Sir Apfelot Wochenschau KW 15, 2026

Auch in der Kalenderwoche 15 des Jahres 2026 habe ich interessante Apple- und Tech-News gesammelt. So ist die folgende Sir Apfelot Wochenschau entstanden. Enthalten sind unter anderem diese Meldungen: Städtetag fordert Mähroboter-Nachtfahrverbot, 90 Sekunden Werbeblöcke auf YouTube, keine eBook-Downloads für ältere Kindle-Modelle, iPhone-Sonderanfertigungen zum Wucherpreis, Infos zum faltbaren iPhone Ultra, und mehr!

Deutscher Städtetag: Mähroboter sollen nachts nicht mehr fahren dürfen

Laut dem Deutschlandfunk fordert der Deutsche Städtetag, dass Mähroboter nachts nicht mehr durch die Gärten der Nutzer/innen fahren dürfen. Es wird ein bundesweites Verbot gefordert. Der Hauptgrund für die Forderung ist, dass nachts viele Kleintiere unterwegs sind, unter anderem Igel. Diese können durch die Rasenmäher-Roboter ernsthaft verletzt oder getötet werden.

In einzelnen Städten ist der nächtliche Betrieb von Mährobotern bereits verboten“, heißt es in der verlinkten Meldung. Aber ein bundesweites Verbot gibt es noch nicht. Durchgesetzt werden könnte es, indem die Hersteller die Geräte per Update nachts bzw. zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang nicht mehr fahren lassen.

Wer selber etwas für nachtaktive Kleintiere tun möchte, sollte den eigenen Mähroboter so einrichten, dass er nachts nicht fährt und mäht.

YouTube auf dem Fernseher: 90 Sekunden Werbeblöcke gestartet

Laut verschiedenen Berichten (Reddit, Caschys Blog, etc.) führt Google für die Fernseh-App von YouTube noch längere Werbeblöcke ein. Nachdem zuletzt 30 Sekunden und sogar 60 Sekunden lang Werbung ohne Überspringen-Button ausgespielt wurden, kommen nun 90-Sekunden-Blöcke bei den ersten Usern an. Gerade wenn diese mehrfach in einem einzigen Video vorkommen, kann das ordentlich nerven.

YouTube spielt längere und nicht überspringbare Werbung vor allem auf Fernsehgeräten aus. Dort wird mit einer entspannteren Zielgruppe gerechnet, die aufgrund des regulären Fernsehprogramms eher Werbung akzeptiert. Oder zumindest nicht gleich die Nutzung von YouTube einstellt, wenn Werbung erscheint. Ich persönlich schaue wegen der Werbung lieber am Computer, in Firefox mit einem Ad-Blocker.

Nach dem Store-Aus: Ältere Kindle-Modelle dürfen keine eBooks mehr runterladen

Amazons Produktname „Kindle“ ist schon fast synonym mit dem Begriff eBook-Reader. Doch genauso wie Audible und andere Medienangebote des Konzerns steht Kindle nun auch synonym zu „du besitzt nicht, was du kaufst“. Denn neben dem Ausschluss der Store-Nutzung werden ältere Kindle-Geräte nun auch vom generellen Download gekaufter eBooks ausgeschlossen. Darüber werden User per Mail informiert.

Spätestens zum 20. Mai 2026 werden folgende Geräte von Kindle eBook-Downloads ausgeschlossen: Kindle 1. Gen (2007), Kindle DX (2009) und Kindle DX Graphite (2010), Kindle Keyboard (2010), Kindle 4 (2011), Kindle Touch (2011), Kindle 5 (2012), Kindle Paperwhite 1. Gen (2012), Kindle Fire 1. Gen (2011), Kindle Fire 2. Gen (2012), Kindle Fire HD 7 (2012), Kindle Fire HD 8.9 (2012). Falls möglich, sollten User also noch schnell retten, was zu retten geht.

Die gekauften eBooks können weiterhin über die Kindle-App auf Computer, Tablet und Smartphone sowie auf neueren Kindle-Modellen geladen werden. Sie gehen zwar nicht komplett verloren, aber tendenziell wird ein Kindle-Neukauf erzwungen.

Anleitung: Wie du deine Audible-Bibliothek als MP3s sicherst.

Wikinews wird eingestellt: 22 Jahre ohne große Relevanz oder Abgrenzung

Das Stiftungskuratorium der Wikimedia Foundation hat beschlossen, dass das Projekt Wikinews zum 4. Mai 2026 eingestellt wird. Die bisherigen Artikel bleiben bestehen und können weiterhin gelesen werden. Das Hinzufügen neuer Artikel wird dann aber nicht weiter ermöglicht. Das 2004 gestartete Nachrichten-Projekt sollte den lizenzfreien „Graswurzeljournalismus“ ermöglichen und wurde seither in 31 Sprachen angeboten.

Forderungen und Empfehlungen, Wikinews zu schließen, gab es in den letzten Jahren intern immer wieder. Vor allem, weil die thematisch nahen Wikipedia-Artikel genauso schnell aktualisiert wurden wie die News-Meldungen. Dadurch entstand ein Doppelangebot. Außerdem bekam Wikinews nie eine so große Aufmerksamkeit oder User-Stärke, dass eine Fortführung wirklich sinnvoll gewesen wäre. Zuletzt gab es insgesamt etwa 700 Autor/innen in allen Sprachausgaben der Wikinews.

Netzwerküberwachung Little Snitch erscheint für Linux

Little Snitch ist ein bekannter Name unter den Netzwerkmonitor-Apps für den Apple Mac. Nachdem die Software jahrelang vor allem für macOS herausgegeben wurde, ist sie nun auch in Form einer Linux-Version verfügbar. Mit Little Snitch für Linux kann man überwachen, welches Programm und welcher Dienst mit welchem Server kommuniziert.

Neben der reinen Übersicht bietet Little Snitch für PCs und Server mit Linux als Betriebssystem auch Firewall-Funktionalitäten. So können etwa einzelne Verbindungen geblockt oder ganz allgemeine Regeln eingerichtet werden, an die sich Netzwerkprozesse fortan halten müssen.

Da unter der Haube eBPF zum Einsatz kommt und die Nutzungsoberfläche als Rust-Webapp umgesetzt wird, verspricht Little Snitch für Linux zwar mehr Privatsphäre, aber nicht per se mehr Sicherheit, heißt es in der App-Beschreibung auf der oben verlinkten Download-Seite.

Sonderanfertigung: iPhone mit Stück von Steve Jobs’ Rollkragenpullover

Als ich das letzte Mal im Kölner Dom war und die Reliquie von Papst Johannes Paul II. gesehen habe, fand ich diese Art von Heiligenkult in der katholischen Kirche etwas gewöhnungsbedürftig. Ähnlich geht es mir nun, wenn ich die von Caviar angebotene Sonderanfertigung des iPhone 17 Pro (Max) sehe – auf dessen Rückseite ist in einem Apple-Logo aus Titan ein Stück von Steve Jobs’ schwarzem Rollkragenpullover eingefasst.

Um die Anfertigung zu ermöglichen, wurde die Glasplatte auf der Rückseite des iPhone 17 Pro (Max) entfernt und gegen eine Eigenanfertigung ersetzt. Diese ist schwarz und soll in Verbindung mit dem silbernen Gehäuse des Geräts an das erste iPhone von 2007 erinnern. Der Preis liegt bei 9.630 US-Dollar. Weiterhin werden ein „iPhone 2007“ mit aufwändig gestalteter Hülle für $10.770 sowie Schwarz- und Gold-Versionen des iPhone 17 Pro (Max) ab $6.770 angeboten (per Macworld).

Drittanbieter-Apps erhalten mysteriöses Update von Apple

Wie unter anderem MacRumors berichtet, hat Apple ohne Ankündigung oder Erklärung mehrere Drittanbieter-Apps im App Store mit einem Update versehen. Zumindest deuten entsprechende Hinweise darauf hin. Laut dem Bericht wird folgendes für Apps wie Catan Universe, Candy Crush und andere angezeigt: „This update from Apple will improve the functionality of this app […]“

Dabei wird nicht klar, welche Funktionalität bzw. welche Funktionen der Apps durch das Update verbessert werden. Zudem wurden keine neuen Versionsnummern für die Apps vergeben. Eine erste Untersuchung von altem und neuem App-Code zeigte keine Veränderung. Es ist möglich, dass keine Updates durchgeführt wurden und der Texthinweis nur durch einen Bug auftaucht.

Gerüchte zum Falt-iPhone: „Ultra“-Name und Testproduktion

Diese Woche gab es wieder neue Gerüchte zum Falt-iPhone, das im September parallel zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorgestellt werden soll. Nicht nur wurde von einem chinesischen Leaker aufgezeigt, dass das Gerät „iPhone Ultra“ heißen soll (MacRumors). Auch hat der Bloomberg-Journalist Mark Gurman die ungefähre Preisspanne des Geräts thematisiert.

Demnach soll das faltbare iPhone die 2.000-Dollar-Marke knacken. Dabei wurde aber nicht spezifiziert, ob das bereits für das Standardmodell gilt oder für Modelle mit mehr SSD-Speicher. Am iPhone 17 Pro Max orientiert macht MacRumors diese Modellrechnung auf: Wenn das Modell mit dem geringsten Speicher für $1.999 angeboten wird, kostet das Modell mit 2 TB Speicher wahrscheinlich $2.799. Hierzulande also um die 3.000 Euro.

Wie der Name und der Preis aber auch gestaltet sein werden, laut einem dritten Gerücht rund ums Falt-iPhone soll dieses sich gerade in der Probeproduktion befinden. Geht dabei alles gut, dann sollte die Massenproduktion nach Apples aktuellem Zeitplan verlaufen können. Es heißt aber schon länger, dass das iPhone Ultra zwar im September vorgestellt, aber erst ab Dezember verkauft wird.

Die Sir Apfelot Beiträge der Woche

Noch mehr Sir Apfelot für euch!

Hat dir der Artikel gefallen und helfen dir die Anleitungen im Blog? Dann würde ich mich freuen, wenn du das Blog über eine Steady-Mitgliedschaft unterstützen würdest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Im Sir Apfelot Blog findest du Ratgeber, Anleitungen und Testberichte zu Apple Produkten wie iPhone, iPad, Apple Watch, AirPods, iMac, Mac Pro, Mac Mini und Mac Studio.

Specials
Shopping
  •  
  •