Nach den Gerüchten von Anfang der Woche und dem wenig kryptischen Social-Media-Post von Apples Marketing-Chef sind die Katzen nun aus dem Sack. Apple hat seinen neuen M5-Chip und die ersten damit ausgestatteten Geräte veröffentlicht. Es handelt sich, wie erwartet, um das iPad Pro, die Vision Pro und das 14 Zoll MacBook Pro.

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Das neue 14 Zoll MacBook Pro mit M5-Chip
Das MacBook Pro wird vorerst nur in der 14-Zoll-Version mit dem neuen M5 als System-on-a-Chip (SoC) ausgestattet. Dieser soll bis zu 3,5-mal bessere Performance bei KI-Workloads, einen schnelleren Speicher (als der M4) und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit bringen.
Genauso wie beim A19 in den diesjährigen iPhones, so haben auch die GPU-Kerne des M5 jeweils eine Komponente für die KI-Hardwarebeschleunigung bekommen. Dadurch soll sich bei lokal verwendeten KI-Modellen eine merkliche Leistungssteigerung zeigen.
In der Pressemitteilung zum neuen Laptop gibt es jene Vergleichsdaten:
- KI Videoverbesserung in Topaz Video, die bis zu 7,7-mal schneller ist im Vergleich zum 13" MacBook Pro mit M1 und bis zu 1,8-mal schneller im Vergleich zum 14" MacBook Pro mit M4.
- 3D Rendering in Blender, das bis zu 6,8-mal schneller ist im Vergleich zum 13" MacBook Pro mit M1 und bis zu 1,7-mal schneller im Vergleich zum 14" MacBook Pro mit M4.
- Bildraten in Games, die bis zu 3,2-mal höher sind im Vergleich zum 13" MacBook Pro mit M1 und bis zu 1,6-mal höher im Vergleich zum 14" MacBook Pro mit M4.
- Eine Build Performance beim Kompilieren von Code in Xcode, die bis zu 2,1-mal schneller ist im Vergleich zum 13" MacBook Pro mit M1 und bis zu 1,2-mal schneller im Vergleich zum 14" MacBook Pro mit M4.
Das neue iPad Pro mit M5-Chip
Auch das iPad Pro wurde mit dem Upgrade auf das M5 SoC versehen. Damit bietet Apple neben Smartphones und einem Laptop jetzt auch 11-Zoll- und 13-Zoll-Tablets an, die GPU-Einheiten mit spezieller KI-Beschleunigung verbaut haben. Weiterhin kommt der Apple N1 für drahtlose Netzwerke und das C1X Modem für 5G-Mobilfunk zum Einsatz.
In der Pressemitteilung zu den neuen Tablets werden folgende Angaben gemacht:
- 3D Rendering mit Raytracing in Octane X, das bis zu 6,7-mal schneller ist im Vergleich zum iPad Pro mit M1 und bis zu 1,5-mal schneller im Vergleich zum iPad Pro mit M4.
- Bis zu 6-mal schnellere Videotranskodierung in Final Cut Pro für iPad im Vergleich zum iPad Pro mit M1, und bis zu 1,2-mal schneller im Vergleich zum iPad Pro mit M4.
- Eine Performance bei der KI Bildgenerierung in Draw Things für iPad, die bis zu 4-mal schneller ist im Vergleich zum iPad Pro mit M1 und bis zu doppelt so schnell im Vergleich zum iPad Pro mit M4.
- Bis zu 3,7-mal schnellere KI-gestützte Video-Upscaling-Performance in DaVinci Resolve für iPad im Vergleich zum iPad Pro mit M1 und bis zu 2,3-mal schneller im Vergleich zum iPad Pro mit M4.
Die neue Apple Vision Pro mit M5-Chip
Wie schon seit Monaten vermutet, so wurde auch die Apple Vision Pro mit dem neuen M5 SoC ausgestattet. Die VR-Brille kam im Februar 2024 mit dem M2 als hauptsächliche Recheneinheit auf den Markt. Durch den neuen M5-Chip sollen schnellere Berechnungen und eine effizientere Nutzung möglich werden. Zudem wird das Gerät nun mit dem bequemeren „Dual Band“ angeboten.
In der Pressemitteilung zur überarbeiteten VR-Brille geht Apple auf verschiedene Nutzungsoptionen ein – vom privaten Medienkonsum über Arbeitsumgebungen hin zum Gaming. Dabei wird u. a. erwähnt, dass für einige Spiele die PlayStation VR2 Sense Controller verwendet werden können. Das Problem ist nur: Man kann sie immer noch nicht separat kaufen, sondern nur als Teil des gesamten VR2-Sets inkl. eigener VR-Brille.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.











