SEO für Blogger: Meine besten Tipps nach über 15 Jahren Sir Apfelot

Ihr wisst ja, dass ich hier auf Sir Apfelot schon seit einer gefühlten Ewigkeit über Apple, Mac und iOS schreibe. In all den Jahren habe ich nicht nur unzählige Reviews, Anleitungen und News verfasst, sondern auch gelernt, wie ihr eure Artikel so optimiert, dass Google sie mag und noch wichtiger: dass eure Leser sie finden und gerne lesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • SEO ist kein Hexenwerk, sondern gesunder Menschenverstand gepaart mit ein paar Tricks
  • Schreibt für Menschen, nicht für Suchmaschinen
  • Keywords sind wichtig, aber natürlicher Lesefluss ist wichtiger
  • Struktur und Lesbarkeit entscheiden über Erfolg oder Misserfolg
  • Regelmäßige Updates halten eure Inhalte frisch
Zettel auf einem Tisch mit den Worten SEO-Tipps für Blogger
Bild: Ideogram

Was SEO wirklich bedeutet ohne Marketing-Blabla

Ich erkläre euch das mal so, wie ich es meiner Oma erklären würde: SEO (Search Engine Optimization oder zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung) bedeutet nichts anderes, als dass ihr eure Texte so schreibt, dass sowohl Google als auch eure Leser verstehen, worum es geht. Stellt euch vor, ihr schreibt eine Anleitung für die neue Fokus-Funktion in iOS 18. Wenn jemand bei Google "iOS 18 Fokus einrichten" eingibt, soll er euren Artikel finden und nicht irgendeinen generischen Müll.

Ich persönlich sehe SEO als eine Art Wegweiser. Ihr baut Brücken zwischen dem, was die Leute suchen, und dem, was ihr zu bieten habt. Und glaubt mir, nach all den Jahren kann ich euch sagen: Es funktioniert, wenn man es richtig macht.

Die Keyword-Strategie: Weniger ist manchmal mehr

Keywords sind die Begriffe, die eure potenziellen Leser bei Google eintippen. Wenn ihr über das neue MacBook Pro M4 schreibt, dann sind offensichtliche Keywords "MacBook Pro M4", "M4 Chip Test" oder "MacBook Pro 2024 kaufen".

Aber Vorsicht: Ich habe schon so viele Artikel gesehen, die vor lauter Keywords unleserlich wurden. Das ist, als würdet ihr in jedem Satz "iPhone" sagen, nur weil ihr über das iPhone schreibt. Das nervt nicht nur eure Leser, Google straft sowas mittlerweile auch ab.

Mein Tipp: Verwendet eure Keywords da, wo sie natürlich hingehören:

  • Am Anfang des Title-Tags (das ist super wichtig!)
  • Weit vorne in der Meta-Description
  • In der Hauptüberschrift (H1)
  • In den ersten 100 Wörtern
  • In Zwischenüberschriften (H2, H3) aber nicht zwanghaft in jeder
  • Ein paar Mal im Fließtext aber nur da, wo es Sinn macht

Wichtig bei Alt-Tags: Die sind primär für Menschen mit Sehbeeinträchtigung da! Beschreibt im Alt-Text, was auf dem Bild zu sehen ist, damit Screenreader das vorlesen können. Keywords gehören da nur rein, wenn sie zur Bildbeschreibung passen. Alles andere wäre respektlos gegenüber Menschen, die auf diese Beschreibungen angewiesen sind.

Überschriften, die funktionieren

Eure Überschriften sind wie die Schaufenster eines Apple Stores: Sie müssen Lust machen reinzukommen. Ich strukturiere meine Artikel immer mit einer klaren Hierarchie, die dem Leser zeigt, was ihn erwartet.

So baut ihr die Struktur richtig auf:

  • H1 ist eure Hauptüberschrift (gibt's nur einmal pro Artikel!)
  • H2 sind die Hauptabschnitte eures Artikels
  • H3 nutzt ihr für Unterpunkte innerhalb eines H2-Abschnitts
  • H4 bis H6 braucht ihr nur bei sehr detaillierten Anleitungen

Beispiel gefällig? Wenn ich über Time Machine Backups schreibe, sieht meine Struktur so aus:

  • H1: "Time Machine einrichten: Die komplette Anleitung für Mac-Backups"
  • H2: "Was ist Time Machine und warum braucht ihr es?"
  • H2: "Time Machine einrichten: So geht's in 5 Minuten"
    • H3: "Welche Festplatte eignet sich für Time Machine?"
    • H3: "Backup-Festplatte vorbereiten und formatieren"
  • H2: "Häufige Time Machine Probleme und ihre Lösungen"
    • H3: "Time Machine Backup hängt bei der Vorbereitung"
    • H3: "Festplatte wird nicht erkannt"

Diese Struktur hilft nicht nur Google zu verstehen, worum es geht. Eure Leser können auch schnell zu dem Teil springen, der sie interessiert.

Blogger sitzt in einem Co-Workingspace an einem Laptop
Das Schöne am Bloggersein: Ein Laptop und das Ding zwischen den Ohren reichen in der Regel, um irgendwo zu arbeiten (Symbolbild: Ideogram).

Schreibt so, dass es jeder versteht

Ich weiß noch, wie ich früher dachte, ich müsste super technisch und kompliziert schreiben, damit die Leute mich ernst nehmen. Was für ein Quatsch! Die besten Artikel sind die, die auch meine nicht-technikaffinen Freunde verstehen.

Statt zu schreiben: "Die Implementation der neuronalen Engine im M4-Prozessor optimiert Machine-Learning-Workloads durch dedizierte Tensor-Processing-Units" schreibe ich lieber: "Der M4 Chip hat einen speziellen Bereich nur für KI-Aufgaben. Das macht Dinge wie die Fotobearbeitung mit KI-Filtern richtig flott."

Meine Faustregel:

  • Kurze Sätze (max. 20 Wörter)
  • Absätze mit max. 3-4 Sätzen
  • Aufzählungen für Listen
  • Screenshots, wo immer sie helfen

Der Feinschliff macht den Unterschied

Bevor ich einen Artikel veröffentliche, lese ich ihn nochmal durch und zwar laut. Klingt bescheuert? Vielleicht. Aber ihr merkt sofort, wo ein Satz holpert oder wo ihr zu oft das gleiche Wort verwendet habt.

Ich nutze auch gerne Tools wie die Rechtschreibprüfung in Pages oder Word. Die fangen nicht nur Tippfehler, sondern zeigen euch auch, wenn eure Sätze zu verschachtelt sind. Und ja, auch nach über 15 Jahren passieren mir noch Tippfehler. Nobody's perfect!

Und wenn euch einmal eine Formulierung fehlt oder ihr nicht wisst, wie ihr etwas anders ausdrücken sollt, können euch KI-Umschreiber weiterhelfen. Damit bieten die Texte mehr Klarheit, ohne den Hauptkontext zu verändern. Habt also keine Angst vor KI und integriert sie in euren Workflow.

Links sind eure Freunde

Google liebt es, wenn ihr eure Artikel vernetzt. Ich verlinke immer auf:

  • Andere relevante Artikel auf Sir Apfelot (interne Links)
  • Offizielle Apple Support-Seiten (externe Links)
  • Vertrauenswürdige Quellen wie MacRumors oder 9to5Mac

Wenn ich über die neuen AirPods schreibe und schon einen Test der vorherigen Generation habe, verlinke ich den natürlich. Das hilft euren Lesern, mehr zu erfahren, und zeigt Google, dass ihr euch mit dem Thema auskennt.

Und: Wenn ihr es schafft, dass andere Webseiten auf eure Texte verweisen, ist das für Google auch ein wichtiges Signal, das zu besseren Rankings führt.

Bleibt am Ball und aktualisiert eure Inhalte

SEO ist kein "einmal machen und vergessen"-Ding. Ich gehe regelmäßig meine alten Artikel durch und update sie. Der Artikel über "Die besten Mac Apps 2023"? Der wird jedes Jahr zu "Die besten Mac Apps 2024" und so weiter.

Neue iOS-Version? Ich checke meine Anleitungen und passe sie an. Neues MacBook? Ich aktualisiere meine Kaufberatungen. Das zeigt Google, dass eure Seite lebt und gepflegt wird.

Mein Fazit nach über 15 Jahren Blogging

SEO ist wichtig, keine Frage. Aber vergesst nie: Ihr schreibt für Menschen, nicht für Algorithmen. Die beste SEO-Strategie ist es, richtig gute, hilfreiche Inhalte zu erstellen, die eure Leser weiterbringen. Wenn ihr das schafft und dabei die SEO-Grundlagen beachtet, die ich euch hier erklärt habe, dann kommen die Rankings von ganz alleine.

Und noch ein persönlicher Tipp von mir: Habt Spaß beim Schreiben! Wenn ihr mit Leidenschaft dabei seid, merken das eure Leser. Ich schreibe seit über einem Jahrzehnt über Apple-Kram und es macht mir immer noch Spaß. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste "SEO-Geheimnis" überhaupt.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich helfe euch gerne weiter, genau wie bei all euren Mac-, iPhone- und iPad-Problemen!

FAQ: Die häufigsten SEO-Fragen

Wie lang sollte ein SEO-optimierter Artikel sein?
Ich schreibe meistens zwischen 800 und 2000 Wörtern. Aber Qualität geht vor Quantität: lieber 800 gute Wörter als 2000 langweiliges Geschwafel.

Wie oft sollte ich mein Hauptkeyword verwenden?
Als Faustregel: 1-2% Keyword-Dichte reicht völlig. Bei 1000 Wörtern also 10-20 Mal. Aber bitte natürlich einbauen!

Brauche ich teure SEO-Tools?
Nö. Ich komme super mit kostenlosen Tools wie Google Search Console und dem Yoast SEO Plugin (falls ihr WordPress nutzt) aus.

Wie wichtig sind Meta-Beschreibungen?
Auch wenn Google sich mittlerweile oft selbst einen passenden Text aus eurem Artikel für die Suchergebnisse zusammenstellt, solltet ihr trotzdem eine gute Meta-Description schreiben. Packt euer Hauptkeyword rein und macht sie interessant. Manchmal nutzt Google sie doch, und andere Suchmaschinen sowieso.

Sollte ich für jedes Keyword einen eigenen Artikel schreiben?
Nein! Sonst habt ihr am Ende zehn Artikel über "iPhone Akku sparen", die sich gegenseitig Konkurrenz machen. Lieber einen richtig guten, umfassenden Artikel.

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