Aktie von Apple: Quartalszahlen und Aktienkurs im Zusammenhang

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Die Quartalszahlen von Apple sorgen alle drei Monate für neue Schlagzeilen, das meiste Aufsehen gibt es aber regelmäßig ob der Quartalsberichte Q1 von Apple; und so wurde auch dieses Jahr viel über die Quartalszahlen Q1 2017 berichtet. Was es mit den Berichten von Apple auf sich hat, warum der erste Bericht immer im Januar erwartet wird und weitere Dinge rund um die Quartalszahlen von Apple möchte ich in diesem Artikel klären. So wisst ihr (Achtung: nur Grundlagenwissen), ob ihr zukünftig kaufen oder verkaufen solltet 😉

Der Apple Aktienkurs über das letzte Jahr betrachtet. Deutlich zu erkennen sind die Anstiege im Aktienkurs nach Verkündung der Quartalszahlen. Vor allem der Quartalsbericht Q1 ist bei Apple immer sehr wichtig.

Der Apple Aktienkurs über das letzte Jahr betrachtet. Deutlich zu erkennen sind die Anstiege im Aktienkurs nach Verkündung der Quartalszahlen. Vor allem der Quartalsbericht Q1 ist bei Apple immer sehr wichtig.

Was sagen die Quartalszahlen Q1 2017 von Apple aus?

Das Fiskaljahr, also das vom Kalenderjahr unabhängige Geschäftsjahr, beginnt bei Apple im Oktober – das heißt, dass das Weihnachtsquartal als Q1 des Folgejahres zusammengefasst wird. Deshalb wurde der aktuellste Quartalsbericht von Apple als Q1 2017 am 31. Januar 2017 veröffentlicht. Wie Apple es selbst ausdrückte, gab es  wieder einmal „Rekordverkäufe“ – auch und vor allem was das iPhone betrifft. Schon nach der Vorstellung des iPhone 7 und iPhone 7 Plus im September 2016 ging der Aktienkurs nach oben. Nach Verkündung der Rekordverkaufe Ende Januar 2017 passierte Ähnliches.

Die zwei großen Sprünge im Aktienkurs von Apple in der letzten Zeit sind durch die September Keynote 2016 und den Quartalsbericht Q1 2017 entstanden. Der direkte Zusammenhang zwischen Quartalszahlen und Aktienkurs ist damit ablesbar.

Doch was genau sagen die Zahlen im Quartalsbericht denn nun aus? Nun, zum Beispiel, dass im sogenannten Weihnachtsquartal rund 78,3 Millionen neue iPhones gekauft wurden. Im Vorjahreszeitraum waren es 74,8 Millionen iPhones. Im Gegensatz zum iPhone gingen die Verkäufe beim iPad zurück: 13,1 Millionen iPads wurden verkauft. Im Vorjahreszeitraum entschieden sich Apple-Fans 16,1 Millionen Mal dazu, das Tablet zu kaufen. Die Mac-Verkäufe blieben mit rund 5,4 Millionen fast gleich. Neben den Verkäufen gibt der Bericht aber auch Einnahmen wieder. Details von Apple findet ihr in diesem Dokument. Eine Vergleichstabelle bietet das Unternehmen aus Cupertino hier.

Wie kommt der Aktienkurs / Aktienpreis zustande?

Die Börse ist ein Markt und damit von Angebot und Nachfrage dominiert. Ich könnte tiefer in die Materie gehen, jedoch sind seit meiner volks- und betriebswirtschaftlichen Ausbildung schon ein paar Monde vergangen. Schusselfehler wären daher denkbar. Bleiben wir aber bei den Grundlagen, dann erkennen wir: scheint ein Unternehmen (wie Apple) aktuell sowie in Zukunft erfolgreich zu sein und damit rentabel, dann kaufen die Börsenteilnehmer die Aktie vermehrt. Es gibt also eine hohe Nachfrage und somit ein kleiner werdendes Angebot. Der Preis steigt. Andersherum sorgen schlechte Aussichten zum Verkauf, der Markt verzeichnet mehr Angebot als Nachfrage und dadurch sinkt der Preis, also der Aktienkurs. Ist ein Tief erreicht, ist das der richtige Zeitpunkt zum Kaufen (solange keine Talfahrt oder Schlimmeres absehbar ist).

Abhängigkeit des Apple Aktienkurses von den Quartalszahlen

Der Aktienkurs von Apple und anderer Unternehmen wird direkt und indirekt von den veröffentlichten Quartalsberichten beeinflusst. Denn schon vor der Veröffentlichung gibt es Analysten, Nachrichten und Meldungen, welche die Sicht des Marktes und so dessen Handel beeinflussen. Dieses Mal war aber alles ruhig. Nach dem Weihnachtsgeschäft nahm der Wert der Apple Aktie langsam ab, mit den positiven Aussichten auf die Quartalszahlen ging es mit dem neuen Jahr aber wieder bergauf. Der direkte Einfluss kam dann mit dem Bericht: die positiven Zahlen sorgten dafür, dass der Aktienkurs von 121,35 Dollar am 31. Januar 2017 auf   128,75 Dollar am 1. Februar 2017 (Preis pro Wertpapier) hochschnellte.

Quartalsbericht und Aktienpreis: Weitere Faktoren sind zu beachten

Neben den Quartalszahlen von Apple, die im Q1 des entsprechenden Jahres immer wieder mit Rekorden – zumindest beim Verkauf des iPhone – aufwarten, gibt es noch viele weitere Faktoren und Ereignisse, die sich auf den Aktienkurs auswirken. Etwa regelmäßige Events wie die WWDC und die September Keynote. Auch Nachrichten, die nicht direkt vom Unternehmen selbst kommen, bedingen den Kauf und Verkauf von Aktien und damit deren Kurs. Bestes (Negativ-)Beispiel aus dem Smartphone-Bereich: die explodierenden Akkus des Samsung Galaxy Note7 im letzten Jahr.

Fazit zum Thema

Die Quartalszahlen bzw. der Quartalsbericht sorgt bei Apple sowie bei vielen weiteren Unternehmen immer wieder für einen bestimmten Kurs der Aktie. Bei positiven Nachrichten kaufen die Teilnehmer am Markt; bei negativen Neuigkeiten wird verkauft. Dabei sind nicht nur die bloßen Absatzzahlen von iPhone, Mac und iPad wichtig, sondern auch andere Kennzahlen. Zudem ist das Q1 immer das wichtigste respektive das am meisten beachtete Quartal Apples. Hinzu kommen übers Jahr noch weitere Events, vorhergesehene und analysierte Termine sowie auch unvorhergesehene, teils überraschende Neuigkeiten. Wären Fälle von explodierenden iPhones mehrfach in den News, dann würde der Kurs der Aktie von Apple drastisch absacken.

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4 Kommentare

  1. Robert sagt:

    Neudeutsch „Bluechip“ ist APPL durchaus ein Wertpapier fürs „unters Kopfkissen legen und vergessen“ für später. Für meine Begriffe wird das Zusammenspiel an Hardware/Software/Dienste nach wie vor mit Vorsprung am besten orchestriert.

    • Sir Apfelot sagt:

      Ja, ich denke auch, dass Apple einige Vorteile hat, weil sie eben Hardware UND Software machen. Auch wenn manche die Einschränkungen,die dadurch einhergehen, nicht leiden können… für meine Produktivität ist es durchaus hilfreich. Meine Erfahrungen mit PC/Windows waren sehr durchwachsen…

      • Robert sagt:

        Jedem sein Recht auf Basteln/Käfer/Bugs, aber auch die hätten damit Geld verdient 😉

        • Sir Apfelot sagt:

          Ja, das hast du recht. Aber man muss zugeben, dass Bill Gates auch mit Käfern (oder trotz der Käfer) nicht wenig Geld verdient hat. Also es geht auch anders. Aber aktuell ist die MSN Aktie nicht so der Überflieger… 😉

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