Apple Reality Pro – Viele neue Details zum Mixed-Reality-Headset

Seit einer gefühlten Ewigkeit gibt es nun immer wieder Gerüchte und Munkeleien zur VR- und AR-Brille von Apple. Neben diesem Begriff hat sich zudem mittlerweile die Bezeichnung Mixed-Reality-Headset durchgesetzt. Egal wie Apple am Ende selber den Gerätetypen nennen will, der Produktname könnte „Reality Pro“ lauten. Insgesamt rund 1.500 Personen sollen über sieben Jahre lang daran gearbeitet haben, und dieses Jahr soll das Gerät vorgestellt werden – möglicherweise im Rahmen der WWDC23 Keynote. Diese und weitere neue Informationen wurden diese Woche veröffentlicht. Was es sonst noch als vielleicht letzte Gerüchte vor dem Release zu wissen gibt, das habe ich euch hier zusammengefasst.

Beim Apple Reality Pro Headset soll man auf Controller verzichten und alles mit bloßen Händen steuern können. Zudem gibt es virtuelle Umgebungen für Telefonate, Filme, Mac-Nutzung und mehr. Eine geringe Produktionsmenge soll dazu dienen, den Markt zu erschließen.
Beim Apple Reality Pro Headset soll man auf Controller verzichten und alles mit bloßen Händen steuern können. Zudem gibt es virtuelle Umgebungen für Telefonate, Filme, Mac-Nutzung und mehr. Eine geringe Produktionsmenge soll dazu dienen, den Markt zu erschließen.

TL;DR: Alle wichtigen Punkte dieses Beitrags zusammengefasst

  • Das womöglich „Reality Pro“ genannte Headset soll eine Augen- und Hand-Steuerung haben
  • Die Produktion soll nächsten Monat starten, die offizielle Vorstellung könnte im Juni stattfinden
  • Apps sollen aus einer Gitter-Übersicht wie auf dem iPhone ausgewählt werden können
  • In FaceTime soll es Telefonate mit virtueller Darstellung der anderen Person geben
  • Für die Steuerung, den Körperscan und mehr kommen insgesamt 14 Kameras zum Einsatz
  • Für die Darstellung der VR-Inhalte sowie der Anzeige von AR-Content sollen zwei 4K-Displays zum Einsatz kommen 
  • Mehrere von iPhone, iPad und Mac bekannte Apps sollen auch mit dem Headset nutzbar sein
  • In Kombination mit dem Mac kann das Headset einen virtuellen Monitor darstellen
  • Neben dem Pro-Modell soll später noch ein Budget-Modell erscheinen
  • Der Preis des ersten Modells soll sich auf rund 3.000 US-Dollar belaufen

Mark Gurman gibt Aufschluss über Apples Mixed-Reality-Headset

Diese Woche hat Mark Gurman in verschiedenen Bloomberg-Veröffentlichungen die unterschiedlichsten Details zum VR- und AR-Headset von Apple preisgegeben. Geht man davon aus, dass seine Informationen stimmen, dann soll das Gerät in den nächsten Monaten vorgestellt werden. Bereits Ende Februar soll zudem die Produktion in China beginnen. Sobald das Headset dann auf dem Markt ist, soll es mit einer Augen- und Hand-Steuerung überzeugen. Controller werden demnach nicht zum Einsatz kommen, sondern mehrere Kameras, die Handbewegungen und Gesten erkennen sowie diese von entsprechend leistungsfähigen Chips in Echtzeit interpretieren lassen. Das Betriebssystem (realityOS, rOS o. ä.) soll eine iPhone-ähnliche App-Übersicht in Gitterform mitbringen.

Ein Beispiel für die Gestensteuerung gibt Mark Gurman bei Bloomberg auch. So sollen Apps in der besagten Gitter-Übersicht gestartet werden können, indem man Daumen und Zeigefinger darüber zusammenführt. Also ähnlich der Geste, mit der man auf einem iPhone- oder iPad-Display heraus zoomt. Eine der Apps, die so gestartet werden kann, soll FaceTime sein. Darin sollen zum Start des Produkts zwei Leute (später mehr) miteinander in VR telefonieren können. Optisch soll die andere Person dann in Gänze dargestellt werden – also ein Gespräch zweier virtuell dargestellter Personen, die sich gegenüberstehen oder -sitzen. Für die Abbildung der Person, die Handerkennung und mehr sollen insgesamt 14 Kameras zum Einsatz kommen.

Um die beste Grafikqualität zu bieten, soll pro Auge je ein 4K-Display zum Einsatz kommen. Damit sollen auch die von anderen Apple-Systemen bekannten Apps hochwertig dargestellt werden können. Von Safari und Mail über den Kalender und Health hin zu Maps und Apple TV soll einiges dabei sein. Zum Anschauen von Videos und Filmen soll es eine virtuelle Kinoumgebung geben, in der natürlich auch das Angebot von Apple tv+ abgespielt werden kann. Weiterhin soll das Headset mit dem Mac gekoppelt werden können, um es als virtuellen Monitor zu nutzen. 

Die Marktanalyse zum Apple Reality Pro Headset

Die erste Version des Headsets wird höchstwahrscheinlich kein Verkaufsschlager. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass das Gerät eh erst einmal nur dazu dient, den Markt zu erschließen und die Grundlage für kommende Entwicklungen zu bilden. Entsprechend sollen auch „nur“ eine Million Geräte produziert werden. Diese sollen für einen Preis von je 3.000 US-Dollar angeboten werden – und das auch möglicherweise exklusiv in den USA. Erst später, Ende 2024 oder Anfang 2025, soll dann ein 1.500-Dollar-Modell für eine breitere Zielgruppe auf den Markt gebracht werden. Deshalb wird spekuliert, dass das erste Modell ein „Pro“ im Namen hat. Welche Abstriche beim Folgemodell gemacht werden müssen, ist noch unklar.

Für den Verkauf der neuen Headsets soll Apple weiterhin ein Laden-im-Laden-Konzept planen. Entsprechend soll es in Apple Stores dedizierte Bereiche gegen, in denen die Geräte angeschaut und ausprobiert werden können. Die Idee ist nicht neu, da die gleiche Verkaufsstrategie schon bei der Einführung der Apple Watch gefahren wurde. Wie die Smartwatch soll sich auch das Mixed-Reality-Headset langsam aber sicher zu einem festen Einkommensgarant entwickeln. Das würde helfen, die Einnahmen auf weitere Bereiche zu streuen und die Last vom iPhone zu nehmen. Dieses sorgt derzeit für 52% von Apples Einkommen, neben 7,4% iPad, 10,2% Mac, 10,5% Wearables und 19,8% Services.

Noch mehr zum Thema: Headset-Falltests und 2-Stunden-Akku am Gürtel

Weitere Details respektive Gerüchte zum Apple Reality Pro Headset sowie Angaben zu den Funktionen und wirtschaftliche Betrachtungen zu allem findet ihr in diesem Artikel vom Wirtschaftsmagazin Bloomberg.

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