Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW 28

Das Apple MacBook Pro, die verschobene DJI-Präsentation, welche für den 18. Juli 2018 geplant war (DJI Mavic Pro 2 Event), ein neuer Mac mini, vererbbare Benutzerkonten, Apple Pay in Österreich, Sicherheitslücken und noch weitere Themen bekommt ihr in der dieswöchigen Sir Apfelot Wochenschau geboten. Diesmal geht es um die Meldungen und Nachrichten, die mir in der Kalenderwoche 28 besonders aufgefallen sind. Also Hefte raus; macht euch bereit für die aktuelle Ladung Apple- und Tech-News zum Freitag!

Die Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 28 2018 bringt euch vor dem spannenden Spiel Frankreich gegen Kroatien noch einmal schnell Apple- und Tech-News der letzten Tage!

Die Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 28 2018 bringt euch vor dem spannenden Spiel Frankreich gegen Kroatien noch einmal schnell Apple- und Tech-News der letzten Tage!

Meldungen rund um das Apple MacBook Pro

Apple verkauft laut einer Meldung von 9to5Mac aktuell nur noch Restbestände des MacBook Pro 2015. Das 15-Zoll-Modell welches bisher noch als gute Alternative zu den Modellen aus 2016 und 2017 galt, wird nun nur noch solange verkauft, bis die Lagerbestände leer sind. 

Weitere Meldungen der gleichen Seite sowie anderer Quellen richten den Blick eher auf das 2018-Update, welches das MacBook Pro aktueller Generation bekommen hat. Das 15-Zoll-Modell etwa bringt neben einem Intel-CPU mit bis zu 6 Kernen auch bis zu 32 GB DDR4-RAM mit. Unter dem Slogan „Pro wie noch nie“ bietet Apple die neu ausgestatteten Modelle im Online Shop an. Mit i9-Prozessor, 32 GB RAM und 4 TB SSD zahlt man übrigens nur 7.959,00 € 😉

Das 2018-Upgrade des Apple MacBook Pro wird auf der Apple-Webseite mit dem Slogen "Pro wie noch nie" beworben.

Das 2018-Upgrade des Apple MacBook Pro wird auf der Apple-Webseite mit dem Slogen „Pro wie noch nie“ beworben.

DJI verschiebt „See The Bigger Picture“-Event

Es ist zugegeben keine allzu neue Meldung mehr, aber ich bin leider erst recht spät drauf gestoßen: DJI verschiebt wohl sein für den 18. Juli 2018 geplantes Event unter dem Slogan „See The Bigger Picture“. Wie DroneDJ berichtet, sind die aktuellen Modelle doch noch nicht so weit ausgereift, als dass sie der Hersteller schon vorstellen bzw. in die Hände der Nutzer geben möchte. Den umfangreichen Sir-Apfelot-Beitrag zum möglichen DJI Mavic Pro 2 Event habe ich schon entsprechend erneuert und euch dort noch weitere Infos reingepackt. Schaut gern mal rein und lasst eure Meinung zum Thema da.

Analyst Ming-Chi Kuo: neue Watch-Designs und Mac mini 2018

Hier als Analyst bezeichnet, dort als Marktbeobachter benannt hat hat Ming-Chi Kuo in der Vergangenheit schon so manch einen Treffer gelandet, wenn es um kommende Apple-Produkte ging. Deshalb ist es recht spannend, dass er nun mehrere „Vorhersagen“ zu den 2018 zu erwartenden Apple-Produkten abgegeben hat.

Im Hinblick auf die Apple Watch 4 erwartet er, laut iPhone-Ticker, zwei neue Modelle, die sich erstmals von den aktuellen Größen verabschieden und um bis zu 15% größere Gehäuse und Displays bieten. Die neuen Apple Watch Modelle, die wir also im September zu sehen bekommen könnten, würden Größen von 39,9 mm bzw. 45,2 mm bieten. Außerdem soll die Pulsmessung verbessert werden, was sicher auch Neuerungen bzw. Verbesserungen im HealthKit-Bereich mit sich bringt.

Schon fast unglaublich ist außerdem die Aussage zu einem Mac mini 2018. Der neue Kleinformat-Computer aus dem Hause Apple soll laut Ming-Chi Kuo aber dieses Jahr durchaus möglich sein. Das erste Upgrade seit 2014 könnte, u. a. laut iFun, ebenfalls im Herbst auf den Markt kommen. Zeit wird es, denn mit 1,4 GHz und 500 GB Speicher ist das aktuelle Modell gnadenlos überholt. Weitere Aussagen des Analysten (zu iPhone, iPad, iMac, etc.) listet MacRumors in diesem Beitrag.

Apple Pay mit „Just text them the money“-Werbung und Start in Österreich

Apple Pay wird von vielen iPhone-Nutzern sowie von der Fachpresse in Deutschland bereits sehnsüchtig erwartet. In einigen Nachbarländern kann der mobile sowie kontaktlose Bezahldienst bereits genutzt werden; und für Österreich bahnt sich dieses laut derStandard.at ebenfalls an. Zwei unterschiedliche, nicht weiter benannte Quellen sollen das der Redaktion zugetragen haben. Der Start wird für die „kommenden Monate“ erwartet. Derweilen wirbt Apple mit neuen Videos für das Bezahl-Feature im Messenger:

iOS: Eingeschränkter USB-Modus mit Sicherheitslücke

Der Einsatz des eingeschränkten USB-Modus’ oder englisch „USB Restricted Mode“ kann laut einer Meldung von MacRumors verhindert werden, sodass Hacker sich doch Zugriff auf damit ausgestattete iOS-Geräte verschaffen können. Das Feature aus iOS 11.4.1 and iOS 12 (neue Funktionen im Überblick) für das iPhone und iPad wird, laut der Meldung, von ElcomSoft-Sicherheitsexperten als unsicher bezeichnet. 

Sie fanden ein Schlupfloch für Hacker oder auch Behörden, welche die Sicherheitsvorrichtung umgehen und so Daten auslesen könnten. Dazu muss im Grunde nur ein USB-Gerät an den Lightning-Anschluss angeschlossen werden bevor der eingeschränkte USB-Modus (nach einer Stunde) automatisch anspringt. Schon wird der Timer zurückgesetzt und der Datendieb bzw. Hacker hat wieder 60 Minuten gewonnen.

Bundesgerichtshof: Nutzerkonto ist vererbbar

Ein digitales Benutzerkonto, wie etwa das bei Facebook, ist laut dem Bundesgerichtshof nun offiziell vererbbar. Das heißt, dass Erben den Zugriff zum Benutzerkonto vom Betreiber der Plattform erhalten können. Facebook und Co. dürfen sich dem zumindest in Deutschland nicht mehr widersetzen. Im speziellen Fall mit dem Aktenzeichen III ZR 183/17 ging es um hinterbliebene Eltern, welche Zugriff auf das FB-Konto des verstorbenen Kindes haben wollten. Unter anderem iFun berichtete in einem Beitrag über den Fall und das letztliche BGH-Urteil, welches als Präzedenzfall dienen könnte – neben Facebook auch für andere Plattformen und Webseiten.

Ab November: Funklöcher melden per App

Die langfristige Optimierung der Mobilfunkversorgung in Deutschland war das große Thema eines Zusammentreffens der großen deutschen Telekommunikationsprovider und des Bundesministers Andreas Scheuer im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – so berichtet iPhone-Ticker. Erklärungen, Aufgaben und Marktanreize von Bund, Ländern und Kommunen wurden als abschließendes Dokument zusammengefasst und können online abgerufen werden: PDF-Datei. Bis zum 31. Oktober 2018 soll seitens des Staates zudem eine Funkloch-Melde-App geschaffen werden, vermittels derer Bürger unterversorgte Regionen melden können.

Was wenn die ISS ausgedient hat? 

Zum Abschluss noch ein Thema, das auf Futurezone angesprochen wurde: die ISS und ihr Ruhestand. Noch befindet sich ja Andreas Gerst auf der internationalen Raumstation und forscht nebst anderen Kosmonauten / Kosmonautinnen dort vor sich hin. Jedoch wird die „Space Station“ auch nicht jünger, was bei der NASA Überlegungen hinsichtlich ihrer Entsorgung anstößt. Das Ganze gestaltet sich gar nicht so einfach, vor allem wenn die gesamte Station einmal komplett im Meer versenkt werden soll – kontrolliert und ohne Gefahr für Erdbewohner. Realisiert werden soll das, indem ein Versorgungscontainer zum Abbremsen genutzt wird – genaue Ausführungen findet ihr im verlinkten Artikel 🚀

Und damit viel Spaß am Wochenende! Wer hat Tafeldienst?

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