GIMP für Mac – Download, Anleitungen und Handbuch

GIMP ist eine Bildbearbeitungssoftware für Apple Mac, Windows PC und Linux-Computer, deren Download kostenlos ist. Für Hobby- und Low-Budget-Anwender ist diese kostenlose App schon seit Jahren – oder besser: Jahrzehnten – eine gute Alternative zu Photoshop und ähnlichen Profi-Werkzeugen für die Bild- und Fotobearbeitung. In diesem Beitrag habe ich euch eine sichere Quelle für den GIMP Download sowie Bezugsquellen für Anleitungen und GIMP-Bücher auf Deutsch zusammengetragen. Denn mit einem guten Handbuch lernt man den Einstieg in eine neue Software am besten! Die folgend aufgeführten Informationen zu GIMP für Mac könnt ihr fast 1:1 auch für den Windows PC übernehmen 😉

Der kostenlose GIMP Download für Mac, Windows und Linux sowie GIMP Tutorials auf deutsch und das richtige Handbuch zur Version 2.10 findet ihr hier!

Der kostenlose GIMP Download für Mac, Windows und Linux sowie GIMP Tutorials auf deutsch und das richtige Handbuch zur Version 2.10 findet ihr hier!

GIMP Download für Mac, Windows und Linux

Wie bei so vielen anderen Apps, die es nicht im Mac App Store gibt, werde ich auch bei GIMP nicht müde, eines zu wiederholen: Ladet die App nur direkt beim Entwickler und nicht bei Software-Portalen wie Chip, heise, ComputerBild, Softonic und dergleichen runter. Warum nicht, das habe ich euch hier zusammengefasst: Warum man keine Software von Download-Portalen runterladen sollte. Den sicheren GIMP Download für Mac und PC findet ihr auf der offiziellen Webseite des Entwicklerteams – auf gimp.org. Direkt zur Download-Seite kommt ihr mit diesem Link. Dort erhaltet ihr das Programm ohne unnötigen Installer und aufdringliche Zusatzsoftware.

GIMP Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene

Zu den aktuellen Versionen GIMP 2.8 und GIMP 2.10 gibt es zahlreiche Anleitungen, Tutorials und Hilfe-Beiträge im Internet. Ob eigene Webseite von ambitionierten Nutzern der Software, Forum von mehreren Usern, GIMP-Wiki oder YouTube-Anleitungen in Bild und Ton – für jeden ist etwas dabei; und das sogar in deutsch. Als sehr umfangreich und professionell ist mir bei der Recherche dabei die Seite gimp-handbuch.de aufgefallen. Direkt auf der Startseite werden verschiedene Tutorials für GIMP Werkzeuge in Version 2.10.x aufgezeigt, super sortiert und in den jeweiligen Beiträgen verständlich erklärt. Schaut mal rein. Falls euch der Sinn nach anderen GIMP Anleitungen und Tutorial-Material verschiedener Art steht, hier eine Auswahl:

GIMP Handbuch in gedruckter Form

Wie ich euch schon beim Affinity Photo Workbook von Serif aufgezeigt habe, lässt es sich mit einem gedruckten Handbuch super in ein Programm eintauchen. Wenn der Autor oder die Autoren dann auch noch Projekte beschreiben, die man dank herunterladbarem Material nachstellen kann, umso besser! Auch für GIMP am Mac sowie für GIMP am PC gibt es solche Anleitungen in Buchform. Eines davon ist so aktuell, dass es erst in einer Woche offiziell erscheint 😉

GIMP 2.10: Der praktische Einstieg von Robert Klaßen, 2018

Dieses Handbuch heißt einfach nur kurz „GIMP 2.10: Der praktische Einstieg“ und ist im Rheinwerk Verlag erschienen. Auf 381 Seiten erklärt der Autor vermittels 14 Kapiteln neben den Grundlagen, der Arbeitsoberfläche und dem einfachen Umgang mit den Werkzeugen auch das Freistellen von Bildinhalten, das Korrigieren von Tonwerten, die Retusche und Montage sowie viele weitere Anwendungsbeispiele. Laut Einband ist diese gedruckte GIMP-Anleitung sowohl für die macOS- als auch für die Windows-Version des Programms geeignet. Auf der Amazonseite zum Buch könnt ihr einen Blick ins Werk werfen und die Kundenrezensionen dazu lesen.

Der praktische Einstieg
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Der praktische Einstieg
Den praktischen Einstieg sowie viele weitere Informationen und Anleitungen für die kostenlose Foto- und Bildbearbeitungssoftware gibt es mit diesem Buch. Komplett auf deutsch und mit Bildern unterlegt findet ihr hier Informationen, um Bilder zu bearbeiten und zu erstellen.

GIMP 2.10 – Einstieg und Praxis von Michael Gradias, 2018

Das mit vollem Titel „GIMP 2.10 – Einstieg und Praxis: für Einsteiger und Fortgeschrittene – leicht, klar, visuell“ umfangreich daherkommende GIMP Handbuch ist im Markt + Technik Verlag erschienen und bringt 352 Seiten mit. Insgesamt 12 Kapitel führen euch in die gratis Open-Source-Software für Bildbearbeitung und Design ein, zeigen den Umgang mit Grafikdateien auf, gehen auch auf Voreinstellungen für einen besseren Workflow ein und behandeln nicht nur schnelle, sondern auch komplexe Vorgehensweisen im Programm. Der einzige Nachteil: hier geht es vor allem um die Anwendung unter Windows. Einen Blick ins Buch und in die Kundenrezensionen könnt ihr auf der Amazon-Produktseite werfen.

Einstieg und Praxis
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Einstieg und Praxis
Den Einstieg und die Praxis für Einsteiger und Fortgeschrittene zeigt dieses Handbuch für die kostenlose GIMP Software auf. Bilder und Fotos bearbeiten, Montagen erstellen, Bildausschnitte retuschieren und viel mehr Themen werden hier anschaulich behandelt.

GIMP 2.10: Das umfassende Handbuch von Jürgen Wolf, 2019 

Der vollständige Titel des Buches, das am 22. Februar 2019 im Rheinwerk Verlag erscheint, heißt „GIMP 2.10: Das umfassende Handbuch | GIMP von A bis Z auf knapp 1.000 Seiten“. Laut Beschreibung soll das Handbuch zur kostenlosen Open-Source-Software für Bildbearbeitung immerhin 923 Seiten umfassen und nicht nur Nutzer von macOS und Windows abholen, sondern auch die Software-Version für Linux abdecken. Bereits jetzt kann man auf der Produkte-Seite vom Versandhändler mehrere Doppelseiten aus dem Buch ansehen. Dabei gibt es keinen Ausschnitt, der nicht mindestens einen Screenshot mit entsprechenden Erklärungen enthält. Mit diesem Buch wird man also rundum informiert, um die App, ihre Funktionen und sich damit ergebende Möglichkeiten umfassend zu nutzen.

Das umfassende Kompendium
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Das umfassende Kompendium
Da der GIMP Download kostenlos ist, kann man sich zum Einarbeiten, Lernen und Meistern der App auch ein großes Kompendium gönnen. Dieses lässt sich zudem einfach mit Nutzern an Mac, Windows PC und Linux-Maschine teilen. Grob aufgerundet 1.000 Seiten mit Screenshots und verständlichen Erklärungen sorgen für mehr als nur Tipps und Tricks, sondern für eine umfassende Lektion.

Handbücher zu GIMP 2.8 gesucht? – Hier findet ihr den 2013-Beitrag zum Thema!


Fazit zu GIMP für Mac, Windows und Linux

Die GIMP App für Bildbearbeitung und Fotobearbeitung sowie für einige Design-Aufgaben am Apple Mac, Windows PC und Linux Computer ist kostenlos. Auf der Suche nach den richtigen Downloads solltet ihr daher vorsichtig sein und nur die offiziellen und sicheren Downloads der oben genannten Entwicklerseite verwenden. Dann steht dem Start in die Open-Source-Alternative zu Photoshop nichts mehr im Wege. Egal welches System – es gibt für Foto- und Grafik-Bearbeitung zahlreiche kostenlose Anleitungen und Tutorials sowie auch Bücher, die zwar etwas kosten, dafür aber umfassend den Umgang mit dem Programm lehren. Ein Kompendium wie die oben genannten bieten Grundlagen für Einsteiger, Tipps und Tricks für Fortgeschrittene und Werkzeuge für Profis. 

Das kostenlose Projekt Seashore ist eine Bildbearbeitungssoftware, die unter der Open Source Lizenz angeboten wird.

Das kostenlose Projekt Seashore ist eine Bildbearbeitungssoftware, die unter der Open Source Lizenz angeboten wird.

Open Source Projekt „Seashore“ als GIMP Alternative

Einen Hinweis möchte ich noch auf das Open Source Projekt „Seashore“ hinterlassen. Die Software bezeichnet sich selbst als Mac-Alternative für Gimp und läßt sich seit Anfang 2019 kostenlos im Mac App Store laden.

Die Seite enthält Affiliate Links / Bilder: Amazon.de

6 Kommentare

  1. Reinhard Janz sagt:

    Danke für diesen Artikel.
    Jedoch finde ich wie bei dem ebenfalls ursprünglich von Linux stammenden Fotoentwicklungstool Darktable keine Möglichkeit Fotos von externen oder NAS-Festplatten herunter zu laden. Die entsprechenden Platten werden schlicht nicht angezeigt.
    Mache ich etwas falsch?
    Oder ist das grundsätzlich bei diesen Programmen nicht möglich, wie ich es in älteren Forenbeiträgen las?

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Reinhard! Das ist schwer zu beantworten. Ich weiss aber, dass es programmabhängig ist, wie der Speichern- oder Öffnen-Dialog aussieht. Wenn ein Programm den Standard-Finder-Dialog nutzt, dann müssten die NAS-Volumes auch angezeigt werden. Ich habe es testweise mal bei mir in Photoshop ausprobiert und da kommt die normale Seitenleiste, die man auch vom Finder her kennt. Dort erscheint auch meine Synology DiskStation. Ich nehme an, dass es am jeweiligen Programm liegt, wenn dein NAS nicht erscheint.

  2. Reinhard Janz sagt:

    Danke für deine schnelle Antwort. Aber wir reden aneinander vorbei.
    Tatsächlich bringen Gimp und Darktable einen eigenen Öffnungsmodus mit, der Linux entspricht.
    Das Öffnen der externen Festplatten habe ich inzwischen herausgefunden. Wenn man den Öffnungsdialog der beiden Programme aufruft und den Menupunkt „Volumes“ wählt, werden die externen Festplatten sichtbar. Die kann man dann auswählen. Die Auswahl kommt in die linke Seitenleiste und bleibt auch bei einem Neustart erhalten.
    Das Schema folgt ganz und gar den Linux-Richtlinen und ist deshalb mit Photoshop & Co. nicht zu vergleichen. Die richten sich nach dem Finder aus.
    Linux habe ich bei mir auf einem alten Sony-Laptop und komme für den Hausgebrauch auch mit dem Linux-Dateisystem zurecht. Allerdings ist das Einbinden einer NAS etwas gewöhnungsbedürftig, wie ich vorhin einem Youtube-Video entnahm. Auf einem MacOS-System sind die Schritte zur Einbindung jedoch nicht nachvollziehbar. Weil die nötigen NAS-Freigaben im Netzwerk bei Linux programmübergreifend in einer Art „Systemsteuerung“ festgelegt werden müssen. (Um mal wie Apple-Jargon zu bleiben).
    Synology selbst bietet zwar einen Weg an, wie man deren NAS-Speicher für Linux konfiguriert: https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/File_Sharing/How_to_access_files_on_Synology_NAS_within_the_local_network_NFS
    Aber da müssen diverse Freigaben und Änderungen gesetzt werden, dass ich Bedenken habe mir da was für den normalen Apple-Betrieb was zu verbiegen.
    Deshalb ist Gimp eher nicht zu empfehlen, wenn man seine Bilder auf einer NAS hat. Schade, aber ich habe ja immer noch Affinity Photo.

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Reinhard! Ok, vielleicht hatte ich es nicht richtig verstanden. 🙂 Aber was passiert, wenn du die Fotos im Finder per Drag and Drop auf GIMP ziehst? Werden diese dann nicht geöffnet?

  3. Reinhard Janz sagt:

    Sooo….. Habe ein wenig experimentiert und mit deiner Hilfe eine Lösung gefunden.

    „Foto per Drag und Drop auf GIMP ziehen“
    Jetzt arbeite ich schon seit 2011 mit Macs und leide immer noch unter den Nachwirkungen von Windows! Klar geht, auch von der NAS. Allerdings nur mit JPGs. RAW-Bilder will GIMP nicht. Da schlägt er die RAW-Entwickler RawTherapee oder Darktable vor. RawTherapee kann mit der NAS überhaupt nichts anfangen.
    Darktable hingegen (eine Mischung aus Raw-Entwickler und Fotomanager) liest ganze Ordner von der NAS und zeigt deren Inhalte. Die Fotos können dann einzeln oder in Stapelverarbeitung entwickelt werden. Diese werden dann, auch auf die NAS, in einem neuen Unterordner abgelegt. Darktable empfiehlt dafür das unkomprimierte Format Tiff. JPG und andere komprimierte Formate gehen aber auch. Aus diesem Ordner kann man die Bilder wieder problemlos nach GIMP ziehen und ihnen dort den letzten Schliff verpassen!
    Alles in allem ein einfacher und überschaubarer Workflow.
    Danke für deine Empfehlung!

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