Defektes iPhone löschen oder reparieren lassen – was ist mit meinen Daten?

Habt ihr ein defektes iPhone, das wegen einem Displayschaden, Wasserschaden oder einer anderen Beschädigung nicht mehr funktioniert, dann kann der Speicher dennoch intakt sein. Soll nun jemand fachkundiges bzw. der Apple-Mitarbeiter im Store das iPhone löschen oder reparieren, hat diese Person dann Zugriff auf eure Daten? Und was könnt ihr tun, um diesen augenscheinlichen Zugriff zu unterbinden? Im Folgenden findet ihr die Antworten auf diese und weitere Fragen. Denn ein defektes Apple iPhone ist nicht gleich auch eine Fundgrube für persönliche Daten und Dateien 😉

Defektes iPhone – kann man daraus Daten auslesen? Hier findet ihr die Antwort, falls ihr eurer Apple-Smartphone professionell löschen oder reparieren lassen wollt.

Defektes iPhone – kann man daraus Daten auslesen? Hier findet ihr die Antwort, falls ihr eurer Apple-Smartphone professionell löschen oder reparieren lassen wollt.

Daten vom defekten iPhone auslesen – geht das?

Ist das iPhone beschädigt und lässt sich weder anschalten noch per Mac oder PC über iTunes ansteuern, dann gibt es drei Möglichkeiten: reparieren lassen, als defekt verkaufen oder in den Wertstoffkreislauf zurückgeben. Gerade bei den ersten beiden Möglichkeiten kann man sich schon Sorgen um die gespeicherten Daten machen. Man fragt sich natürlich, ob der Reparaturdienst oder der Käufer des defekten iPhones an die Daten kommt, die noch drauf sind. Selbst wenn es nur ein paar Kontakte und Naturaufnahmen im Foto- und Video-Ordner sind, müssen diese ja keinem Fremden in die Hände fallen.

Die gute Nachricht: Nein, ein Fremder hat keinen Zugriff auf den iPhone-Speicher, wenn ihr das defekte Apple-Smartphone verkauft oder reparieren lasst. Denn die Daten werden immer mit den Login-Daten verschlüsselt und liegen nie im Klartext vor. Würde also jemand mit dem entsprechenden Know-How die SSD des Smartphones ausbauen und einzeln auslesen wollen, dann würde er nur Datenmüll vorfinden. Ohne den Zugangscode, also die iPhone-PIN, die Touch ID und / oder Face ID gibt es keinen Zugriff auf den iPhone-Speicher. Nur wenn kein Code festgelegt wird – was sehr unüblich ist, da seine Erstellung bei der Einrichtung des Geräts verlangt wird – gibt es ein Restrisiko.

Einschub – weitere interessante Beiträge im Blog:

„Mein iPhone suchen“ und Speicher über iCloud löschen

Das gute an den Apple-Geräten ist ihre Vernetzung über die iCloud. Habt ihr also vor dem Defekt des Geräts die „Mein iPhone suchen“-Funktion darauf aktiviert, könnt ihr über iCloud.com/#find nicht nur eine Suche starten (wenn es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde), sondern auch die „iPhone löschen“-Funktion in Anspruch nehmen. Habt ihr dies getan, dann wird der Speicher eures iPhones direkt gelöscht, nachdem es sich das nächste Mal wieder mit dem Internet verbunden hat. Details und eine bebilderte Anleitung gibt es auf dieser Apple-Support-Seite.

Wollt ihr im Falle einer Reparatur nicht gleich den Speicher leeren und das iPhone zurücksetzen lassen, sondern nur verhindern, dass ein Code der Zwei-Faktor-Authentifizierung an das Gerät gesendet wird, gibt es auch hierfür eine Lösung. Denn dazu muss das iPhone nur aus der Liste der vertrauenswürdigen Geräte entfernt werden. Dann kann es im Betrieb befindlich auch nicht mehr genutzt werden, um auf die iCloud oder Apple-Dienste zuzugreifen. Um das iPhone als vertrauenswürdiges Gerät zu entfernen, geht ihr auf die Apple-ID-Accountseite, meldet euch an und führt den Schritt im Bereich „Geräte“ aus. Details zum Vorgehen gibt es beim Apple Support.

Hilfe zu eurem Apple-Problem

Hier im Blog findet ihr zahlreiche Beiträge, Hilfe-Artikel und Anleitungen rund um iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apple TV und Co. Zudem findet ihr alle möglichen Themen und Probleme aus den Bereichen iOS, macOS, watchOS und tvOS. Auch News aus der Apple- und Tech-Welt werden regelmäßig behandelt. Findet ihr das Thema, das euch unter den Nägeln brennt, nicht im Archiv, dann lasst gern einen Kommentar da bzw. schreibt eine Mail. Aufgrund jahre- bzw. jahrzehntelanger Erfahrung kann ich euch hier und da weiterhelfen. Abonniert auch gern meinen wöchentlich erscheinenden Sir Apfelot Newsletter 😉

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