Wer den Mac für automatisierte Prozesse nutzt, beispielsweise als Server oder KI-Agent, muss sich hin und wieder ums Troubleshooting kümmern. Hier und da sind Eingaben, Korrekturen oder Neustarts von Programmen nötig. Aus der Ferne lässt sich dies nun mit der neuen Workbench App von Astropad realisieren. Wie Astropad Workbench funktioniert, das zeige ich im Folgenden auf.

Mit Astropad Workbench den Mac per iPad oder iPhone steuern
Die Firma Astropad kennt ihr vielleicht aufgrund von Luna Display. Diese Kombination aus Hard- und Software ermöglicht die Displayerweiterung auf andere Macs. Zum Beispiel lassen sich alte iMac-Modelle dank Luna Display als Monitore verwenden. Und das selbst dann, wenn sie oder der andere Mac den Target Display Mode nicht unterstützen.
Aber Luna Display ist eine Lösung für den Arbeitsplatz, an dem beide Geräte nebeneinander stehen. Workbench hingegen sorgt dafür, dass man den Mac, den iMac oder das MacBook per einfacher Internetverbindung aus der Ferne verwenden kann. Und das ganz leicht per iPhone oder iPad. Dafür bietet Astropad ein eigenes, weltweites Servernetzwerk an.
Durch die für Astropad Workbench entwickelte Liquid-Technik wird die Übertragung des Mac-Displays an die verfügbare Bandbreite angepasst, um eine flüssige Nutzung zu ermöglichen. Wer mehrere Monitore am Mac nutzt, kann diese sowohl individuell als auch gesammelt anzeigen lassen. Astropad bewirbt Workbench sowohl für die Nutzung von KI-Agenten als auch für einige andere Anwendungen.
Steuert man den Mac über das iPad oder iPhone, so lassen sich nicht nur mit dem Finger auf dem Display getätigte Eingaben verwenden. Am iPad wird auch die Verwendung des Apple Pencil unterstützt. Außerdem können Mäuse und Tastaturen eingesetzt werden, für eine detailliertere Eingabe. Wer keine haptischen (Text-)Eingaben tätigen will, kann sie einfach diktieren. Sprache zu Text wird unterstützt.
20 Minuten pro Tag kostenlos, Dauernutzung per Abo
Astropad Workbench erfordert auf dem iPhone mindestens iOS 26.0 und auf dem iPad mindestens iPadOS 26.0. Die App kann aus dem offiziellen App Store geladen werden. Aktuell ist das knapp 38 MB kleine Programm lediglich auf Englisch nutzbar. Da die Hauptfunktion aber in der Verwendung des eigenen Mac-Bildschirms liegt, sollte das kein Problem sein.
Am Mac wird mindestens macOS 15 verlangt. Die Nutzung ist dabei übrigens für 20 Minuten am Tag kostenlos. Wem das reicht, kann Workbench von Astropad also gratis verwenden. Wer längere Remote-Arbeiten durchführen will, kann ein Abo dafür buchen. Unbegrenzte Zugriffe auf den Mac lassen sich für 10 US-Dollar pro Monat oder 50 US-Dollar pro Jahr realisieren.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








