Was ist ein Keylogger?

Zum Aufzeichnen von Eingaben an einem Gerät wie Computer, Handy, Smartphone und Tablet gibt es verschiedene Software- und auch Hardware-Lösungen, die man als Keylogger bezeichnet. Der Keylogger zeichnet auf, welche Tasten gedrückt und welche Wörter, Sätze und Texte damit eingegeben wurden. Die Protokollier-App lässt den Nutzer also nachvollziehen, was in einem bestimmten Zeitraum auf einem Gerät eingegeben wurde. Das kann zum Spionieren und Abgreifen von Passwörtern genutzt werden, aber auch, um Sicherungskopien von wichtigen Texten zu erstellen (falls Word, Pages, WordPress o. ä. abschmiert). Hier gibt’s weitere Informationen und Beispiele zu Keylogger-Software für Computer, Smartphone und Co.

Was ist ein Keylogger, wo kann ich eine gratis Spionage-App für Windows und Android herunterladen? Was gilt es beim Einsatz der Spyware zu beachten? Antworten findet ihr hier!

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Mit Keylogger-Software Tastatur-Eingaben aufzeichnen

Besonders an einem Windows PC oder einem Apple Mac sind Keylogger zum Aufzeichnen von Tastatur-Eingaben sinnvoll. Denn am Computer wird am meisten geschrieben. So kann man auch nachverfolgen und protokollieren, welche Webseiten vom Rechner aus aufgerufen wurden, um bspw. sein eigenes Nutzerverhalten nachzuvollziehen. Dementgegen sollte man Keylogger natürlich nicht als Spyware auf einem fremden Rechner installieren; das ist illegal. Denn ein so platzierter Trojaner als Spyware ist per Definition Malware, die ungewollt auf dem Rechner landet. Der Nutzer, den ihr so überwacht und dessen Tastatur-Eingaben ihr aufzeichnet, kann rechtlich gegen euch vorgehen.

Windows Keylogger App für eigene Eingaben nutzen

Bei der Arbeit an diesem Blog hätte sich ein Keylogger für den Mac schon mehrere Male lohnen können. Denn wenn eine Aktualisierung in WordPress nicht gespeichert wird und man auch keine Sicherungskopie des Texts als Word- oder Pages-Dokument hat, wäre ein Protokoll der Tastatur-Eingaben sinnvoll. Ein Beispiel eines solches Datenverlustes könnt ihr hier einsehen. Im Rahmen dieses Vorfalls begann die Recherche zum Thema „seriöser Keylogger“ – denn wenn man schon seine Aktivitäten aufzeichnet, dann möchte man das ja nicht mit Trojaner-Spyware tun, welche die eigenen Protokolle weitergibt. 

Bei der Suche ist der kostenlose Refog Keylogger fürs Windows-Betriebssystem positiv aufgefallen. Informationen zur gratis Keylogger-Software sowie den Download für Windows findet ihr mit diesem Link. Auf der Seite wird der Einsatz als Überwachungs-Tool für die Netzaktivitäten der Kinder beworben. Ob ihr dies als Ersatz für eine umfangreiche Aufklärung zu Internet, Datenschutz, Web Security und dergleichen nutzen wollt, sei euch überlassen; aber mit dem Hinweis, dass ein umfangreiches Wissen besser gegen Gefahren hilft als eine heimliche Überwachung mit Verletzung von Datenschutz und Persönlichkeitsrecht 😉

Refog Hoverwatch für Android – Umfangreiche Spionage

Noch weiter als eine „einfache“ Keylogger Software geht eine Spionage-App, die man beispielsweise auf einem Smartphone installieren kann, um Kontakte, Anrufe, SMS, Webseiten, Selfie-Kamera und mehr zu überwachen. Refog Hoverwatch ist so eine Spion-App, die man „unsichtbar“ für den Nutzer auf einem Android-Smartphone als Spyware und Trojaner-Malware installieren kann. Jedoch gilt auch hier der Hinweis: auf fremden Geräten macht man sich damit strafbar. Man sollte die Software nur für Sicherheitskopien am eigenen Gerät bzw. als Werkzeug zur Nachverfolgung nutzen, falls das Handy gestohlen wurde. Mehr Details habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst. Informationen und den Download der App gibt’s mit diesem Link.

Geräte im Unternehmen mit Spyware „schützen“?

Ob und wie Keylogger im Unternehmen für die Überwachung der Mitarbeiter eingesetzt werden dürfen, regelt der Gesetzgeber. Eine so umfangreiche Kontrolle über ein Programm oder eine Hardware ist aber moralisch sehr bedenklich. Der Einsatz ohne das Wissen der Mitarbeiter ist zudem strafbar. Programme zum Überwachen der Passwort-Eingabe, zum vermeintlichen Schützen der Geräte oder Leute sowie für andere Methoden sollten stets überdacht und im besten Fall verworfen werden. Auch hier gilt, dass ein umfangreiches Wissen bzw. im Zweifelsfall das Beschränken von gewissen Anwendungen, Betriebssystem-Optionen und Webseiten besser ist als die heimliche Einsicht ins Nutzerverhalten.

Was sind eure Gedanken zu Keylogger, Spionage und Co.? Lasst gern einen Kommentar da!

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