Sir Apfelot Wochenschau KW 33, 2021

Huch, schon wieder Freitag… So ein Glück für euch, denn das heißt nicht nur, dass das Wochenende vor der Tür steht, sondern auch, dass ihr an dieser Stelle eine neue Sir Apfelot Wochenschau präsentiert bekommt. Im Folgenden zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 33 des Jahres 2021 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Themen: Katastrophenwarnungen über Cell Broadcast, spannende und erschreckende Entwicklung humanoider Roboter, keine Sicherheitsprüfung der Luca App, Apples umstrittener CSAM-Scanner für Fotos, Programm für die Gamescom 2021, und mehr. 

Themen der Sir Apfelot Wochenschau in der Kalenderwoche 33 des Jahres 2021 sind unter anderem: Cell Broadcasting in Deutschland, agile Roboter von Boston Dynamics, Apples CSAM-Scan von Fotos, Gamescom 2021, und einige mehr.

Themen der Sir Apfelot Wochenschau in der Kalenderwoche 33 des Jahres 2021 sind unter anderem: Cell Broadcasting in Deutschland, agile Roboter von Boston Dynamics, Apples CSAM-Scan von Fotos, Gamescom 2021, und einige mehr.

Katastrophenwarnung für alle Mobiltelefone: Cell Broadcast auf den Weg gebracht

Laut einem Artikel bei t3n hat die Bundesregierung die Nutzung der Cell-Broadcast-Technologie für die Katastrophenwarnung auf den Weg gebracht. Dafür wurde ein Änderungsvorschlag für das Telekommunikationsgesetz vorgelegt. Mithilfe der Technologie können Warnungen zu Naturkatastrophen oder anderen Ernstfällen im betreffenden Bereich an alle dort befindliche Mobilfunkgeräte geschickt werden – ganz einfach per SMS. Weder ein Smartphone noch eine bestimmte darauf befindliche App sind dann dafür notwendig. In der verlinkten Quelle findet ihr noch ein paar Hintergründe zum Thema, u. a. den vermasselten Warntag 2020, der einige Mängel im Warnsystem aufzeigte.

Aus der KW 29: Hier die passende Meldung nachlesen

Roboter von Boston Dynamics: Agile Humanoide machen nachdenklich

Die Ingenieure von Boston Dynamics haben den Atlas-Roboter in die Lage versetzt, einen komplexen Parcours auf verschiedenen Wegen zu bewältigen“, heißt es einleitend zu einem weiteren Artikel von t3n. Darin wird auf ein Video eingegangen, das von Boston Dynamics auf Twitter geteilt wurde. Darin sind der menschlichen Anatomie nachempfundene Roboter zu sehen, die verschiedene Hindernisse überwinden und sogar einen Rückwärtssalto machen können. Dass die Roboter von Boston Dynamics aber nicht nur spaßig herumhüpfen sollen, das zeigt unter anderem der Einsatz des Roboterhundes „Spot“ bei der US-Polizei sowie in der französischen Armee (Quelle). Nicht ob, sondern wann und wo auch „Atlas“ bei Polizei und Militär Einsatz finden wird, das ist nun die Frage.

Filmempfehlung: Chappie von Neill Blomkamp 

Komfortablere Suche bei YouTube – auch in der mobilen App

Bleiben wir doch gleich für eine dritte Meldung bei t3n und gehen noch kurz auf die YouTube-Suche ein. Denn diese soll komfortabler werden und von der Desktop- bzw. Browser-Version bekannte Features auch in die mobile App bringen. So zum Beispiel die Videovorschau, welche am Computer erscheint, wenn man den Mauscursor über das Thumbnail hovern lässt. Zusätzlich soll es aber auch noch eine Kapitelübersicht für jene Videos geben, deren Hochladenden sie in Abschnitte geteilt haben. Zudem soll ein Suchfilter jene Videos hervorbringen, die zwar nicht in der eigenen Sprache vorliegen, aber automatisch erzeugte Untertitel enthalten. Zum Start der Funktion werden aber erstmal nur englischsprachige Videos dabei berücksichtigt. 

Überprüfung der Luca App: Innenministerium blockiert die Durchsicht

Verwaltungstechnische Hierarchien im föderalen Deutschland haben dazu geführt, dass die Luca App, welche aufgrund von Sicherheitslücken und ähnlichen Bedenken immer wieder in den Schlagzeilen gelandet ist, nicht auf Bundesebene geprüft wird. Eine entsprechende Anfrage des Landes Hessen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf Geheiß des Innenministeriums nämlich abgelehnt, da „[d]ie Lizenzierung der Luca-App […] Ländersache“ sei, heißt es u. a. in einer Meldung vom iPhone-Ticker. Dass das BSI als „Cyber-Sicherheitsbehörde“ dennoch hätte prüfen können und sollen, wird ebenso aufgezeigt. In der verlinkten Quelle findet ihr noch weitere Angaben zum Fall sowie mit der Luca App zusammenhängende Infos.

Safari unter iOS 15 – Design-Änderungen können komplett deaktiviert werden

Im Rahmen der WWDC21 (hier die Keynote-Zusammenfassung) hat Apple unter anderem iOS 15 als kommendes iPhone-Betriebssystem vorgestellt. Darin gibt es einige neue Features sowie Änderungen an den Standard-Apps von Apple. Auch der Webbrowser Safari in seiner mobilen Version wurde überarbeitet. Die Adresszeile sowie die Schaltflächen für Tabs, Lesezeichen, die Teilen-Funktion und dergleichen mehr werden (aktuell in den Betas von iOS 15) verschoben sowie nicht mehr fest angepinnt, sondern freischwebend dargestellt. Das bringt in der Anzeige der Webseiten sowie in der Nutzung des Browsers einige Probleme mit sich. Deswegen scheint Apple nun die Möglichkeit zur Deaktivierung aller Neuerungen in die aktuelle Beta implementiert zu haben, wie der iPhone-Ticker hier aufzeigt. 

Wichtiges Feature verschoben: Apple SharePlay kommt später

Apples CSAM-Scanner fährt sich Kritik von mehreren Seiten ein

Apple hatte angekündigt, mit iOS 15 einen auf dem iPhone realisierten Scan von Fotos durchzuführen, um kinderpornografisches Material zu erkennen und es im Falle des Auffindens den zuständigen Stellen zu melden. Obwohl der rechtlich-moralische Ansatz dahinter ein guter ist, gibt es von mehreren Seiten Kritik an der Durchführung des Ganzen. Nicht nur soll die Technik schon mit iOS 14.3 auf die iPhones gekommen sein, sie sei auch fehleranfällig und könnte durch die sogenannte „Hash-Kollision“ Bilder melden, die unbedenklich sind. Zudem erkenne sie keine gedrehten oder zugeschnittenen Grafiken, so eine Meldung bei heise online. Weiterhin könnte der Bilder- bzw. Hash-Abgleich ein Einfallstor für eine weitere Inhaltsüberwachung werden. Dazu regt sich z. B. Kritik aus dem Bundestag (Meldung von iFun). Auch MacRumors berichtet von Gegenstimmen, die mehr Überwachung durch die Technik befürchten.

Apple iPad 9 könnte diesen Herbst vorgestellt werden

Ein ganz anderes Thema: Apple-Hardware, die im Herbst 2021 vorgestellt wird. Dazu haben wir uns ja schon einmal hier ausgelassen: Apple September-Keynote 2021 – Alle Produkte, die wir erwarten. Dabei haben wir hinsichtlich neuer Tablets aber nur das Apple iPad mini 6 erwähnt. Wie jetzt aber MacRumors mit Bezug auf Bloombergs Mark Gurman schreibt, könnte Apple neben dem kleinen auch ein reguläres iPad vorstellen. Dies wäre dann das Modell der 9. Generation, welches der im letzten Jahr vorgestellten 8. Generation folgt. Das neue Gerät soll dünner werden und dank aktuellerem Prozessor eine bessere Performance liefern. Im grundlegenden Design soll es gleich bleiben und einen Home Button mit Touch ID bieten.

MagentaTV-Angebot der Telekom mit alternativer Apple-TV-Fernbedienung

Der Apple TV 4K bringt seine eigene Siri-Fernbedienung (Siri Remote) mit. Mietet oder kauft ihr die Set-Top-Box allerdings im Rahmen des MagentaTV-Angebots von der Deutschen Telekom, dann bekommt ihr noch eine MagentaTV Remote dazu. Diese Fernbedienung bietet noch mehr Tasten und damit tendenziell eine umfassendere Bedienung. Neben iFun als deutsche Quelle berichtet darüber auch MacRumors als englischsprachige Quelle. Beide heben allerdings hervor, dass das Telekom-Angebot nicht ohne Konkurrenz ist. Denn ihr müsst kein MagentaTV buchen, wenn ihr unbedingt eine alternative Bluetooth-Fernbedienung für den Apple TV nutzen wollt. Es gibt auch Angebote von SALT bzw. Universal Electronics.

Gamescom 2021 – Programm für die (digitale) Videospiele-Messe steht

Die Gamescom 2021 findet bald statt – wie letztes Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie wieder zu 100% digital und online. Auf das nun vorgestellte Show-Programm geht dabei unter anderem die Seite PlayStationINFO mit einer Meldung ein. Demnach sollen bereits im Rahmen der „Opening Night“, welche live präsentiert wird, mehr als 30 Spiele vorgestellt werden. Aber auch darüber hinaus wird es Programm geben. Wer zum Beispiel auf Indie-Spiele steht, bekommt knapp 40 neue Titel vorgestellt. Noch mehr Informationen, Angebote für Besucher/innen sowie Presseinhalte bekommt ihr nebst einem Countdown bis zur Gamescom 2021 auf www.gamescom.de. 


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