Sir Apfelot Wochenschau KW 3, 2023

Was für eine Woche, oder? Da hat Apple einfach mal zwei neue leistungsstarke M2-Versionen sowie damit ausgestattete Mac-Modelle vorgestellt, und dann auch auch noch den HomePod neu aufgelegt. Das sind aber nicht die einzigen Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 3 des Jahres 2023 aufgefallen sind. Und deshalb habe ich euch für diesen Freitag wieder eine Sir Apfelot Wochenschau zusammengestellt, in der ihr verschiedene interessante Nachrichten findet. Zu den Meldungen dieser Woche gehören unter anderem diese: Kinder- und Enkeltricks per SMS und WhatsApp immer noch aktuell, Künstlerinnen klagen gegen Kunst-KI mit illegalem Training, Gerüchte zu AirTag-ähnlichen Trackern von Google, Twitter verbietet Drittanbieter-Clients, Buchempfehlungen gegen Rassismus.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 3 des Jahres 2023 findet ihr u. a. diese Meldungen: Apple stellt neue Hardware vor, Kinder- und Enkeltricks per SMS und WhatsApp, Klage gegen Kunst-KIs und DeviantArt, Googles eigener Bluetooth-Tracker, Apples Smart-Home-Display, Twitter untersagt Client-Nutzung, und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 3 des Jahres 2023 findet ihr u. a. diese Meldungen: Apple stellt neue Hardware vor, Kinder- und Enkeltricks per SMS und WhatsApp, Klage gegen Kunst-KIs und DeviantArt, Googles eigener Bluetooth-Tracker, Apples Smart-Home-Display, Twitter untersagt Client-Nutzung, und mehr!

Apple stellt neue Chips, Computer und Lautsprecher vor

Am Dienstag und Mittwoch hat Apple neue Hardware vorgestellt, die bereits bestellt und auch bald im Handel gekauft werden kann. Mit den neu vorgestellten „Apple Silicon“-Versionen sind zum Beispiel die neuen 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro ausgestattet. Aber auch ein neuer Mac mini lässt sich damit konfigurieren. Und der Apple HomePod, der 2018 vorgestellt und 2021 vom Markt genommen wurde, bekommt ein Upgrade verpasst. Hier die entsprechenden Beiträge, die ich zu den einzelnen Themen geschrieben habe:

Kinder- und Enkeltrick per Textnachricht immer noch aktuell

Bereits im November habe ich euch auf eine Betrugsmasche aufmerksam gemacht, bei der Personen behaupten, sie seien ein Familienmitglied (Sohn, Tochter, Enkel/in, etc.) und hätten eine neue Nummer. Neben dieser Lüge wird dann auch behauptet, dass entweder schnell Geld benötigt oder eine andere Transaktion bestätigt werden müsse. Zusätzlich zu dieser Abzocke kann es aber auch sein, dass versucht wird, das WhatsApp-Profil der Opfer zu übernehmen. Dazu soll ein Code übermittelt werden, der zugesendet wurde. Die Personen am anderen Ende können diesen verwenden, um ihr Gerät für den Account zu verifizieren. Wie heise online nun aufzeigt, startet der WhatsApp-Betrug aktuell zunehmend per SMS.

Künstlerinnen klagen gegen KI-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Bildern

Ebenfalls bei heise online habe ich diese Woche einen Artikel gelesen, in dem es um ein Künstlerinnentrio geht, das vermittels einer Sammelklage gegen Midjourney, Stability AI und die Plattform DeviantArt vorzugehen versucht. Dabei geht es nicht darum, die KI-Bilderstellung zu unterbinden, sondern um das Training der künstlichen Intelligenz. Dazu wurden nämlich Bilder aus dem Internet verwendet; die meisten davon rechtlich geschützt und ohne Zustimmung der Urheber/innen. Bilder der Plattform DeviantArt seien ebenfalls eingeflossen, worüber die dort Veröffentlichenden aber nicht unterrichtet oder wofür sie gar entschädigt wurden. Alle Details dazu in der verlinkten Quelle. 

Twitter untersagt offiziell die Nutzung von Drittanbieter-Clients

Der Größenwahnsinn von Elon Musk, der nun seit einiger Zeit schon Einfluss auf die Plattform Twitter hat, richtet weiteren Schaden an. Denn nach einem Ausfall von Tweetbot, Echofon, Twitterrific und weiteren Drittanbieter-Clients für die Nutzung von Twitter wurde erstmal nur spekuliert, dass sie gegen irgendwelche API-Richtlinien verstoßen hätten. Nun macht Twitter aber offiziell klar, dass einfach keine Drittangebote neben der offiziellen Twitter-App bzw. -Webseite mehr zugelassen werden. Es gab für die Entwickler/innen der Clients vorher keine Ankündigung der Änderung oder irgendeine Art Übergangsphase. Details gibt’s u. a. hier bei MacRumors.

„AirTag“ von Google – Suchmaschinen-Riese will eigenen Tracker anbieten

Seit Anfang der Woche gibt es Gerüchte über einen „Locator Tag“, der von Google in die Auswahl von nutzbaren Geräten in der „Fast Pair“-Konsole aufgenommen wurde. Der aktuell angeblich noch in der Entwicklung befindliche Tracker soll über Bluetooth Low Energy und Ultrabreitband-Funk verfügen und damit ähnlich ausgestattet sein wie Apple AirTags. Auch ein Lautsprecher für das Abspielen von Tönen sei vorhanden. Details zum Bluetooth-Tracker, der vom Nest-Team unter den Codenamen „Grogu“, „Groguaudio“ bzw. „GR10“ entwickelt werden soll, gibt es in diesem Twitter-Thread. 

Apple-ID-Update auf dem Apple TV: Ohne iPhone oder iPad am Ende?

Ebenfalls seit Anfang der Woche machte eine Meldung zum iPhone-Zwang am Apple TV die Runde. Dabei ging es im Detail um die Aktualisierung des Apple-ID-Accounts, für die ein iPhone verlangt wurde. In anderen Fällen wird für eine Aktualisierung, etwa für die Zustimmung zu neuen AGB, neben einem iPhone auch ein iPad als Möglichkeit aufgezeigt. Einen solchen Fall könnt ihr z. B. in diesem Tweet sehen. Wer nur einen Apple TV und sonst kein Apple-Gerät besitzt, schien hier aufgeschmissen zu sein.

Im Laufe der Woche hat Apple aber ein Workaround für alle angeboten, die zwar einen Apple TV, aber kein iPhone und auch kein iPad oder anderes Apple-Gerät haben. Es soll, so zeigt auch 9to5Mac in einem Beitrag auf, helfen, sich einmal komplett aus der iCloud abzumelden und wieder anzumelden, um den neuen AGB auch direkt auf dem Gerät zustimmen zu können. Der Workaround findet sich mittlerweile auch im verlinkten Twitter-Thread: Einstellungen -> Benutzer:innen und Accounts -> [Name] -> iCloud -> Abmelden.

Arbeitet Apple an einem Smart-Home-Display?

Während Google mit seiner Tracker-Technologie Apple zu kopieren versucht, da scheint Apple wiederum Amazon zu imitieren. Denn wie MacRumors mit Bezug auf Bloomberg aufzeigt, scheint Apple an einem Smart-Home-Display zu arbeiten, das dem iPad nicht ganz unähnlich sein soll. Das Gerät mit FaceTime-Kompatibilität soll dabei Möglichkeiten zur HomeKit-Nutzung, fürs Video-Streaming, für Videotelefonie und ähnliche Sachen mitbringen. Sicherlich wären da auch die Siri-Nutzung, Kurzbefehle, Wetteranzeige und Co. dabei. Denkbar sind zudem Apple TV, Podcasts, Fotos und dergleichen. Das Display soll dazu designt werden, an der Wand oder einer Halterung befestigt zu werden. Es soll also mehr ins Zuhause integriert werden als ein mobiles iPad.

Zwei Buchempfehlungen als Zusatz zu Apples „Black History Month“-Angeboten

Neben den neuen Geräten hat Apple diese Woche auch noch eine Pressemitteilung zu seinen Angeboten rund um den Black History Month veröffentlicht. Der Black History Month ist ein Aktionszeitraum, der in den USA und in Kanada dazu dienen soll, die Geschichte der schwarzen Bevölkerung aufzuzeigen, sodass das Mehrheitsnarrativ des weißen Bevölkerungsteils mal in den Hintergrund rücken und ein ebenfalls wichtiger Teil der Geschichte betrachtet wird. Warum dazu nur ein Monat im Jahr dienen soll, ist mir schleierhaft. Man sollte sich dem Verbrechen namens Rassismus auch in allen anderen Monaten bewusst sein. Für die Auseinandersetzung mit dem Thema hier in Deutschland kann ich euch zwei Bücher empfehlen, die ich letztes Jahr gelesen habe:


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