Sir Apfelot Wochenschau KW 8, 2023

In zehn Monaten ist schon wieder Weihnachten. Aber bis dahin bekommt ihr hier im Blog noch eine ganze Menge Beiträge präsentiert. Zum heutigen Freitag gehört zu selbigen natürlich eine neue Sir Apfelot Wochenschau! Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 8 des Jahres 2023 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Bundesregierung soll Facebook-Seite löschen, Post erwägt neue Versandmodelle, kostenpflichtige Verifizierungshaken nun auch bei Facebook und Instagram, iOS-Betas nur noch für Mitglieder des Developer Programs, Gerüchte zum iPhone 15 Pro und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 8 des Jahres 2023 findet ihr u. a. diese Meldungen: Bundesregierung soll Facebook-Fanpage löschen, Post will Zustellungsgeschwindigkeit anpassen, Verifizierungshaken nun auch bei Facebook und Instagram kostenpflichtig, Beta-Versionen von iOS nur noch für Mitglieder des Developer Programs, mehr RAM im iPhone 15 Pro, und mehr.
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 8 des Jahres 2023 findet ihr u. a. diese Meldungen: Bundesregierung soll Facebook-Fanpage löschen, Post will Zustellungsgeschwindigkeit anpassen, Verifizierungshaken nun auch bei Facebook und Instagram kostenpflichtig, Beta-Versionen von iOS nur noch für Mitglieder des Developer Programs, mehr RAM im iPhone 15 Pro, und mehr.

Fehlender Datenschutz: Bundesregierung soll Facebook-Fanpage schließen

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber hat die Bundesregierung aufgefordert, binnen eines Monats ihre Facebook-Fanpage zu schließen. Der Grund: Der Betrieb dieser Seite ist nicht datenschutzkonform möglich. Auf der offiziellen Webseite des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) gibt es eine entsprechende Pressemitteilung. Kelber wird darin unter anderem hiermit zitiert: 

Ich habe lange darauf hingewiesen, dass der Betrieb einer Facebook Fanpage nicht datenschutzkonform möglich ist. Das zeigen unsere eigenen Untersuchungen und das Kurzgutachten der Datenschutzkonferenz. Alle Behörden stehen in der Verantwortung, sich vorbildlich an Recht und Gesetz zu halten. Dies ist nach dem Ergebnis meiner Prüfungen beim Betrieb einer Fanpage wegen der umfassenden Verarbeitung personenbezogener Daten der Nutzenden aktuell unmöglich […]“ – Mehr Infos in der verlinkten Quelle.

Die Post erwägt verschiedene Zustell-Geschwindigkeiten

Hat man keine Prime-Mitgliedschaft, dann wird ein Paket von Amazon tendenziell langsamer versendet und mit geringerer Priorität zugestellt. Es sei denn, man zahlt extra, weil man die bestellten Artikel wirklich dringend benötigt. Dieses Modell scheint nun auch die Post zu interessieren. Wie u. a. iFun in einer Meldung aufzeigt, so scheint die Post für die Zukunft eine „Zwei-Klassen-Zustellung“ zu erwägen. 

In der verlinkten Quelle bezieht man sich wiederum auf einen längeren Artikel der Berliner Morgenpost. Liest man alles komplett, wird deutlich, dass nicht nur Geld gemacht werden soll, sondern die Maßnahmen auch eine Reaktion auf die veränderte Briefmenge ist. Die Verteilung der Zustellung auf einen längeren Zeitraum ergibt durchaus Sinn. Hier muss man also abwägen, ob und wie man eine ausgeglichenere Zustellung mit Express- und damit mit Aufpreis-Sendungen in Verbindung bringen will.

Nach Musk-Twitter: Meta will für Verifizierungshaken Geld sehen

Die kleine blaue Plakette mit dem weißen Haken darin ist auf verschiedenen Social-Media-Plattformen ein Zeichen dafür, dass ein Profil verifiziert ist. Das heißt, dass auch wirklich die Person oder die Institution, deren Name angegeben ist, für die mit dem Account verfassten Beiträge und Kommentare verantwortlich zeichnet. So soll Fakes vorgebeugt werden. 

Bei Twitter gibt es dank Elon Musk keine kostenlosen Verifizierungsprozesse mit Überprüfung der Accounts mehr. Vielmehr kann man sich „den Haken“ nun einfach mit einem Abo kaufen. Das spricht auch Mark Zuckerbergs Meta-Konzern an. Für Facebook und Instagram wurde entsprechend ein Verifizierungshaken-Abo angekündigt, dass laut einer Meldung bei 9to5Mac $14,99 pro Monat über die iOS-Apps kosten soll. Laut dem offiziellen Post von Zuckerberg belaufen sich die Kosten übers Web auf $11,99 im Monat.

Nach 2FA-Umstellung bei Twitter: Authenticator-Fakes im App Store

Nach dem extrem teuren Kauf der Plattform Twitter versucht Elon Musk scheinbar aus allen möglichen Features Geld herauszuschlagen. Wie am Dienstag bereits aufgezeigt, so zählt nun auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung dazu. Wer das Standard-Vorgehen mit der Zusendung eines Codes per SMS nutzen will, muss dazu nun ein Blue-Abonnement abgeschlossen haben. Die Absicherung des Twitter-Accounts mit Bordmitteln ist also nicht mehr gratis, sondern nur noch für jene nutzbar, die es sich leisten können und wollen. 

Eine Alternative stellen Authenticator-Apps dar, etwa der Google Authenticator (Infos zur Einrichtung im verlinkten Beitrag). Doch Betrüger/innen wollen auch ein Stück vom Kuchen; und so fluten sie gerade den iOS App Store und den Google Play Store mit Fake-Apps, die teure Abos abrufen oder anderen Schaden anrichten können. Mehr dazu bei 9to5Mac (englisch) und beim iPhone-Ticker (deutsch). Interessant ist dabei der bei 9to5Mac eingebundene Tweet, in dem das dreiste Vorgehen einer App gezeigt wird, die einem ein Abo unterjubeln will.

Die Apple Watch und ihre Patentverletzungen in den USA

Wusstet ihr, dass Apple sich in verschiedenen Rechtsstreits befindet, welche den Verkauf von Apple Watches in den USA gefährden? Wie MacRumors diese Woche aufgezeigt hat, klagt zum Beispiel das kalifornische Unternehmen AliveCor gegen Apple, weil AliveCor-Patente mit der EKG-Funktion der Apple Watch verletzt werden. Zeitgleich gibt es noch weitere Klagen von AliveCor und auch Masimo gegen Apple. Und Apple hat im Gegenzug AliveCor wegen einer Patentverletzung verklagt. Im aktuellsten Fall hat die Biden-Regierung zudem einen Gesuch abgewiesen, eine ITC-Entscheidung zur Patentverletzung seitens Apple zu überstimmen. Sollte die Entscheidung so durchgesetzt werden, droht ein Einfuhr- und Verkaufsverbot für kommende Apple Watch Modelle mit EKG-Funktion in den USA. Apple will in Berufung gehen.

Kein Wunder, dass der iPhone-Hersteller diese Woche eine Pressemitteilung veröffentlicht hat, in der es um die Wichtigkeit der Apple Watch bei der Erforschung der Herzgesundheit geht. Diese Pressemitteilung, in der drei verschiedene Studien beschrieben werden, in denen die Smartwatch zum Einsatz kommt, habe ich euch an dieser Stelle zusammengefasst. Ich hatte mich schon gefragt, warum so eine Meldung aus dem Nichts herausgegeben wird, ohne dass damit auch neue Funktionen, ein neues watchOS-Update oder neue Modelle der Apple Watch vorgestellt werden. Nun ist klar: Apple versucht scheinbar die Wichtigkeit seiner Geräte herausstellen zu wollen, um möglichst viele Leute (und Entscheidungsträger/innen) auf die eigene Seite zu bekommen.

Betaversionen von iOS zukünftig nicht mehr gratis installierbar

Wer aus einem Hobby, aus der eigenen Neugier oder aus der professionellen Recherche heraus zukünftige iOS-Versionen auf dem iPhone installieren will, kann dies nicht mehr kostenlos tun. Apple bindet die Installation von Beta-Versionen neuer iOS-Systeme an die Mitgliedschaft des Developer Programs, welche kostenpflichtig ist. Dazu gab es diese Woche eine Meldung bei MacRumors. Im Detail geht es um die Beta-Version von iOS 17. Dieses Betriebssystem wird aller Voraussicht nach während der Auftakt-Keynote der WWDC23 im Juni vorgestellt sowie im September als offizielles Upgrade angeboten. Während der WWDC23 wird die erste Developer-Beta verfügbar; dann aber nur noch für zahlende Programm-Mitglieder.

Gerüchte zum iPhone 15 (Pro): bis zu 8 GB Arbeitsspeicher für Pro-Modelle

Ebenfalls bei MacRumors gab es diese Woche einen Beitrag, in dem gemunkelt wird, dass Apple den Arbeitsspeicher der kommenden iPhone-Modelle aufstocken wird. Während das aktuelle iPhone 14 Pro über 6 GB RAM verfügt, soll das iPhone 15 Pro ganze 8 GB RAM nutzen können. Bei den Nicht-Pro-Modellen (iPhone 15 und iPhone 15 Plus) sollen 6 GB RAM zum Einsatz kommen. Das ginge dann auch mit der Verteilung der A-Chips d’accord – der neue A17 Bionic Chip für die Pro-Modelle und der A16 Bionic Chip aus 2022 für die Standard-Modelle. Letztere würden dann also die Leistung des iPhone 14 Pro aufbringen, während die Modelle des iPhone 15 Pro eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr bedeuten.

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