Sir Apfelot Wochenschau – Apple- und Tech-News der KW2 2018

Am heutigen 12. Januar 2018 ist es Zeit für die Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 2 in diesem Jahr. Erneut gab es Meldungen, News und wichtige Neuigkeiten aus den Bereichen Apple und Technik, die diese Woche im Hause Apfelot besonders aufgefallen sind. Hier findet ihr die einzelnen Meldungen und Themensammlungen der Woche mit den entsprechenden Quellen. Wenn ihr ebenfalls noch interessante Inhalte habt, dann postet sie gerne mit einer (seriösen) Quelle in die Kommentare 😉

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 2 2018 geht es um die Sicherheit der Mac Store Einstellungen in High Sierra, Sprachassistenten als Spione, WLAN-Heatmaps, die von Staubsaugern erstellt werden, die CES 2018, iPhone Akkus, Pokémon GO für iOS 11, mobile Sicherheit und Patente.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 2 2018 geht es um die Sicherheit der Mac Store Einstellungen in High Sierra, Sprachassistenten als Spione, WLAN-Heatmaps, die von Staubsaugern erstellt werden, die CES 2018, iPhone Akkus, Pokémon GO für iOS 11, mobile Sicherheit und Patente.

macOS Sicherheit: Mac App Store Einstellungen ohne Passwort änderbar

Schon letztes Mal, in der Wochenschau zur Kalenderwoche 1 2018, gab es einige Meldungen zu Sicherheitslücken bei Apple-Systemen. Nun ist mir abermals eine Meldung aufgefallen, nach welcher im Bereich des Mac App Store eine Sicherheitslücke bekannt geworden ist. So ist es möglich, in einem Administratoren-Account über die Systemeinstellungen (Apfel -> Systemeinstellungen -> App Store) Änderungen vorzunehmen, auch wenn man das Passwort nicht hat. Klickt man unten links auf das geschlossene Schloss, muss man zwar zum Admin-Namen ein Passwort eingeben – aber hier kann man eintragen, was man will, die Einstellungen werden immer freigegeben. Das Problem soll laut ApfelPage nur unter macOS 10.13 High Sierra auftauchen. Ich habe es ausprobiert – und es funktioniert tatsächlich!

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Intelligente Sprachassistenten sind Spione

Ebenfalls ins Auge gefallen ist diese Woche eine Meldung von Futurezone, in der ein Datenschutz-Gedanke aufgegriffen wird. Es geht um Sprachassistenten und die entsprechende Hardware wie Amazon Echo, Google Home und dergleichen – und damit am Ende auch um den Apple HomePod. Denn alle diese Geräte sowie Smartphones mit Siri und Google Assistant oder Computer, Smart TVs und dergleichen hören im Grunde immer mit einem Ohr (bzw. Mikrofon) mit.

Intelligente Sprachassistenten, die ihre Umgebung ständig belauschen, sind aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu bewerten“, wird in dem Beitrag Andrea Voßhoff, die deutschte Datenschutzbeauftragte zitiert. Und nicht nur das Mithören auch das Erstellen von Nutzerprofilen, von Bewegungsprofilen, das Lernen von Nutzergewohnheiten und -Vorlieben etc. kann kritisch gesehen werden. Details und Alternativen werden im Beitrag aufgezeigt!

iRobot Roomba Staubsauger kann WLAN-Heatmap erstellen

Es klingt wie eine eigentlich ganz logische Funktion: der Staubsaugerroboter, der sowieso per Wifi mit der Smartphone-App verbunden ist und zur Reinigung der Wohnung durch selbige fährt, nutzt die WLAN-Daten bzw. die Signalstärke an den einzelnen Orten, um eine Heatmap zu erstellen. So erkennt der Nutzer ohne weitere Geräte, Apps oder eigenes Zutun, wie es um die WLAN-Qualität in den einzelnen Räumen und Bereichen seiner Wohnung bestellt ist. Die Roomba-Modelle 960 und 980 bekommen das Mid-Januar-Update, welches die Funktion aktivieren wird, berichtet CNet.com. Da Smart Home Produkte aber eh besser sind, wenn sie mehrere Aufgaben lösen können, kann man sich sicher bald noch über neue Funktionen autonomer Sauger freuen.

CES 2018 geht heute zu Ende

Vom 9. bis zum 12. Januar 2018 fand nun die CES, die Consumer Electronics Show, in Las Vegas statt. Die größte Messe für Unterhaltungselektronik zeigt immer Anfang des Jahres aktuelle Trends und Entwicklungen des Marktes der elektronischen Endverbraucherprodukte. Hier im Blog wird es dann nächste Woche gegebenenfalls die eine oder andere Auswertung geben, wenn Apple-relevante Themen dabei waren. Wenn ihr euch selber schon einmal zu den Themen der Messe belesen wollt, dann schaut doch mal auf dieser Themen-Seite von Heise vorbei. Hier ein paar Highlights einiger Pressekonferenzen mit Smart TVs, Robotern, Autos und einem Hund (Sony Aibo):

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Überhitzter iPhone-Akku sorgt für Evakuierung

Kommen wir nach dem großen Technik-Event zu einem kleineren, aber folgenschweren Technik-Fehler (mutmaßlich). In Zürich wurde ein Apple Store evakuiert, weil ein iPhone-Akku sich erhitzt hatte und anfing zu qualmen. Ein Mitarbeiter, der sich beim Versuch, den Akku auszubauen, die Hände verbrannte, sowie weitere Menschen wurden leicht verletzt. Die Schweizer Polizei ermitteln laut Stern zum Vorfall, der dafür gesorgt hat, dass 50 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht wurden.

iPhone-Akkutausch kann sich verzögern

Wie letzte Woche berichtet, so hat Apple für alle Betroffenen der iPhone-Performance-Bremse, die mit einem iOS-Update einherging, eine Art Entschuldigungsaktion gestartet: Akkus der Modelle 6 und jünger (6s, SE, 7, 8, X) können für nur 29 Euro statt 89 Euro ausgetauscht werden. Jedoch heißt das auch: großer Ansturm. Daraus ergibt sich logischerweise schnell ein Mangel an ausreichend Akkus zum tauschen. Wie CHIP in Berufung auf The Verge und diese Redaktion wiederum in Bezug auf MacRumors berichtet, so verzögert sich der Akkutausch beim iPhone vor allem in den USA, aber auch in anderen Regionen, wie etwa in Europa. Wer ein iPhone 6 oder 6s Plus hat, muss etwa bis Februar warten; mit einem iPhone 6 Plus kann sich der Tausch des Akkus bis April aufschieben. Details in den einzelnen Quellberichten.

Pokémon GO auf dem iPhone bald nur noch für iOS 11 und höher

Im Hinblick auf die Pokémon GO App von den Niantic Labs, welche für iOS und Android verfügbar ist, gibt es zum 28. Februar 2018 eine wichtige Änderung. Wer das Spiel auf einem Apple-Smartphone spielt, sollte dieses auf iOS 11 aktualisieren. Bei Geräten, welche das Betriebssystem nicht unterstützt, wie iPhone 5 oder iPhone 5c, wird das Spiel ab März dann nicht mehr laufen. „Diese Änderung ist eine Folge der Weiterentwicklungen von Pokémon GO, welche die Applikation über die Möglichkeiten der Betriebssysteme jener Geräte schieben“, heißt es dazu im offiziellen Blog-Beitrag von Niantic. Wer weiterspielen will, braucht ein aktuelleres Gerät. Auf diesem kann dann auch wieder auf PokéCoins und Items zugegriffen werden, heißt es.

Neuer iOS Security Guide ist draußen

Das mobile Apple-Betriebssystem iOS hat viele verschiedene Features, auch solche, die die Frage nach Sicherheit und vor allem Datensicherheit aufwerfen. Darunter sind zum Beispiel die mit dem iPhone X eingeführte Face ID, die bis dahin genutzte Touch ID und Dienste wie Apple Pay. Diese und weitere Aspekte werden nach einem Bericht von 9to5Mac im neuen iOS Security Guide behandelt, der auf Januar 2018 datiert ist. Das 78-seitige Dokument zum Reinschauen und Nachlesen findet ihr hier.

Immer wieder neue Patente für Apple

Weiter oben wurde ja schon die CES 2018 mit ihren technischen Innovationen und neuen Produkten erwähnt. Im Hinblick auf die neuen Features von Apple-Geräten lohnt es sich immer wieder mal zu schauen, welche Patente das Unternehmen aus Cupertino vom US-amerikanischen Patentamt zugesprochen bekommt. Da nicht immer Zeit ist, für diesen Blog einzelne Artikel dazu zu schreiben, möchte ich euch an dieser Stelle die Seite Patently Apple empfehlen. Schon alleine der derzeitigen Artikel-Übersicht der Seite kann man entnehmen, dass es wohl in Zukunft doch bald ein faltbares iPhone sowie auch Face ID beim iMac bzw. MacBook geben könnte. Auch Touch ID auf dem OLED-Display ist nun ein Patent von Apple. Sehr interessant, was die einstige Garagen- und Kinderzimmer-Firma heutzutage alles für Technik-Patente hält – schaut mal rein 😉

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