Sir Apfelot Wochenschau KW 17, 2020

Huch, schon wieder Freitag! Das Wochenende steht abermals vor der Tür und ihr habt richtig gesehen: es gibt auch wieder eine neue Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 17 des Jahres 2020 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem folgende Themen: Netflix in der Corona-Krise, neue Ideen für die IFA, noch mehr Banken mit Apple Pay, Google Shopping, Xcode auf dem iPad, Infos zu iPhones und mehr. Ist euch noch etwas Bedeutendes aufgefallen? Dann lasst gern einen Kommentar mit den entsprechende News da 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 17 in 2020 mit dabei: Netflix in der Corona-Krise, neue Ideen für die IFA, noch mehr Banken mit Apple Pay, Google Shopping, Xcode auf dem iPad und die Systemanforderungen für den Microsoft Flight Simulator.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 17 in 2020 mit dabei: Netflix in der Corona-Krise, neue Ideen für die IFA, noch mehr Banken mit Apple Pay, Google Shopping, Xcode auf dem iPad und die Systemanforderungen für den Microsoft Flight Simulator.

Netflix als großer Profiteur der Corona-Krise

Aktuell bleiben immer mehr Leute aus bekannten Gründen zuhause – und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das bedeutet, dass sie sich und meist auch die Familie in den eigenen vier Wänden beschäftigen müssen. Was liegt da näher als der wahrscheinlich bekannteste Streaming-Anbieter der Welt, Netflix? Das diese Annahme nicht allzu weit hergeholt ist, zeigen unter anderem das Handelsblatt (hier) und die Tagesschau (hier) auf. „Es war ein Quartalserfolg mit Ansage: Die Videostreaming-Plattform Netflix hat die Erwartungen von Analysten und Börse übertroffen“, heißt es beispielsweise bei der Tagesschau. Insgesamt hat die Netflix-Aktie zudem in 2020 schon „mehr als ein Drittel zugelegt“, heißt es beim Handelsblatt.

Internationale Funk-Ausstellung: IFA 2020 wird umstrukturiert

Die Internationale Funkausstellung IFA ist für die Technik-Branche ein sehr wichtiges, jährlich stattfindendes Event. Das kann man für diese und andere Branchen natürlich auch über zahlreiche andere Veranstaltungen sagen. Aber für diese gilt auch wie für die IFA im Jahr 2020, dass eine reguläre Durchführung nicht machbar ist. Das Coronavirus bzw. die wegen ihm erlassenen Maßnahmen machen ein Umdenken nötig. Eine kurze Meldung dazu hat heise online veröffentlicht. Darin ist zu lesen, dass die Umstrukturierung, welche aufgrund des „vom Land Berlin verhängten Verbots von Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern bis 24. Oktober 2020“ nötig ist, die Verantwortlichen nicht komplett unvorbereitet trifft. Das Alternativkonzept soll sich schon in der Finalisierung befinden.

Als Unterstützung in der Krise: Google Shopping als Gratis-Angebot

Wenn Läden in der Krise nicht auf ihren Waren und Kosten sitzen bleiben wollen, gibt es nicht viele Ausweichmöglichkeiten zum Verkauf von Produkten und Zubehör – einer der besten Wege ist wahrscheinlich der Online-Handel. Das hat auch Google erkannt und macht „Google Shopping“ für Einstellende von Shopping-Angeboten kostenlos. Das berichtet unter anderem das Fachmagazin t3n. In Deutschland ist die Aktion zwar noch nicht verfügbar, aber dafür schon in den USA. Eine kostenlose Ermöglichung des Angebots von Waren über die Google-Seite soll „später“ gratis für Handelnde global möglich werden. 

Investor ValueAct mischt sich bei Nintendo ein

Wie unter anderem Golem aufzeigt, so hat der japanische Videospiele-Riese Nintendo jetzt einen neuen Anteilseigner: ValueAct. Dabei handelt es sich um eine US-amerikanische Investment-Firma. Mit den seit einem Jahr (und vor allem in den letzten Wochen) investierten 1,1 Milliarden US-Dollar könnte sich das Unternehmen etwa 2 Prozent von Nintendo sichern. Das klingt wenig, soll aber dennoch darin resultieren, dass ein Wörtchen mitgeredet wird. 

Denn Nintendo hat in der Vergangenheit die Anteilseigner/innen nicht immer glücklich machen können. Gerade die zögerliche Portierung von Cash-Cow-Titeln auf Mobilgeräte wie iPhone oder Android-Smartphones kam nicht gut an. Dass es aber auch ohne iOS- oder Android-Apps gut laufen kann, zeigen die hohen Verkaufszahlen des aktuellen Spiels Animal Crossing: New Horizons. Zudem sind die Switch-Konsolen aktuell vielerorts ausverkauft – laut Golem soll die Produktionsmenge erhöht werden.

Weitere Banken bieten jetzt Apple Pay an

Appgefahren hat in zwei Meldungen (hier und hier) aufgezeigt, dass Apple Pay in Deutschland nun auch von folgenden Banken unterstützt wird:

  • Volksbanken und Raiffeisenbanken
  • PSD Bank
  • Sparda Bank
  • BBBank
  • apoBank
  • GLS-Bank

Mit Xcode bald auch auf dem iPad programmieren?

Beispielsweise MacRumors (englisch) und Appgefahren (deutsch) berichten darüber, dass Entwickler/innen von Apps für Apple-Geräte diese bald auch auf dem iPad schreiben könnten. Denn das Programm Xcode soll als iPad App veröffentlicht werden. Die Informationen stammen den Meldungen zufolge von dem Leaker Jon Prosser. Die Veröffentlichung einer Xcode iPad-App könnte mit iOS 14 bzw. iPadOS 14 einhergehen. Es könnte also sein, dass sich die kommende (digital stattfindende) WWDC unter anderem darum drehen wird, Apps auf dem Apple-Tablet zu entwickeln. 

iOS 14 auf 5 Jahre alten iPhones? Nicht unmöglich!

Bleiben wir noch kurz bei iOS 14 und schauen mal, welche „alten“ iPhones das Update auf das kommende Betriebssystem bekommen könnten. Noch gibt es dazu keine offizielle Aussagen aus Cupertino, aber ein paar Gerüchte und Mutmaßungen. So schreibt beispielsweise PocketPC, dass auch das iPhone 6s und iPhone 6s Plus sowie das (alte) iPhone SE das neue iOS 14 bekommen könnten. Natürlich wird unter den kompatiblen Geräten auch das neue iPhone SE sein – sowie die iPhone 12 Modelle, welche wohl wieder im September vorgestellt werden. Schauen wir mal, was Apple im Rahmen der anstehenden WWDC so verlautbaren wird…

Praktischer iPhone SE (2020) Schutz: iPhone 8 Hüllen sind kompatibel

Kleinere Notch beim iPhone 12? Lautsprecher im Rahmen macht’s möglich!

Und noch ein Blick in die Apple-Zukunft: Dass die Notch im kommenden iPhone 12 schmaler werden soll, dazu gibt es ja mittlerweile schon mehrere Gerüchte. Nun zeigt aber beispielsweise MacRumors in einer Meldung auf, wie das technisch umgesetzt werden soll. Ein Foto von Jon Prosser zeigt nämlich eine Zeichnung, die das Konzept für das iPhone 12 zeigen könnte. Die simple (Zwischen-)Lösung für das Notch-Problem: der Lautsprecher wird einfach in das obere „Bezel“, also in die Umrandung, eingesetzt. Somit rücken Selfie-Kamera und Sensoren zusammen, was links und rechts der Notch für mehr Platz sorgt. Klingt durchaus nachvollziehbar.

Kommt 2021 ein iPhone SE Plus heraus?

Und noch einmal MacRumors: Dort habe ich in einem Beitrag gelesen, dass es wohl ein iPhone SE Plus geben werden soll, und dass seine Veröffentlichung auf die zweite Hälfte des Jahres 2021 verschoben wird. Die entsprechenden Informationen gehen dabei auf den angesehenen Analysten Ming-Chi Kuo zurück. Ursprünglich sollte es wohl in der ersten Hälfte des Jahres 2021 rauskommen (ähnlich wie das iPhone SE in 2020), die Verschiebung sei aber wahrscheinlich. Der „große Bruder“ des 4,7-Zoll-Smartphones soll dabei ein Display mit 5,5 oder 6,1 Zoll aufweisen. Es soll wohl eine Budget-Alternative zu den anderen großen iPhones sein und dementsprechend auch mit Home Button sowie Touch ID statt Face ID daherkommen. Über den voraussichtlichen Preis ist nichts bekannt.

Microsoft Flight Simulator – Systemanforderungen stehen fest

Microsoft hat in seiner Geschichte schon mehrere Flugsimulatoren als Videospiele (respektive Simulationssoftware) herausgebracht. Der neue, ohne Versionstitel schon lange Zeit angekündigte „Microsoft Flight Simulator“ soll noch im Laufe des Jahres 2020 erscheinen. Hoffnung darauf macht jetzt eine neue Meldung auf der Webseite des Projekts – diese enthält die Systemanforderungen für die Windows-Software. So braucht der Microsoft Flight Simulator ganze 150 GB Speicher auf der Festplatte (SSD wird empfohlen) und für das Mindestmaß der Nutzung überraschend „wenig“ Leistung. Minimal werden 2 GB VRAM und 8 GB RAM gefordert, empfohlen sind 4 GB und 16 GB; ideal sind 8 GB und 32 GB. Welche CPU- und GPU-Modelle am besten sind und welche Bandbreite nötig sein wird, lest ihr hier.


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