Sowohl Arbeitsspeicher als auch SSD-Speicher sind aktuell Mangelware. Das zeigt sich nicht nur durch steigende Preise, sondern auch durch lange Lieferzeiten bei Computern. Apple zieht nun erste Konsequenzen und entfernt das bisherige Einstiegsmodell des M4 Mac mini (256 GB) aus dem Store. Statt 699 Euro startet der Computer nun bei 949 Euro (512 GB).

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Apple schmeißt M4 Mac mini mit 256 GB aus dem Store
Der M4 Mac mini lässt sich jetzt nur noch mit einem SSD-Speicher von 512 GB, 1 TB oder 2 TB bestellen. Wählt man den M4 Pro als zentrales System, dann können außerdem 4 TB oder 8 TB als Speichergrößen ausgewählt werden.
Das Modell mit M4-Chip und 256 GB war bisher das günstigste und bot mit 699 Euro einen guten Preis für einen kleinen, leistungsstarken Desktop-Computer von Apple. Für den gleichen Preis bekommt man im Apple Store aktuell das MacBook Neo, allerdings mit dem schwächeren A18 Pro-Chip und nur 8 GB statt 16 GB Arbeitsspeicher.
Tipp: Das MacBook Neo gibt’s bei Amazon wesentlich günstiger.
Lange Lieferzeiten bei verfügbaren Mac mini-Modellen
Bestellt man das neue Einstiegsmodell in der Standardausstattung (M4-Chip, 512 GB Speicher, 16 GB Arbeitsspeicher, etc.), dann muss man trotzdem noch eine Weile bis zum Erhalt warten. Zum Redaktionsschluss dieses Artikels (4. Mai 2026, 9:30 Uhr) wird für den kleinen Apple-Computer ein Lieferzeitraum vom 29. Mai bis 5. Juni 2026 angezeigt.
Wer keinen Monat warten will, sollte direkt in den nächsten Apple Store oder zu einem Fachhändler gehen. Zudem könnten einige Online-Shops noch Mac minis vorrätig haben, die direkt versendet werden. Bei Amazon werden sie nicht geführt, dort bekommt man hauptsächlich MacBooks und iMac-Modelle.
Neben der aktuellen Speicherkrise sollen Mac mini- und Mac Studio-Modelle bei Apple auch wegen der gestiegenen KI-Nutzung zur Mangelware geworden sein. Das wurde zumindest im letzten Earnings Call behauptet. Da der Mac mini ein vergleichsweise günstiges System für die Ausführung von lokalen KI-Agenten ist, war die Nachfrage zuletzt größer als von Apple angenommen.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.









