Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW3 2018

Schon zum dritten Mal dieses Jahr ist es Freitag und damit Zeit für die Sir Apfelot Wochenschau. Hier trage ich für euch Meldungen zu Apple, Technik und der digitalen Welt zusammen, die mir in der Kalenderwoche 3 des Jahres 2018 besonders aufgefallen sind. Diesmal geht es vor allem um das iPhone, um Apps, Apple als Arbeitgeber, Trump als US-Präsident, Meltdown und Spectre sowie weitere Themen. Wenn ihr ebenfalls interessante News aus dieser Woche parat habt, dann teilt sie gern inklusive einer (seriösen) Quelle in den Kommentaren 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 3 2018 geht es viel um Apple, Apps und die Lage in den USA.

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 3 2018 geht es viel um Apple, Apps und die Lage in den USA.

iPhone X Akkus überhitzen – eine Problemlösung fehlt

„Apple“ und „Akku“ sind derzeit zwei Worte, die man im Hinblick auf das iPhone kaum noch in einem positiv formulierten Satz verwenden kann. Mit Bezug auf verschiedene Quellen berichtet GameStar unter anderem davon, dass Akkus des Jubiläums-Smartphones iPhone X bei einigen Anwendern auch bei normaler Nutzung überhitzen. Zusätzlich gibt es Meldungen, dass neben dem heißen Akku sich auch das Gerät an sich untypisch zeigt; es reagiert dann auf nichts mehr. Wer bis zu einer offiziellen Stellungnahme und Lösung aus Cupertino sein iPhone X einen kühlen Kopf behalten lassen will, kann bspw. die Hülle entfernen, einen Hard-Reset durchführen, Bluetooth und andere Funkdienste deaktivieren, anspruchsvolle Apps stoppen, etc.

Weitere interessante Beiträge aus der Wochenschau:

YouGov-Studie „App in die Tonne“ zeigt Lösch-Gründe

Wie BasicThinking berichtet, so hat YouGov eine Umfrage zum App-Verhalten durchgeführt und im Rahmen dessen mehr als 70.000 Deutsche zu Gründen für App-Installation, -Nutzung und -Löschung befragt. Dabei kamen unter anderem 5 Top-Gründe für das Löschen von mobilen Apps hervor, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

  1. Desinteresse und die Enttäuschung über die Software dominieren mit 59%
  2. Die dauerhafte Nicht-Nutzung der Applikation gaben 51% der befragten als Lösch-Grund an
  3. Der viele Speicher, der von einem Mobil-Programm weggenommen wird, hat bei 42% zur Entfernung desselben geführt
  4. Die Werbung in Apps rangiert auf dem vierten Platz mit 38% Antworten
  5. Das Löschen einer App aufgrund einer besseren Konkurrenz-Software gaben 35% der Befragten an

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Dark-Mode-Test in der YouTube-App für iOS

Kommen wir nun von Apps allgemein zu einer speziellen und sehr erfolgreichen Applikation für iPhone und iPad. Die Energieersparnis und eine bessere Konzentration auf das abgespielte Video würde der sogenannte Dark-Mode in der YouTube-App bewirken. Laut MacRumors wird eben eine solche Funktion zur Abdunklung des Seiten- bzw. App-Hintergrunds gerade getestet. Bezugnehmend auf einen Reddit-User wurden auch Konzept-Bilder davon gepostet. Den Beitrag findet ihr hier.

Facebook Messenger: Bug hindert iOS-Nutzer am Schreiben

Für einige Nutzer des Facebook Messengers auf dem iPhone könnte es derzeit Probleme geben. Denn wie einige Nutzer (zumindest aus den USA) berichten, so wird das Schreiben von Nachrichten zur Geduldsprobe, wenn nicht sogar gänzlich unmöglich. Wie TechCrunch schreibt, so war sogar ein hauseigener Mitarbeiter davon betroffen. Er konnte nur wenige Worte am Stück schreiben und dann versenden. Details und Screenshots von ähnlichen Problemfällen gibt es bei der verlinkten Quelle.

iPhone-Bremse: neues iOS-Update könnte Performance-Regler optional machen

Im Rahmen eines ABC News Interviews hat Tim Cook einige Neuigkeiten zum von ihm geführten Unternehmen herausgegeben. Zur Sprache kam unter anderem auch das Power-Management, das laut dem Apple-CEO bereits mit iOS 10.2.1 seinen Anfang genommen hat. Nach einem neuen Update soll unter anderem die Akku-„Gesundheit“ angezeigt werden, um mehr Transparenz zu bieten. Zudem könnten Nutzer dann auch bis zu einem gewissen Maß selber entscheiden, ob und wie sehr sie die Leistung ihres iPhones zum Wohle des Akkus drosseln wollen. Weitere Themen des Interviews waren Arbeitsstellen bei Apple, der Einfluss der Trump-Administration in den USA und so weiter. Den MacRumors-Bericht gibt es mit diesem Link.

Sammelklage wegen Meltdown / Spectre – Apple als Sündenbock

Die USA sind das Land der begrenzten Unmöglichkeiten – und wenn ein Sündenbock gesucht wird, dann wird auch einer gefunden. So wird derzeit von verschiedenen Medien von einer Sammelklage berichtet, die Apple vor Gericht ziehen soll. Der Grund: die CPU-Sicherheitslücken namens Meltdown und Spectre, die bei Prozessoren von Intel, AMD und ARM auftreten. Neben diesen in zahlreichen Geräten (Windows und Linux PCs, Mac, Smartphones, Tablets, etc.) verbauten Prozessoren sollen auch Apple-eigene CPUs von A4 bis A11 betroffen sein, da sie auf der ARM-Konstruktion aufbauen. Die Apple angeblich seit Sommer bekannten Sicherheitslücken seien bei diesen und den vorbenannten CPUs aber vorerst ignoriert und jetzt erst zum Thema gemacht worden, da es ein breiteres Interesse gibt. Details dazu gibt es hier.

Kleinerer „Notch“ bei iPhones wahrscheinlich erst ab 2019

Die Erkennung von 3D-Strukturen sowie die sogenannte Face ID sollen in den kommenden Geräte-Generationen von Apple ähnlich wie beim iPhone X Anwendung finden. Laut Patenten, die Apple kürzlich zugeschrieben wurden (Meldung dazu hier) könnten Face ID und 3D Scanning auch im MacBook Verwendung finden. Bei den kommenden iPhone-Modellen kann es aber noch bis mindestens 2019 dauern, bis der sogenannte Notch, also der obere Mittelstreifen auf dem Display, hinter dem die Sensoren, Projektoren und die Kamera sitzen, kleiner wird. Erst dann soll es möglich sein, die einzelnen Bauteile derart zu kombinieren, dass sie zusammen funktionieren und platzsparender eingebaut werden können. Entsprechende. Angaben liefert eine Analyse, welche von der koreanischen News-Seite ETnews veröffentlicht wurde.

Apple könnte „dank“ Trump zahlreiche Mitarbeiter verlieren

Donald Trump hat innerhalb seines Wahlkampfes sowie auch bisher in seiner Rolle als US-Präsident zahlreiche Versprechen abgegeben und Maßnahmen durchgesetzt. Eine große Rolle spielte dabei die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für US-Bürger. Das kann in einigen Fällen aber auch dafür sorgen, dass ausländische Mitbürger ihren Job verlieren – und genauso könnte die Entwicklung bei Apple aktuell laufen. Im Detail geht es um eine rechtliche Verordnung, die unter Barack Obama dafür sorgte, dass die Ehepartner von eingewanderten Fachkräften einen gesicherten Arbeitsplatz haben können. Diese soll nun unter Trump aufgehoben werden. Unter anderem Apple hat sich an einem Aufruf beteiligt, der auf die wirtschaftlichen Gefahren der Änderung hinweisen. Alle Details und Inhalte findet ihr bei recode.net.

Neuer Apple Store demnächst in Wien

Wenn ihr auf einem iOS-Gerät in der Länderwahl der Apple-Store-Suche nachschaut, dann könnte da bereits ein Platzhalter für Österreich auftauchen. Das deutet darauf hin, dass der Apple Store in Wien bald an den Start geht. Über Details und weitere Informationen zu den Baumaßnahmen, etc. könnt ihr euch unter anderem bei ifun belesen.


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