Sir Apfelot Wochenschau, KW 28 2019

Schon wieder ist eine Woche verstrichen, und schon wieder ist es daher Zeit für eine Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal habe ich jene Apple- und Tech-News für euch aufgearbeitet, die mir in der Kalenderwoche 28 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem die folgenden Themen: WhatsApp Konto-Sperre ist Fake, mTAN von DHL nicht mehr per SMS, Malware auf rund 25 Millionen Android-Smartphones, die neue Nintendo Switch Lite, Apple stampft MacBook ein und deaktiviert Walkie-Talkie-Funktion der Watch, und, und, und. 

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 28 des Jahres 2019 mit dabei: WhatsApp Konto-Sperre ist Fake, mTAN von DHL nicht mehr per SMS, Agent Smith auf rund 25 Millionen Android-Smartphones, Nintendo Switch Lite, Apple deaktiviert Walkie-Talkie-Funktion der Watch, Kinderbilder im Internet und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 28 des Jahres 2019 mit dabei: WhatsApp Konto-Sperre ist Fake, mTAN von DHL nicht mehr per SMS, Agent Smith auf rund 25 Millionen Android-Smartphones, Nintendo Switch Lite, Apple deaktiviert Walkie-Talkie-Funktion der Watch, Kinderbilder im Internet und mehr!

WhatsApp-Konto soll gesperrt werden? Blödsinn!

Wie blödsinnig WhatsApp-Kettenbriefe sind, das habe ich euch ja schon einmal in einem Blogbeitrag aufgezeigt. Nun macht aber anscheinend eine alte Fake-Nachricht mal wieder die Runde und kündigt an, dass das WhatsApp-Konto gesperrt wird, wenn man sie nicht „an mindestens zehn Kontakte weiterleiten“ sollte, wie T-Online berichtet. Das soll binnen 48 Stunden geschehen, da sonst für die Freischaltung des gesperrten Benutzerkontos 25 Euro fällig wären. Zwar ist das ein eher harmloser Kettenbrief, da weder Malware noch Abos verteilt würden, wird aufgezeigt. Nervig ist er für die mindestens zehn Kontakte aber allemal.

mTAN für DHL-Packstation wird nicht mehr per SMS verschickt

Anfang August, genauer gesagt vom 5. bis zum 9. August 2019, stellt DHL das Verfahren zum Versenden von mTAN-Nummern um. Kunden erhalten den Sicherheitscode zum Abholen ihrer Pakete an der Packstation dann nicht mehr per SMS, sondern nur noch über die DHL Paket App respektive per E-Mail. Das zeigt unter anderem Appgefahren in einer Meldung auf. Damit reagiert der gelb-rote Versandriese auf die fortschreitende Digitalisierung und die Tatsache, dass jeder mit Internet in der Tasche herumläuft. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

DHL Paket
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„Agent Smith“-Virus kapert Android und mimt WhatsApp

Wo wir gerade bei Android sind: wie die FAZ berichtet, sucht sich ein nach dem Matrix-Agenten „ Agent Smith“ benannter Virus seinen Weg auf entsprechende Telefone. Das passiert über Spiele- und Foto-Apps. Rund 25 Millionen Geräten seien global bereits betroffen, einige davon auch in Europa. Die infizierten Apps sollen nicht nur aus dem Google Play Store stammen (wo sie mittlerweile entfernt wurden), sondern auch aus der Alternative „9Apps“. Noch ein Grund mehr, darauf hinzuweisen, dass man ohne nötige Ahnung keine Apps aus alternativen App-Stores oder von Drittanbietern laden sollte. Agent Smith heißt übrigens so, weil er einen infizierten WhatsApp-Klon installiert, also für seine Zwecke eine andere Software der Android-Welt nachahmt. 

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Kinderbilder im Internet – muss das sein? Und wenn ja: wie?

Weniger eine Nachricht als einen Lesetipp habe ich mit diesem Artikel von heise online für euch. Unter der Überschrift #ErstDenkenDannPosten: mehr Vorsicht bei Kinderbildern im Internet wird das Thema Kinder und Web behandelt. Es werden einige Punkte aufgezeigt, die man beim Veröffentlichen abchecken sollte. Auch die Eingrenzung des Personenkreises, der auf die Fotos zugreifen kann, ist als wichtiger Punkt genannt. Dabei wird das Thema nicht komplett negativ dargestellt, denn durch einen bedachten Umgang mit Fotos und Daten im Netz können Eltern und Großeltern den Heranwachsenden das richtige Handwerkszeug für die Internetnutzung in die Hände geben. 

„Zoom“-Videokonferenz-App begünstigt(e) Mac-Webcam-Missbrauch

Wie es unter anderem bei The Verge heißt, kann die Zoom App für Videokonferenzen am Apple Mac zu einer Schwachstelle führen. Dabei geht das Fachmagazin auf die Untersuchungen des Sicherheitsforschers Jonathan Leitschuh ein, der die Software untersucht hat. Der Schwachpunkt liegt darin begründet, dass Zoom einen Webserver auf dem Mac installiert, um von Apple aufgestellte Begrenzungen zu umgehen und das einfache Teilnehmen an Videokonferenzen zu ermöglichen. Das führt allerdings dazu, dass Webseiten die Mac- oder MacBook-Webcam ansteuern und aktivieren können. In einem Update des Beitrag heißt es, dass Zoom einen Patch erarbeitet und den Webserver von den Macs deinstallieren wird. Quelle dafür ist ein Blog-Post der Entwickler.

Nintendo stellt Nintendo Switch Lite vor

Nicht nur hat Nintendo am Mittwoch sein neues iOS- und Android-Spiel Dr. Mario World vorgestellt, sondern auch eine neue Handheld-Konsole. Die „Nintendo Switch Lite“ ist der vor zwei Jahren vorgestellten Hybrid-Konsole aus eigenem Hause nachempfunden, aber nicht für die Kopplung mit dem TV gedacht. Es handelt sich vielmehr um eine mobile und flexible Handheld-Konsole mit fest verbauten Controllern und kleinerem Bildschirm, die vermutlich den Nintendo DS beerben soll. Details, Bilder, Preis und viele weitere Informationen zur Nintendo Switch Lite habe ich euch hier zusammengefasst. In dem Beitrag kläre ich auch auf, ob bzw. für wen sich der Kauf lohnt.

Zukünftiger Webseiten-Login mit Face ID und Touch ID

Apple hat in den aktuellen Beta-Versionen von iOS 13, iPadOS und macOS 10.15 Catalina Features eingebaut, die es erlauben, den Login auf Webseiten per Face ID und Touch ID zu realisieren. Das zeigt unter anderem MacRumors in einem Beitrag auf. Damit ist die Anmeldung per Apple ID nicht mehr zwingend über die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort nötig, sondern erfordert nur noch den Abgleich der biometrischen Daten. Neben den Beta-Tester/innen und Entwickler/innen werden alle Otto-Normal-Verbraucher/innen den Service wohl ab Herbst in Anspruch nehmen können, wenn die neuen Betriebssysteme ausgerollt werden. 

Apple erneuert MacBook Air und Pro, stampft aber Grundmodell ein

Apple hat im Rahmen einer Pressemitteilung sowie auf neuen Aktionsseiten im Online-Shop aufgezeigt, dass das MacBook Air sowie das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display überarbeitet wurden. Neue Hardware wurde verbaut und der Preis gesenkt. Für Studenten gibt es im Rahmen der Back-to-School-Aktion nochmals Vergünstigungen sowie kostenlose Beats-Kopfhörer. Nicht offiziell ausgeführt hat Apple dabei, dass das MacBook ohne „Pro“- oder „Air“-Zusatz nicht mehr im Shop vorhanden ist. Wie es scheint, wurde das Basis-Modell der Laptop-Serie eingestampft. Alle Infos und Details zu den Hardware-Upgrades der anderen Modelle habe ich euch hier zusammengefasst.

Apple deaktiviert die Walkie-Talkie-Funktion der Apple Watch

Die Apple Watch ist eine immer komplexer werdende Smartwatch mit zahlreichen Anwendungsbereichen, Features und Besonderheiten. Dass da in einer App ein Bug stecken kann, das ist ganz normal. Eher schädlich für Uhr und Unternehmen ist allerdings, wenn durch den Software-Fehler die Privatsphäre der Nutzer in Gefahr ist. Gerade bei Apple, wo Datenschutz eigentlich groß geschrieben wird. Deshalb hat Apple jetzt die Walkie-Talkie-Funktion der Apple Watch serverseitig deaktiviert. Durch einen Bug könnten iPhone-Nutzer nämlich andere Watch-Nutzer ausspionieren, heißt es unter anderem an dieser Stelle bei heise online.

Zum 10-jährigen: Texas Hold’em kehrt in den App Store zurück

Anfang Mai habe ich euch ja die „Warren Buffett’s Paper Wizard“-App gezeigt; das erste Spiel von Apple im iOS App Store seit zehn Jahren. Im Beitrag habe ich auch das erste Spiel von Apple benannt, das mittlerweile nicht mehr verfügbar war: Texas Hold’em. Der Poker-Klassiker gehörte zum Start-Angebot des App Stores, der vor allem Software für den iPod Touch hervorbringen sollte und später für das iPhone angeboten wurde. Nun kehrt das Poker-Spiel in neuer Aufmachung zurück. Die kostenlose Texas Hold’em App von Apple misst allerdings 1,5 GB, da im Portrait-Format alle Spieler als 3D-Animationen angezeigt werden, wie Appgefahren nach einem Test aufzeigt.

Texas Hold’em
Texas Hold’em
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos
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