Sir Apfelot Wochenschau KW 14, 2023

Mit einem weiteren Freitag gibt es für euch auch eine weitere Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 14 des Jahres 2023 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Auto-Serienmängel online melden, Hintergründe der „ChatGPT-Verbot“-Schlagzeilen, Spotify Live wird eingestellt, Apple sichert sich ein Patent für AirPods-Ladecases mit Display, iOS 17 soll ein neues Kontrollzentrum einführen, Bundeskartellamt bescheinigt Apple nicht ausreichend kontrollierte Verhaltensspielräume mit Wettbewerbsvorteil, und mehr!

Der Podcast: Jetzt die Wochenzusammenfassung hören statt lesen!

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 14 des Jahres 2023 mit dabei: Fahrzeugmängel online beim KBA melden, angeblicher ChatGPT-Verbot in Deutschland, Tim Cook im GQ-Magazin, iOS 17 mit möglichem Kontrollzentrum-Update, Apple unter der Aufsicht des Bundeskartellamts, und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 14 des Jahres 2023 mit dabei: Fahrzeugmängel online beim KBA melden, angeblicher ChatGPT-Verbot in Deutschland, Tim Cook im GQ-Magazin, iOS 17 mit möglichem Kontrollzentrum-Update, Apple unter der Aufsicht des Bundeskartellamts, und mehr!

Fahrzeugmängel können dem KBA digital gemeldet werden

Wer dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) einen möglichen Serienfehler melden möchte, der am eigenen Fahrzeug oder an einem Fahrzeugteil festgestellt wurde, kann dies nun auch digital erledigen. Für die Meldung des Mangels steht diese Webseite zur Verfügung. Zudem gibt es auf der Seite mehrere Hinweise für die Mängelmeldung, damit diese auch zielführend eingereicht wird. Dass es dem KBA ein Anliegen ist, den Service online verfügbar zu machen, zeigt die Statistik aus dem letzten Jahr: In 2022 gab es rund 900 Produktsicherheitsuntersuchungen und infolge 522 Rückrufe. Betroffen waren etwa 3 Millionen Fahrzeuge. Quelle und weitere Infos: KBA-Pressemitteilung. 

ChatGPT-Verbot in Deutschland? Das steckt hinter den Schlagzeilen!

In dieser Woche machten vielerorts Schlagzeilen wie „Kommt der ChatGPT-Verbot auch in Deutschland?“ die Runde. Dabei wurde Bezug auf Italien genommen, wo der Zugang zu dem KI-Angebot derzeit ausgesetzt ist. Das geht aber nicht mit einem generellen Verbot einher, sondern mit mehreren Mängeln, an denen der Anbieter OpenAI nun arbeiten soll – vornehmlich Datenschutzbedenken und Jugendschutzregeln, wie u. a. GIGA hier aufzeigt. Bei GIGA wird die Sachlage inkl. Einbindung von Quellen gut erklärt. In Deutschland gibt es bisher keine konkreten Verbotsbemühungen, lediglich der Bundesdatenschutzbeauftragte hat Informationen aus Italien zum aktuellen Vorgehen angefragt. Der offene Brief von Musk, Wozniak, Mostaque und Co. ist dabei getrennt zu betrachten.

Amazon Brand Protection Report gibt Einblicke in den Markenschutz

Der Versand-Riese Amazon hat Anfang April 2023 seinen „Brand Protection Report 2022“ veröffentlicht, in dem er Hintergründe zum Markenschutz auf der Verkaufsplattform aufzeigt. Dabei geht es um proaktive Kontrollen, Hilfsmittel zum Schutz von Marken und um Maßnahmen, mit denen „Akteure mit schlechten Absichten“ zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Zudem wird der Schutz und die Aufklärung der Nutzer/innen in dem Report behandelt. Auf den 23 Seiten des PDF-Dokuments (hier auf Deutsch) heißt es unter anderem, dass 800.000 Versuche von Akteuren mit schlechten Absichten gestoppt wurden, ein neues Verkaufskonto zu eröffnen. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 musste 6 Millionen Mal eingeschritten werden. Noch mehr Infos gibt’s in der verlinkten Quelle.

Spotify Live: Clubhouse-Pendant wird eingestellt

Apropos 2020: In dem Pandemie-Jahr gab es nicht nur eine wachsende Zahl von Einkäufen und Betrügereien bei Amazon, sondern auch ein Aufkommen verschiedener Lösungen für digitale Zusammenkünfte. Zoom löste Skype als bekanntestes Videotelefonie-Tool ab und plötzlich lernten auch hartgesottene Bürohengste, was ein Home Office ist. In dieser Zeit kam irgendwann „Clubhouse“ auf den Markt. Die App bot Audio-Räume an, in denen sich Leute austauschen konnten. Bekannt wurde sie durch prominente Nutzer/innen, die aber nicht viel zu sagen hatten. Dem Hype folgend führte Spotify „Greenroom“ ein, was in 2021 zu „Spotify Live“ wurde. Diese Live-Audio-App wird nun eingestellt, wie 9to5Mac aufzeigt. Audioräume können aber weiterhin über die reguläre Spotify App genutzt werden. 

Tim Cook im umfangreichen GQ-Interview

Die WWDC23 mit der Vorstellung des Mixed-Reality-Headsets von Apple steht kurz bevor. Gleichzeitig gibt es Negativschlagzeilen zum iPhone-Hersteller, weil dieser gegen Gewerkschaften in den US-Verkaufsstellen vorgeht. Ein interessantes Timing also für eines der seltenen Interviews mit Tim Cook, das höchstwahrscheinlich nicht aus einem persönlichen Mitteilungsbedürfnis heraus so umfangreich ausgefallen ist. Der an dieser Stelle auf Deutsch veröffentlichte GQ-Artikel, welcher auf dem Interview mit dem Apple-CEO fußt, zeichnet ein visionäres Bild von Tim Cook und leitet zum Ende hin auf die Themen Augmented Reality und Virtuelle Realität hin. Es wird aber nichts Konkretes gesagt, ich persönlich fand die Aussagen eher generisch. Und auch ein bisschen so, als wolle man Cook als Jobs-Kopie verkaufen.

Apple und Zulieferer: Erneuerbare Energien bei mittlerweile 13,7 Gigawatt

Noch mehr PR gab es diese Woche im Apple Newsroom, unter anderem mit einem Update, das den Titel „Apple und globale Zulieferer weiten den Einsatz erneuerbarer Energie auf 13,7 Gigawatt aus“ trägt. Darin wird auch noch einmal betont, dass Apple gemeinsam mit mehr als 250 globalen Zulieferern daran arbeitet, die Produktion von Apple-Geräten bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Die weltweite Produktion von über 13 Gigawatt an erneuerbaren Energien sei dabei ein Anstieg von fast 30% im Vergleich zum letzten Jahr. Zahlreiche weitere Informationen und Aufschlüsselungen zu den einzelnen Daten bekommt ihr, gespickt mit passendem Bildmaterial, in der verlinkten Quelle aus dem Apple Newsroom.

Kommt das AirPods-Ladecase mit eigenem Bildschirm?

Wie immer bei neuen Apple-Patenten, so muss man auch dieses Mal darauf hinweisen, dass die diese Woche in verschiedenen Medien diskutierten Pläne nicht unbedingt umgesetzt werden müssen. Vielleicht will sich Apple einfach nur eine bestimmte Technologie sichern. Falls sie aber zur eigenen Umsetzung kommt, dann gibt es in Zukunft AirPods, in deren Lade- und Transport-Hülle ein Display eingebaut ist. Dieses könnte dann der Mediensteuerung, der Lautstärke-Anpassung, dem Abrufen von Informationen wie dem Wetter sowie anderen Zwecken dienen. Kritisiert wird hier, dass die festverbauten Akkus von AirPods und Ladecase bei täglicher Nutzung nach gut zwei Jahren nichts mehr taugen und ein Display daher nur noch mehr Elektroschrott bedeuten würde. Quellen: Deutsch, Englisch

Bringt iOS 17 doch noch eine größere Änderung mit?

Mit Bezug auf ein Forenmitglied, das bereits vor der Präsentation der Dynamic Island des iPhone 14 mit Leaks dazu für Aufsehen sorgen konnte, berichtet MacRumors nun über mögliche Inhalte von iOS 17. Bisher wurde ja davon ausgegangen, dass das neue iPhone-Betriebssystem lediglich ein größeres Update für iOS 16 darstellt und nur ein paar kleinere Änderungen mitbringt. Hinsichtlich des Kontrollzentrums soll es aber signifikante Anpassungen geben. MacRumors zeigt dabei auf, dass das Kontrollzentrum mit iOS 7 eingeführt wurde, und dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen von Apple genutzt werden könnte, um eine Umgestaltung einzuleiten. Der aktuelle Look ist seit iOS 11 aus 2017 relativ gleich geblieben. Details zu den anstehenden Änderungen wurden nicht genannt.

Bundeskartellamt: Apple mit überragend marktübergreifender Bedeutung

Letzte Woche habe ich euch aufgezeigt, dass das Bundeskartellamt die Prüfung von Microsoft wegen marktübergreifender Bedeutung eingeleitet hat. In der Pressemitteilung des Kartellamts hieß es zudem, dass die 2021 eingeleitete Prüfung Apples weit fortgeschritten sei. Jetzt gibt es dazu auch schon das Ergebnis: „Das Bundeskartellamt hat entschieden, dass die Apple Inc., Cupertino, USA, ein Unternehmen mit überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb ist“, heißt es u. a. in der neuen Pressemeldung. Da Apple über „vom Wettbewerb nicht hinreichend kontrollierte Verhaltensspielräume“ verfüge, unterliege das Unternehmen samt seinen Tochterunternehmen § 19a GWB. Bis in fünf Jahren steht Apple in Deutschland somit unter „der besonderen Missbrauchsaufsicht durch das Bundeskartellamt“.

Spline – 3D-Werkzeug bald mit KI-Unterstützung

Phasenweise beschäftige ich mich mit der Gestaltung von 3D-Inhalten, vor allem mit dem Open-Source-Werkzeug Blender. Diese Woche bin ich aber über eine andere Web- und Desktop-App für Apple Mac und Windows PC gestolpert: Spline. Besonders aufgefallen ist es mir aufgrund eines YouTube-Videos, in dem die Einbindung einer KI vorgestellt wird. Dank dieser soll man 3D-Elemente, Texturen, Szenen und Animationen mithilfe von Textvorgaben erschaffen können. Das würde, je nach Projekt, sicher mehrere Stunden Arbeit ersetzen. Da ich das Ganze noch nicht ausprobieren konnte und zu wenig Grundkenntnisse für einen eigenen Beitrag zum Thema mitbringe, stelle ich euch diese Entwicklung hier nur kurz vor.

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