Sir Apfelot Wochenschau, KW 18 2019

Wieder einmal ist Freitag, und damit erwartet euch auch abermals eine Sir Apfelot Wochenschau. Egal, ob ihr die Woche durchgearbeitet, am 1. Mai frei gemacht oder euch ein ganz langes Wochenende spendiert habt: hier gibt es wie gewohnt aktuelle Apple- und Tech-News. In den Meldungen, die mir in der Kalenderwoche 18 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind, kommen unter anderem diese Themen vor: Digital Wellbeing, Chrome-Schwachstellen, Apple Pay, EKG mit der Apple Watch, Aperture und weitere Einbußen unter macOS 10.15, Apple Pay, Netflix und so weiter. Lasst gern eure Meinung zu den Meldungen als Kommentar da 😉

Diese Woche geht es in der Sir Apfelot Wochenschau um Netflix, Chrome, Bildschirmzeit-Apps, macOS 10.15, Apple Pay und so weiter.

Diese Woche geht es in der Sir Apfelot Wochenschau um Netflix, Chrome, Bildschirmzeit-Apps, macOS 10.15, Apple Pay und so weiter.

Netflix jetzt mit besserem Sound

Wie u. a. Appgefahren berichtet, so bietet Netflix jetzt nicht nur HD-Bildqualität, sondern auch explizit hochwertiges Audio an. Das Feature heißt „Hochwertiges Audio“ und soll die Sound-Kompositionen, welche die Filmemacher im Studio mixen, besser ins Wohnzimmer transportieren können. Die Funktion ist auf verschiedene Geräte und Beschränkungen hin angepasst, ähnlich wie die Video-Inhalte, die vom Streaming-Dienst Netflix über Webbrowser, Apps, Smart TV und so weiter angeboten werden. In den Genuss von „Hochwertiges Audio“ kommt ihr vor allem mit 5.1-Systemen respektive Dolby Atmos Anlagen.

Chrome-Update beseitigt 39 kritische Schwachstellen

Der Google-Webbrowser Chrome ist für einige Aufgaben am Mac sowie unter Windows und Android kein schlechter Anlaufpunkt für den Weg ins Internet. Allerdings gab es in der Vergangenheit nicht wenige Sicherheitsbedenken, die nun auch vermittels eines Patches und seiner Aufgaben bestätigt wurden. Wie unter anderem T-Online hier berichtet, wurden mit dem letzten Fix ganze 39 „gefährliche Chrome-Schwachstellen geschlossen“. Davon seien insgesamt fünf von den Entwicklern selbst als „hohe Bedrohung“ eingestuft worden. Damit einher gehen Meldungen zu einem Phishing-Trick in der Mobil-Version von Chrome, der unter anderem hier beschrieben wird.

Zu recht: Apple entfernt Apps gegen Handysucht aus dem App Store

Apps zur Aufzeichnung der Bildschirmzeit, für das Digital Wellbeing oder anders gesagt gegen Handysucht gibt bzw. gab es für das iPhone mannigfaltig. Wie nun aber u. a. BBC und iTopNews berichten, so entfernt Apple die meisten dieser Helfer fürs Zeitmanagement am Smartphone aus dem App Store. Das liegt aber offiziell nicht an der Einführung eines eigenen Features unter iOS und dem Loswerden ungewollter Konkurrenz, sondern an der Technologie, welche die Entwickler für ihre Software nutzen. 

Denn Apps, die die Nutzung des iPhone einschränken, können dies nur, wenn die iPhone-User ein sogenanntes MDM-Zertifikat installieren. Das ist eigentlich gedacht, damit Firmen oder Entwickler auf ihren eigenen Geräten Apps am App Store vorbei installieren können und Systemadministratoren in Firmen Accounts, Apps und ähnliches auf die Firmen-iPhones installieren können, ohne dass der Mitarbeiter etwas machen muss.

Die Handysucht- oder Parental-Control-Apps nutzen dieses Feature jedoch gegen Apples Entwickler-Richtlinien, denn darin steht, dass diese Verwendung nicht erlaubt ist. Und das aus gutem Grund, denn durch das Zertifikat hat der Entwickler der Handysucht-App Vollzugriff auf das entsprechende iPhone und kann nicht nur Apps installieren, sondern auch den Standort ermitteln, Daten auslesen und die Nutzung überwachen. Das stellt auch aus meiner Sicht ein Risiko für die Privatsphäre dar, das man nicht eingehen sollte.

Apple Aperture und andere Features werden mit macOS 10.15 fallen gelassen

Wie einige Blogs und Magazine mit Bezug auf Apple berichten, wird Apple sein Feature für die Fotobearbeitung namens „Aperture“ ab macOS 10.15 nicht mehr unterstützen. Das zeigt auch heise in einer Meldung auf – und zudem weitere Funktionen, die im Mac-Betriebssystem für 2019 / 2020 kein Bestandteil mehr sein könnten. Laut „einem Leak-Experten“ namens Steve Troughton-Smith sollen neben Aperture auch das Dashboard, die Medien-App Quicktime (inkl. Plugins), die Unterstützung für Hardware-RAIDs und das Feature für PPTP-Netzwerke eingestampft werden. Wie bereits bekannt, werden überdies 32-Bit-Apps zukünftig nicht mehr unterstützt.

Apple Pay mit mehr Banken in Deutschland sowie in den Niederlanden

Wie es beim iPhone-Ticker heißt, soll Apple Pay in Deutschland bald auch für die Kunden der Sparda-Bank West und der Sparda-Bank Baden-Württemberg verfügbar sein. Mit Bezug auf das Handelsblatt wird aber berichtet, dass dies über einen Umweg geschieht, nämlich über den Apple-Pay-Partner „Vimpay“. Eine Vimpay-Karte wird für Sparda-Kunden nicht nötig, nur ein Account in der entsprechenden App.

Zudem soll Apple Pay nun zeitnah auch in den Niederlanden verfügbar sein, kündigt laut Appgefahren ING an. Es ist von einem „baldigen Start“ die Rede, ein genaues Datum gibt es allerdings noch nicht. Dass ein neuer Weg des bargeldlosen Bezahlens in den Niederlanden später Einzug hält als im eher bargeldaffinen Deutschland, das wird zudem als verwunderlich dargestellt.

Apple-Teile oder ganze Geräte bald „Made in USA“?

Wie 9to5Mac berichtet, soll der Vorsitzende der Hon Hai Precision Industry Co Ltd – besser bekannt als „Foxconn“ – nach Washington DC, USA gereist sein, um mit Präsident Trump den Bau einer Display-Fabrik im Staat Wisconsin zu besprechen. Die Fertigungsanlage, welche bis zu 13.000 Jobs anbieten soll, wird schon länger diskutiert. Allerdings sollen nun weitere Details und finanzielle Aspekte respektive Förderungen besprochen werden. Ob damit nun bald iPhone-Teile oder vielleicht sogar ganze Apple-Geräte „Made in USA“ erscheinen werden, steht aber noch aus.

EKG-App jetzt auf der Apple Watch Series 4

„Entwickelt, um dein Herz zu verstehen“, heißt es in einer aktuellen E-Mail, die Apple seinen Kunden zukommen lässt. Darin geht es um den offiziellen Start der EKG App in Deutschland. Dank ihr können Nutzer der Apple Watch Series 4 ein Elektrokardiogramm erstellen und so mögliche Herzfehler respektive Herzfunktionsfehler feststellen. Zudem wird in der E-Mail auf die Telefon-Funktion, die Trainingshilfen und weitere Features der Uhr hingewiesen. Wer also noch keine Apple Watch hat, soll hier genauso abgeholt werden wie jene, die schon eine Smartwatch aus Cupertino nutzen.

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