Sir Apfelot Wochenschau KW 34, 2021

Achtung, Achtung! Das ist die letzte Sir Apfelot Wochenschau im August dieses Jahres. Mit dem kommenden September tauchen wir wieder in die Zeit der Apple-Neuheiten ein. Vielleicht können wir bereits nächste Woche den offiziellen Termin für die September-Keynote von Apple verkünden. Bevor es so weit ist, gibt es an dieser Stelle aber erst einmal die Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 34 des Jahres 2021. Unter den Apple- und Tech-News, die mir diese Woche besonders aufgefallen sind, findet ihr heute u. a. die folgenden Themen: Osram schaltet die Lightify Cloud-Server ab, Apple-Nachrichten aus China und Südkorea, Gerüchte zu Mac mini und Apple Watch, sowie einiges mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 34 des Jahres 2021 mit dabei: Osram Lightify wird abgeschaltet, Strom aus dem Meer, Voraussetzungen für sauberen Wasserstoff, Tim Cook seit 10 Jahren Apple-CEO, In-App-Käufe in Südkorea, 45 mm Apple Watch, The Simpsons und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 34 des Jahres 2021 mit dabei: Osram Lightify wird abgeschaltet, Strom aus dem Meer, Voraussetzungen für sauberen Wasserstoff, Tim Cook seit 10 Jahren Apple-CEO, In-App-Käufe in Südkorea, 45 mm Apple Watch, The Simpsons und mehr.

Die Cloud-Server von Osram Lightify werden abgeschaltet

Unter anderem der iPhone-Ticker geht mit einer Meldung auf dieses Thema ein. Die Bedienung der Smart-Home-Beleuchtung bleibt aber weiterhin möglich, und zwar über das lokale Netzwerk. Überraschend sollte das für die jeweiligen Nutzer/innen nicht sein. Denn in der verlinkten Meldung heißt es auch, dass Osram das Aus seines Server-Dienstes bereits vor eineinhalb Jahren angekündigt habe. Wichtig für alle Anwender/innen: Vor dem 31. August 2021 noch sicherstellen, dass die einzelnen Osram-Produkte die aktuelle Firmware installiert haben. „Insbesondere gilt dies für aktiv genutzte (oder auch ungenutzt in der Schublade liegende) Lightify-Gateways“, wird aufgezeigt.

Warum sind Hyperlinks im Webbrowser blau?

Dieser Frage hat sich Elise Blanchard angenommen, eine UX-Designerin bei Mozilla. Vermittels eines Eintrags im Mozilla-Blog zeigt sie die Geschichte des Links im WWW auf. Das ist zwar ein ziemlich weiter Blick zurück, ich nehme den verlinkten Beitrag aber mal in die hiesige News-Sammlung auf, weil er diese Woche veröffentlich wurde ;) Elise Blanchard hat auf ihrer Suche den Ursprung der blauen Web-Hyperlinks gefunden: der Mosaic-Browser, der als Vorreiter vieler Webbrowser der 1990er zählt. Zwar greift sie dabei sehr weit zurück, bis ins Jahr 1964, jedoch fand sie erst in den Release Notes von Mosaic 0.13 vom 12. April 1993 die Antwort: damit wurden blau als Farbe nicht besuchter Links und lila als Farbe besuchter Links eingeführt. Warum? Das könnt ihr in der verlinkten Quelle nachlesen.

Strom aus dem Meer und Kommentar zu „grünem“ Wasserstoff

Bei heise online habe ich diese Woche zwei interessante Artikel zu erneuerbaren Energien gefunden. Einer beschäftigt sich mit Wellenkraftwerken, die in Labortests bereits „einen sehr ordentlichen Wirkungsgrad“ erreicht haben. Entwickelt wurde die neue Art von Wellenkraftwerken, die leistungsstark und dabei wartungsarm sein soll, am Royal Melbourne Institute of Technology. Zum Einsatz kommen dabei zwei gegenläufige Propeller, welche die kinetische Energie des Wellengangs im Meer in Rotation umsetzen. Weitere Infos und Hintergründe dazu findet ihr hier.

Der zweite Artikel von heise online ist ein Kommentar zum Thema Wasserstoff, vor allem zu „grünem“ Wasserstoff und seiner Leistung für den Klimaschutz. Darin werden die saubere Herstellung dank Überschüssen aus Windkraft und Solarstrom sowie die Anwendung in den richtigen Bereichen hervorgehoben. Das Fazit lautet kurzum, dass die erneuerbaren Energien noch viel weiter ausgebaut werden müssen. Die durchaus lesenswerte Einordnung des Themas Wasserstoff könnt ihr hier in Gänze lesen.

Tim Cook ist seit zehn Jahren Apple-CEO

Während die Erinnerung an den Co-Gründer Steve Jobs immer weiter aufrecht erhalten wird, ist Tim Cook nun bereits seit zehn Jahren im Chefsessel des Technik-Unternehmens aus Cupertino. Das berichtete MacRumors am entsprechenden Stichtag, dem 24. August 2021, an dieser Stelle. In dem verlinkten Beitrag wird noch einmal kurz die Geschichte von 2011 aufgearbeitet. Unter anderem wird erwähnt, dass Steve Jobs zwei Monate nach der Abgabe des Chef-Postens von Apple verstarb. Wollt ihr euch noch weiter zu Steve Jobs und Tim Cook informieren, dann könnt ihr das unter anderem mit den folgend aufgezeigten Büchern:

Gravur auf Apple-Geräten: In China wird sehr viel verhindert

Mit Bezug auf einen Bericht von The Citizen Lab (englisch) könnt ihr unter anderem beim iPhone-Ticker (deutsch) einen Artikel lesen, der auf nicht mögliche Wörter und Phrasen auf Apple-Geräten eingeht. So werden zum Beispiel in China insgesamt 1.045 Begriffe nicht für eine Gravur zugelassen. Darunter sind neben Beleidigungen, Schimpfwörtern und ähnlichem auch China-kritische Inhalte. Etwa die Zahlenfolge 8964, welche an das Tian’anmen-Massaker am Platz des himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 erinnern könnte, wird nicht graviert. Das China zugewandte Verhalten von Apple hinsichtlich der Gravuren geht damit weiter, als es chinesische Gesetze verlangen. Das Gleiche gilt für Regionen wie Hongkong und Taiwan. Insgesamt wurden von The Citizen Lab sechs Regionen ausgewertet.

Kommende Modelle der Apple Watch mit 41- und 45-mm-Display?

Wird die Apple Watch dieses Jahr wieder größer gemacht? Laut einem möglichen Leak eines Armbands für ein 45-mm-Modell könnte dies der Fall sein. Ein Bild, welches das Armband mit dem Aufdruck „45MM“ zeigen soll, wurde auf dem Twitter-Account DuanRui verbreitet. Den Tweet findet ihr hier. Die Person hinter dem Account weist aber darauf hin, dass keine Leaks aus erster Hand geteilt werden, sondern Bilder, die z. B. auf chinesischen Social-Media-Plattformen die Runde machen. Kommt ein 45 mm Modell der Apple Watch, dann ist das sicherlich die größere Variante der Uhr. Die kleinere könnte ein 41 mm messendes Display haben, da sich die vorigen Modelle (z. B. 38 mm und 42 mm) auch um 4 Millimeter unterschieden.

Mac mini mit mehr Leistung und Anschlüssen erwartet

Apple hat erst letztes Jahr den ersten Mac mini mit M1-Chip auf den Markt gebracht. Derzeitige Spekulationen gehen nun aber davon aus, dass bereits diesen Herbst ein aktualisiertes Modell vorgestellt werden könnte. Falls nicht auf einem der Events, die für September, Oktober und November erwartet werden, dann vielleicht einfach per Pressemitteilung. Der Mac mini mit M1X- oder M2-Chip könnte neben noch mehr Leistung auch weitere Anschlüsse mitbringen: statt einem klassischen Netzteilanschluss einen MagSafe-Anschluss sowie neben USB-A, HDMI und Ethernet dieses Mal vier statt nur zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen.

Face ID im iPhone 13: Klappt das Entsperren mit Maske?

Mehrere Seiten haben diese Woche das Thema Face ID mit Bezug auf das kommende iPhone 13 aufgegriffen. Dabei bezieht man sich auf den Leaker Jon Prosser, der behauptet, dass Face ID ab dem iPhone 13 auch mit Mund-Nase-Bedeckungen klarkommen wird. Einen Blick auf das Gerücht und eine Einordnung der möglichen neuen Technik in das bisherige Innovationsverhalten Apples findet ihr unter anderem mit dieser Abkürzung zur ApfelPage. 

In-App-Käufe ausschließlich über den App Store: In Südkorea vielleicht bald verboten

Sowohl Apple als auch Google könnten in Südkorea bald dazu gezwungen werden, Bezahlungen für Apps und App-Inhalte auch außerhalb des App Stores oder Play Stores möglich zu machen. So könnten Nutzer/innen Angebote wahrnehmen, die z. B. über die Webseiten der Entwickler/innen abgeschlossen werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liege aktuell zur Prüfung vor, heißt es u. a. in einem Artikel von MacRumors. Ob das Ganze bei erfolgreicher Durchsetzung eine Strahlkraft auf andere Länder und Regionen hat, ist eher fraglich. Vor allem Apple argumentiert, dass nur über den App Store realisierte Käufe wirklich sicher sind, ohne Betrug ablaufen und sich übersichtlich managen lassen.

„The Simpsons: Hit & Run“ als Remake in der Unreal Engine 5

Wer Anfang der 2000er Jahre eine mehr oder minder kinderfreundliche Alternative zu GTA gesucht hat, war mit „The Simpsons: Hit & Run“ gut beraten. Unter anderem gab es das Spiel für den Windows PC und den Nintendo GameCube. Auf diesen zwei Systemen habe ich es zumindest schon gespielt. Nun hat sich aber der YouTuber hinter dem Kanal reubs an ein Remake gewagt, und zwar in der Unreal Engine 5. Das heißt, dass die Grafiken wesentlich höher aufgelöst sind und das Spiel an aktuelle Anforderungen angepasst wurde. Leider ist ein Download der bisherigen Inhalte nicht mehr möglich – natürlich wegen Copyright-Problemen. Das Video zum Thema könnt ihr aber weiterhin ansehen.


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