iPad Stylus Morpheus Labs Alpha im Praxis-Test

Morpheus Labs Alpha Stylus
Morpheus Labs Alpha Stylus

Der Morpheus Labs Alpha Stylus in der handelsüblichen Verpackung mit schönem "Alu-Koffer". :)

Heute lag eine schöne Überraschung in der Post: Ein Testexemplar des Morpheus Labs Alpha Stylus MLS002 in Silber. Ja ja, ich weiß… "nobody needs a stylus", denn jeder der ein iPad hat, hat vermutlich auch mindestens einen gesunden Finger, der den Stylus ersetzt, aber zum Malen und Zeichnen ist ein Stylus schon immer etwas gewesen, was ich mir gerne mal zugelegt hätte. Nun hat sich der Wunsch unverhofft erfüllt!

Welche Zeichen-App für das iPad?

Die erste Frage ist nun natürlich: Welche iPad-App bietet sich an, um den elektronischen Stift mal auf Herz und Nieren zu prüfen? Nach einer kurzen Recherche kam heraus, dass man zum Schreiben mit dem Stylus wohl gerne zur App "Penultimate" (gratis) greift, während beim Malen und Zeichnen die Apps "Paper" (gratis),  "Sketchbook Express" (die kostenlose Variante) oder "Sketchbook Pro" (4,49 EUR) beliebt sind. An meinem iPad 3 habe ich mal alle Gratis-Tools installiert und dann lustig drauflos gemalt.

Morpheus Alpha Stylus in Penultimate

Verwendet man den Stylus in Penultimate, wird die drucksensitive Spitze von der App nicht umgesetzt. Schreiben und Zeichnen geht trotzdem gut von der Hand.

Bei Papers ist sehr schön zu sehen, wie die Drucksensitivität des Morpheus Labs Alpha Stylus unterschiedliche Dicken der Striche erzeugt. Bei Penultimate ist es von der App her so programmiert, dass man eine vorgewählte Strichdicke verwendet – festeres Aufdrücken bringt hier keinen Effekt. Dies ist vermutlich so gewollt, da die App hauptsächlich eine Notizbuch-Funktion erfüllen und Schrift gleichmässig wirken soll.

Morpheus Alpha Pen in Paper

Die iPad-App "Paper" zeigt sehr schön, wie man mit unterschiedlichem Druck auch die Strichstärke variieren kann. Leider sieht man links im Bild auch einen vertikalen weißen Balken, der zeigt, dass mein Touchscreen an dieser Stelle einen toten Bereich hat. Nach der Reparartur wurde hier vom ausführenden Unternehmen offenbar nicht alles getestet. :-(

Optik und Material des Morpheus Alpha Stylus

Von der Optik her erinnert der [Stylus->stylus] von Morpheus sehr an einen hochwertigen Kugelschreiber. Er ist komplett aus Aluminium gefertigt und liegt entsprechend gut in der Hand. Vorne ist ein Bereich mit einer gummierten Einlage versehen, so dass man den Alu-Stylus gut im Griff hat. Zum Schutz der Spitze findet sich hinten am Stylus eine abschraubbare Aluminium-Kappe, die man nach der Verwendung des Stiftes vorne aufschrauben kann. Legt man den Stylus dann noch in das mitgelieferte Alu-Kästchen, kann während einem Überseetransport auch nichts mehr schief gehen. :-)

Alukästchen des Morpheus Stylus

In diesem Alukästchen ist der Stylus von Morpheus Labs gut geschützt zu transportieren.

Den Morpheus Labs Alpha Stylus gibt es in Farben Silber, Gunmetal, Orange, Rot, Schwarz. Die Spitze des Stylus ist austauschbar und kann zum Beispiel bei einer Beschädigung problemlos gewechselt werden. Auch zukünftige Spitzen mit anderen Funktionen können so eingedreht werden.

Vorteile – ist da was Wahres dran?

Die Vorteile des Stiftes werden vom Hersteller wie folgt beschrieben:

  • FLEX HEAD: Keine Beschränkungen – Über alle Achsen völlig frei zu bewegen (Manch anderer Stylus kann nur bis zu einem Winkel von 40° genutzt werden) – Meine Einschätzung: das ist korrekt!
  • SECURE-LOCK: Sichere Verbindung zwischen Disk und Stift (Bei anderen Disk-Styli kann es vorkommen, dass die Disk unbeabsichtigt verloren geht und teuer ersetzt werden muss) – Meine Einschätzung: die ist wirklich fest verankert…
  • VISUAL DISC: Der Auflagepunkt auf dem Display lässt sich genau anvisieren (Bei vielen Styli mit Gummikopf ist eine genaue Positionierung nur schwer möglich) – Meine Einschätzung: dem stimme ich zu. Man bekommt wirklich einen realistischen Stift-Eindruck beim Schreiben und Malen.
  • SOLID ALUMINUM BODY: Jeder einzelne ALPHA Griff ist aus einem Stück hochwertigen Aluminium produziert und ist somit extrem robust und formstabil – Meine Einschätzung: nicht nur robust und stabil sondern es sieht auch sehr gut aus!
  • BUFFER: Das flexible Gummigelenk reduziert die Geräusche und vermittelt einen realistisches Schreibgefühl – Meine Einschätzung: ich konnte ehrlich gesagt keine Geräusche feststellen.
  • SILCON GRIP: gummierter Profilgriff für verbesserte Handhabung – Meine Einschätzung: den hat man wirklich bombig in der Hand.

Der Hersteller merkt noch an, dass man bei der Verwendung von Displayschutzfolien mit einer schlechteren Performance rechnen muss. Dazu kann ich mir vorstellen, dass die Geräuschkulisse deutlich stärker werden kann, wenn man über eine Plastikfolie gleitet. Ich nehme aber an, man muss dies im Einzelfall testen.

Morpheus Labs Alpha Stylus mit Spitze

Die Spitze des Morpheus Labs Alpha Stylus ist voll beweglich und der Schaft mit einem Silikongummi sehr griffig ausgeführt.

Kein Radiergummi am anderen Ende

Ein Radiergummi-Ende hat der Stylus nicht, aber ich glaube, das ist auch nur den Stiften vorbehalten, die eine eigene Elektronik verbaut haben und dem iPad mitteilen können, welches Ende gerade auf dem Touchscreen ist. Das ist natürlich auch mit einem deutlich höheren Preis verbunden, denn der [Morpheus Labs->morpheus-labs] Alpha Stylus kostet bei Amazon gerade mal 25 EUR. Die Bluetooth-Stifte, die eine Radierer-Funktion unterstützen kosten fast 100 EUR.

Die Spitze des Morpheus Stylus ist angenehm dünn und stört so nicht beim Malen und Schreiben. Zwar ist zum Schutz des Displays ein kleines rundes Plastikplättchen an der eigentlichen Spitze befestigt, dies macht aber alle Bewegungen beim Führen des Stiftes mit und macht ein angenehmes Gleiten über das Display möglich.

Mein Fazit: Ein Allround-Talent

Ich habe ja bereits erwähnt, dass dieser Stylus von Morpheus Labs mein erster Stift am iPad ist. Entsprechend kann ich nicht auf viel Erfahrung mit anderen Geräten zurückgreifen. Die Stifte mit den dicken Gummispitzen, die eher an Radiergummis erinnern als an einen Kugelschreiber, sind mir jedoch schon immer suspekt gewesen. Der Alpha Stylus ist dagegen mit der feinen Spitze tatsächlich geeignet, um einem das Gefühl von einem echten Stift zu vermitteln.

Ich kann also abschließend nur sagen, dass mir der Stylus wirklich gut gefällt. Hätte ich noch keinen, dann wäre dieser sicher ganz oben auf der Einkaufsliste!

Hier seht ihr noch alle verschiedenen Ausführungen des Stiftes:


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3 Kommentare

  1. Oliver sagt:

    Das ist ein passiver Stift ohne jegliche Elektronik. Quasi ein Jot Touch ohne das Touch. Und keineswegs mehr als € 25,- wert!

  2. […] habe vor einiger Zeit ja schon einmal einen iPad Stift in einem meiner Testberichte ausprobiert. Im Gegensatz zu diesem Sylus, der ohne Akku und Bluetooth auskam, möchte ich heute […]

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