Laut dem Analysten Ming-Chi Kuo soll sich Apple bei der Markteinführung des faltbaren iPhone Ultra an der Strategie bedienen, die schon 2017 beim iPhone X angewandt wurde. Soll heißen, dass es zwar im September vorgestellt, aber erst später verkauft wird. Und das auch nur in kleiner Stückzahl.

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Die laut Ming-Chi Kuo geplanten Stückzahlen
Wie der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo u. a. bei Medium berichtet, deuten seine Quellen aus der Zulieferer-Branche auf so einen Fahrplan hin. Seinen Informationen nach wird Apple vorerst lediglich 7 bis 8 Millionen Einheiten des iPhone Ultra herstellen. Davon sollen im dritten Geschäftsquartal 2026 erstmal nur 500.000 bis 1 Million verkauft werden.
Im Vergleich dazu sollen vom iPhone 18 Pro und vom iPhone 18 Pro Max im gleichen Zeitraum etwa 20 bis 22 Millionen Stück verkauft werden. Ob das auf künstliche Verknappung beim Falt-iPhone hinausläuft oder ob Apple sich einfach nur an den Verkäufen seiner jüngsten Smartphone-Sonderedition, dem iPhone Air, orientiert, das steht dabei aus.
Apple soll beim iPhone Ultra den iPhone X-Fahrplan anwenden
Aufgrund der angenommenen Zahlen geht Ming-Chi Kuo davon aus, dass das iPhone Ultra (bzw. iPhone 18 Ultra, iPhone Fold oder anderer Name) zwar parallel zu den Modellen des iPhone 18 Pro vorgestellt wird. Die Vorbestellungen und der Verkauf sollen aber wesentlich später anlaufen. Eventuell kann man das faltbare iPhone dann erst im Oktober vorbestellen, mit Auslieferungen ab November.
Das war zumindest die Vorgehensweise beim iPhone X Herbst 2017. Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus, die parallel dazu am 12. September 2017 vorgestellt wurden, konnten schon ab dem 15. September vorbestellt und dann ab dem 22. September im Handel gekauft werden. Das iPhone X hingegen konnte erst ab dem 27. Oktober vorbestellt werden. Im Handel erhältlich war es ab dem 3. November.
Hoher Preis: Künstliche Verknappung treibt Verkäufe an
Das iPhone Ultra wird kein günstiges Gerät. Ming-Chi Kuo geht von einem US-Preis zwischen 2.300 und 2.500 Dollar aus. Hierzulande kann man sich also auf etwa 2.700 Euro einstellen. Eine langsam anlaufende Produktion und ein anfänglicher Verkauf von nur geringen Stückzahlen käme Apple dabei doppelt zugute.
Denn einerseits kann die Produktion schneller angehalten und die geringen Lagerbestände mit der Zeit abverkauft werden, wenn sich das Gerät direkt als Flop herausstellt. Und andererseits sorgen die News rund um einen schon anfangs knappen Bestand für eine schnellere Kaufentscheidung bei jenen, die jetzt schon etwas für das iPhone Ultra zur Seite gelegt haben.
Wer also rund um Weihnachten bei Apple nach dem Gerät schaut, würde dann „Nicht verfügbar“ oder „Ausverkauft“ angezeigt bekommen. Das wiederum suggeriert eine hohe Nachfrage und damit bei einigen einen stärkeren Kaufimpuls. Denn was schnell abverkauft ist, muss ja gut sein…
Präsentation neuer iPhones für den September erwartet
Kurzum: Apple könnte die Marktstart-Strategie vom iPhone X auf das iPhone Ultra anwenden, um anfangs die Nachfrage auszuloten, gleichzeitig eine Überproduktion zu vermeiden und allgemein die Nachfrage künstlich hoch aussehen zu lassen. Ob das alles so kommt wie vermutet, das erfahren wir im September. Dann wird die Präsentation von iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone Ultra erwartet.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








