Sir Apfelot Wochenschau KW 2, 2020

Mit der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2020 können wir uns dank der CES für viele technische Innovationen und Neuerungen bereit machen. Bevor ich die auf der Messe vorgestellten Produkte und Ankündigungen am Montag in einem Beitrag zusammenfasse, gibt es aber erst einmal einen Freitagsklassiker: die Sir Apfelot Wochenschau. In dieser bekommt ihr jene Apple- und Tech-News präsentiert, die mir auch abseits der Consumer Electronics Show in den letzten Tagen aufgefallen sind. Dabei sind unter anderem: Phishing mit gefälschten PayPal-Mails, ein neuer „Y2K“-Bug, Werbung bei WhatsApp, Gaming-Rechner von Apple, Gollum und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 2 in 2020 findet ihr u. a. folgende Themen: Phishing mit gefälschten Apple- und PayPal-Mails, ein neuer „Y2K“-Bug, Werbung bei WhatsApp, Gaming-Mac von Apple, Gollum-Spiel, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 2 in 2020 findet ihr u. a. folgende Themen: Phishing mit gefälschten Apple- und PayPal-Mails, ein neuer „Y2K“-Bug, Werbung bei WhatsApp, Gaming-Mac von Apple, Gollum-Spiel, und mehr.

PayPal Phishing-Mails zum Thema PSD2-Richtlinie

Wie am Montag schon an dieser Stelle aufgezeigt, hat mich eine E-Mail erreicht, die auf den ersten halben Blick von PayPal stammte. Aber schon nach dem Check von Absender-Adresse, eingebettetem Link und anderen Details stellte sich das elektronische Schriftstück als Betrugs- und Phishing-Versuch heraus. Wie ihr die Mails in eurem Postfach auf Betrug hin untersucht, könnt ihr im verlinkten Beitrag nachlesen. Aber auch eine externe Quelle möchte ich zum Thema empfehlen: diesen Beitrag von Netzwelt. Darin wird eine ähnliche Mail aufgezeigt, auch mit dem Hinweis, dass PayPal niemals in einer Mail oder einer darin verlinkten Seite persönliche Daten verlangen würde.

Infos der Polizei: Identitätsdiebstahl mit gefälschter Apple-Mail 

„Neuer Y2K-Bug“ – Wenn Computer nicht mit Jahreszahlen klarkommen

Das „Jahr-2000-Problem“ oder im englischen kurz „Y2K“ (für „Year Two Thousand“) meinte vor über zwanzig Jahren das Problem, dass Computersysteme nicht mit der Umstellung der Jahreszahlen von 1999 auf 2000 klarkamen. Für viele Systeme gab es damals einen schnellen Patch, der nun zum „Y2020 Bug“ führt. Unter anderem Futurezone (deutsch) und New Scientist (englisch) haben darüber berichtet. Von Kassensystemen über Parkscheinautomaten hin zu Videospielen sind einige Sachen betroffen. Das Problem: statt in 1999 den gesamten Code zu ändern, wurden ca. 80% der Systeme nur mit einem Quick Fix versehen, der Jahreszahlen von 00 bis 19 dem aktuellen Jahrhundert zuordnet; ab 20 könnte die Zahl dann wieder als 1920 interpretiert werden.

Werbung und mehr: WhatsApp-Neuerungen in 2020

Aber nicht nur Jahreszahlen machen im digitalen Alltag Probleme, sondern auch Unternehmen wie Facebook. Der Mutterkonzern des WhatsApp-Messengers will selbigen nämlich in Zukunft monetisieren. Dafür soll Werbung auf der „Status“-Seite angezeigt werden. Auch weitere Bereiche könnten Werbung erhalten, welche genau, das wurde noch nicht kommuniziert. Wie Netzwelt aufzeigt, gibt es dieses Jahr aber noch weitere Änderungen bei WhatsApp: der Support für ältere iOS- und Android-Systeme sowie für Windows Phone fällt weg. Zudem wurde wegen Rechtswidrigkeiten der Chat-Export deaktiviert. Mit selbstlöschenden Nachrichten kommt außerdem eine Snapchat-Reminiszenz; und außerdem ein Dark Mode. Für Geldgeschäfte soll Facebook Pay eingebunden werden.

Segway-Rollstuhl soll bis zu 38 km/h schnell fahren

Mit dem „S-Pod“ hat die Firma Segway (bzw. Segway-Ninebot), welche für die gleichnamigen, selbstbalancierenden Stehgefährte bekannt ist, ein Fahrzeug mit Sitz vorgestellt. Der Sci-Fi-Rollstuhl bringt neben den Segway-typischen zwei Rädern noch drei Stützräder für den mechanischen Einsatz mit, wie Golem berichtet. In dem Beitrag wird auch auf die Steuerung per Joystick eingegangen sowie auf die Höchstgeschwindigkeit von 38 km/h. Zum Preis und zur Reichweite des S-Pod ist noch nichts bekannt. Und auch nicht wirklich, ob es sich um einen vollwertigen Elektro-Rollstuhl oder eine temporäre Fortbewegungshilfe (für Flughafen, Rundfahrten, etc.) handeln soll.

Nutzer/innen melden Probleme mit Apple AirPods Pro

Sowohl Hardware- als auch Software-Probleme soll es aktuell bei vielen Nutzer/innen der Apple AirPods Pro geben. Die Bluetooth-Ohrstöpsel mit ANC halten demnach nicht so gut in den Ohren wie sie es eigentlich sollen. Zudem soll die Noise-Cancelling-Funktion unter einem fehlerhaften System-Update leiden, fasst unter anderem heise online hier zusammen. Das sind aber nicht die ersten Fehler, die hinsichtlich der AirPods Pro von Apple bei Nutzern und Nutzerinnen auftauchen. Eine Lösung für das rote Ausrufezeichen neben der Kopfhörer-Anzeige auf dem iPhone oder iPad habe ich in diesem Ratgeber für euch. Habt ihr die aktuelle Generation der Apple-Ohrstöpsel in Gebrauch? Falls ihr ebenfalls mit Fehlern zu kämpfen habt, lasst gern einen Kommentar da!

„Gaming Mac“ – Bringt Apple einen Arcade-Computer heraus?

Dass Apple einen Gaming-Rechner herausbringen möchte, könnte man als Witz von Windows-Fanboys abtun – wenn da nicht der „Apple Arcade“-Service wäre. Denn wo der Windows-PC für Jahrzehnte als einziger Computer für das beste Spieleerlebnis brillierte, versucht sich Apple mit dem Mac sowie seinen anderen Systemen und Geräten nun ebenfalls zu etablieren. Was steckt also hinter dem Gaming Mac, über den u. a. bei heise online spekuliert wird? Mit Bezug auf die Taiwanesische „Economic Daily News“ wird gemunkelt, dass wir auf der Apple WWDC 2020 einen High-End-Spielerechner aus Cupertino präsentiert bekommen. Es steht aber aus, ob es ein MacBook Pro oder ein iMac Pro sein wird – in Kombination mit dem iPhone SE 2 könnte aber auch eine „Apple Arcade“-Reihe vorgestellt werden, kann ich mir vorstellen…

Apple entwickelt wohl zukünftig eigene Mobil-GPUs

Zu den Gaming-Geräten von Apple passend ist auch diese Meldung, die ihr unter anderem bei Netzwelt findet: Der Hersteller und Zulieferer Imagination schließt ein Lizenzabkommen mit Apple. Der Technikriese aus Cupertino kann nun, trotz der gescheiterten Übernahme des Chipherstellers in 2017, eigene Grafikchips entwickeln. „Mit der nun geschlossenen Lizenzvereinbarung ist der Weg für Apple frei, selbst GPUs entwickeln zu können. Apple macht sich damit unabhängiger von Drittanbietern und erhält mehr Kontrolle über die eigenen Produkte wie iPhone und iPad“, heißt es.

EA schließt Linux-Nutzer von Battlefield V aus

Wie oben schon angemerkt, braucht man für die meisten Triple-A-Titel sowie auch für andere Publikationen aus dem Gaming-Bereich einen Windows-PC (so man keine Konsole sein Eigen nennt). Versucht man die Games auf anderen Systemen wie macOS oder Linux laufen zu lassen, könnte man als Cheater/in von der Nutzung ausgeschlossen werden. Das passiert gerade beim EA-Titel „Battlefield V“ bzw. „Battlefield 5“, der auf Linux-PCs per Wine-Emulator gezockt werden kann (Wine bringt Windows-Apps auch unter macOS zum Laufen). Wegen dem implementierten DXVK-Paket, das Spiele über Direct3D ausführt, sind Cheating und andere Anpassungen möglich – und das wird abgestraft, schreibt bspw. Netzwelt.

„Gollum“-Spiel von Deadalic in der Unreal Engine kommt 2021

Mit Bezug auf das Fachmagazin EDGE berichtet GameStar hinsichtlich eines neuen Videospiels zum Thema „Der Herr der Ringe“. In dem Game des Entwicklers und Publishers Deadalic Entertainment (Spiele-Übersicht) spielt man zur Abwechslung keinen Gefährten oder anderen Hauptcharakter, sondern Gollum. Dabei soll das in der Unreal Engine realisierte Spiel die Möglichkeit bieten, mehr als Smeagol- oder mehr als Gollum-Persönlichkeit zu agieren. Auch die Selbstgespräche der zwei Persönlichkeiten sollen Element des Titels sein, der 2021 für Windows PC, PlayStation 5 und Xbox Series X erscheinen soll. Screenshots bzw. In-Engine- oder In-Game-Videos gibt es noch nicht.


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