neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Firefox Send gibt es die Möglichkeit, den Download mit einem Passwort zu schützen sowie zeitlich oder in der Anzahl zu limitieren.

Datenschutz und Google Cloud

In einigen Berichten zu Firefox Send sowie in den Kommentaren dazu liest man hier und da Bedenken und Kritik am Dienst. Diese gehen unter anderem aus der Datenschutzerklärung der entsprechenden Webseite hervor. Bemängelt wird z. B. von überzeugten Tor-Netzwerk-Nutzern, dass Nutzerdaten wie IP-Adresse, Firefox-Account, technische Daten zu Betriebssystem, Land, Sprache und so weiter festgehalten werden – ein Standardverfahren von fast allen Webseiten. Andere kritisieren, dass für den Dienst die Google Cloud verwendet wird, während das anderen aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung egal ist. Es kommt wahrscheinlich einfach darauf an, was für Dateien man übermitteln möchte und wie paranoid man dabei werden kann 😉

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