Sir Apfelot Wochenschau, KW 22 2019

Für viele ist heute Brückentag, aber nicht für Sir Apfelot: hier gibt es auch zum heutigen Freitag eine Sir Apfelot Wochenschau. In dieser zeige ich euch jene Apple- und Tech-News auf, die mir in der Kalenderwoche 22 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind diese Woche unter anderem diese Themen: Datenleck bei RICOH / Theta, mobile Bezahldienste auf dem Vormarsch, Teen-Hacker und Apple-Server, WWDC 2019, neue und alte Hardware, und, und, und… Insgesamt wird es diese Woche also wieder sehr Apple-lastig, sodass alle Fanboys und Fangirls auf ihre Kosten kommen. Am Ende habe ich noch einen Tipp für Fans französischer Kunstfilme 😉

Themen der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 22 in 2019 sind unter anderem: Datenleck bei RICOH / Theta, Apple Pay und Google Pay, Teen-Hacker auf Apple-Servern, die WWDC 2019, neue und alte Apple-Hardware sowie der Film Rubber bei YouTube.

Themen der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 22 in 2019 sind unter anderem: Datenleck bei RICOH / Theta, Apple Pay und Google Pay, Teen-Hacker auf Apple-Servern, die WWDC 2019, neue und alte Apple-Hardware sowie der Film Rubber bei YouTube.

Datenleck bei RICOH / Theta

Wer eine RICOH Theta360 360°-Kamera nutzt und seine Bilder auf den Servern des Herstellers speichert, sollte sich diese Meldung von BornCity anschauen. Dort wird aufgezeigt, dass es beim Foto-Sharing-Dienst des Anbieters ein Datenleck gegeben hat, durch das 11 Millionen teils als privat eingestellte Fotos öffentlich zugänglich waren. Ausfindig gemacht haben soll das Leck das vpnmentor-Forschungsteam, welches um die beiden Hacktivisten Noam Rotem und Ran Locar agiert. Wie das Sicherheitsproblem entdeckt wurde und welche Informationen als Text sowie als letztliche Bilddateien geladen werden konnten, erfahrt ihr im verlinkten Beitrag.

Mobile Bezahldienste auf dem Vormarsch

Mobile Bezahldienste wie Apple Pay und Google Pay sind derzeit schneller auf dem Vormarsch als angenommen. Dies zeigt eine Studie auf, deren Grundaussagen unter anderem hier bei iTopNews aufgegriffen werden. So gaben bei einer Befragung Mitte 2017 wohl nur 15 Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal kontaktlos bezahlt haben. Anfang 2019 sollen es bereits 47 Prozent gewesen sein. Dabei liegen kleine Beträge wie Taxi-Fahrten oder Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel besonders weit vorne. Interessant wäre noch zu wissen, ob an Supermarktkassen u. ä. das Smartphone oder die NFC-Funktion der EC- bzw. Kreditkarte bevorzugt wird…

Teen-Hacker und Apple-Server

Letztes Jahr gab es bereits den Fall, dass sich ein 16-jähriger in die Server von Apple eingehackt hatte. Der Teenager wollte damit aber keine Daten auslesen oder dem Unternehmen Schaden zufügen, sondern lediglich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen – idealerweise, um von Apple einen Job angeboten zu bekommen. Den gleichen Ansporn hatte nun ein zweiter Teenager, der mit nur 13 Jahren ebenfalls die Apple-Server hackte. Das teilt unter anderem 9to5Mac an dieser Stelle mit. Zwar agierten beide über VPN-Dienste und nutzten weitere Sicherheitsmaßnahmen, um nicht erkannt zu werden. Jedoch wurde Apple neben den verschleierten Daten auch die Seriennummer der verwendeten Mac-Computer übermittelt. Die damit abgeglichenen Kundendaten wurden dann einfach an das FBI weiter gegeben.

Vorab-Informationen zur WWDC 2019

Nicht nur, dass ab Montag die Apple WWDC 2019 ansteht, sondern auch, dass iTunes auf dem Apple Mac in verschiedene Apps aufgespalten werden soll, ist bekannt. Wie unter anderem Macerkopf (hier) und Appgefahren (hier) aufzeigen, gibt es nun zu beiden Themen ein bisschen Vorab-Futter. So hat Apple zwei Geschichten von App-Entwickler/innen geteilt, in denen es einmal um eine Karriereberatung für unterrepräsentierte Menschengruppen und einmal um Eingabehilfen für eingeschränkte Nutzer/innen geht. Interessant ist, das die erste App von einer 23-jährigen Uni-Absolventin stammt, die zweite App von einem 50-jährigen Entwickler, der schon seit über 20 Jahren Eingabehilfen entwickelt und seit Anfang der 2000er mit Apple kooperiert. 

Hinsichtlich der neuen Music-App für den Mac, welche in einigen Teilen das bekannte iTunes ablösen soll, gibt es vor allem bei Appgefahren neue Infos. Dort werden auch die ersten Screenshots des Programms aufgezeigt, die laut Wasserzeichen von 9to5Mac stammen. Ob die an iTunes erinnernde Benutzeroberfläche tatsächlich so wie in der gezeigten Vorab-Version übernommen wird, das sehen wir wahrscheinlich am Montag. Da gibt es die heiß erwartete Keynote zum Auftakt der WWDC 2019. Start ist 19:00 Uhr hiesiger Zeit; es gibt wieder einen Live-Stream.

Neuer iPod touch der 7. Generation ist bereit für Apple Arcade

Den neuen iPod touch der 7. Generation mit doppelt so viel Arbeitsspeicher wie sein Vorgänger und neuem A10 Fusion Chip habe ich euch ja schon vor ein paar Tagen hier vorgestellt: Apple iPod touch – 7. Generation seit 28. Mai 2019 erhältlich. In dem Beitrag habe ich euch auch den Preis und die genauen technischen Daten aufgeführt. Deshalb will ich hier nicht weiter drauf eingehen. Interessant ist natürlich der Zeitpunkt der Veröffentlichung; kurz vor der World Wide Developers Conference dieses Jahres sowie vor dem Start des Spiele-Dienstes „Apple Arcade“. Deshalb wird der neue iPod nicht nur mit Bezug auf Musik, sondern auch für Games vermarktet.

Endlich besser? – Die neuen Tasten des MacBook Pro 2019

Die Bastler von iFixit haben sich das neue MacBook Pro 2019 (15 Zoll, mit Touch Bar) vorgenommen und sind dabei auch auf die von Apple beworbenen „neuen Materialien“ der Tastatur eingegangen. Diese sollen die Tasten weniger anfällig machen und endlich die Pannenreihe, die seit den 2016er-Modellen anhält, beenden. Den Teardown findet ihr mit diesem Link. Zusammenfassungen und weitere Aussagen zur überarbeiteten Tastatur haben unter anderem heise online (hier) und Appgefahren (hier) aufgezeigt. Das grobe Fazit daraus: ja, es gibt einen neuen Aufbau, dieser muss sich wohl aber erst durch Nutzererfahrungen beweisen.

Funktionstüchtiger Apple 1 mit Anleitung und Zubehör für ca. $471.000 verkauft

Eine interessante Geschichte rund um Apples ersten Computer, den Apple 1, gibt es hier bei 9to5Mac. Im Rahmen einer Auktion wurde nämlich ein funktionierendes Modell inklusive originaler Handbücher und einigem Zubehör für mehr als $471.000 verkauft. Der mögliche Wert wurde vorher vom Auktionshaus in einem Rahmen von $378.000 bis $630.000 eingeschätzt. Details sowie ein Bild vom Set findet ihr im verlinkten Beitrag.

arte-Tipp für Freunde von Kunst- und Trash-Filmen

Hier im Blog geht es ja ab und zu auch um Filme – von Zombiefilmen über Tarantino-Streifen bis hin zu den Kubrick-Meisterwerken ist alles dabei. Nun habe ich letztens positiv überrascht festgestellt, dass der deutsch-französische Sender „arte“ auf YouTube ganze Filme hochlädt. Darunter sind nicht nur, wie gewohnt, Reportagen und Dokumentationen, sondern auch Spielfilme. Wie für arte üblich sind es aber keine (gewöhnlichen) Blockbuster, sondern Kunstfilme. Einen aktuellen Upload, der sowohl Freunde von Kunst- als auch von Trash-Filmen begeistern sollte, ist Rubber. Rubber wurde vom französischen Drehbuchautor und Regisseur Quentin Dupieux ins Leben gerufen. Es geht um einen Amok-rollenden Autoreifen. Schaut mal rein 😀

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1 Kommentar

  1. Reinhard sagt:

    Schön, dass sich "mein" Geheimtipp ARTE immer weiter herumspricht. Ich habe den Sender schon seit Jahren auf Nr. 1 der TV-Fernbedienung.
    Und nicht vergessen: ARTE gibt es auch als App für Apple TV. Damit kann man bequem auf den Livestream und die Mediathek zugreifen.

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