Besser zusammenfinden: Match-Making im Internet

Das Internet hilft nun schon seit Jahrzehnten dabei, Menschen zu verbinden. Seien es Menschen mit dem gleichen Videospiel-Geschmack, ehemalige Mitschüler/innen oder vielleicht ein/e neue/r Partner/in. Selbst auf der Suche nach einem psychotherapeutischen Angebot kann das World Wide Web seine Wunder wirken. In diesem etwas anderen Beitrag gehe ich mal zur Abwechslung auf das Thema „Match-Making im Internet“ und die verschiedenen Auslegungen dessen ein. 

Besser zusammenfinden: Match-Making im Internet. Beispiele dafür, wie sich Menschen im Web kennenlernen, findet ihr hier. Spiele, Dating, Foren und purer Zufall sind möglich.

Besser zusammenfinden: Match-Making im Internet. Beispiele dafür, wie sich Menschen im Web kennenlernen, findet ihr hier. Spiele, Dating, Foren und purer Zufall sind möglich.

Nutzer/innen texten miteinander: Chats im Internet

Noch vor dem „World Wide Web“, das heute mit dem Internet synonym genutzt wird, gab es bereits das „Usenet“, in dem sich Menschen mit Internetzugang austauschen konnten. Statt eines Webbrowsers kommt dafür z. B. ein Newsreader zum Einsatz und der Austausch findet textbasiert statt. Mit dem massenhaften Aufkommen des Internets zur Jahrtausendwende sowie der erhöhten Signifikanz des Web gingen Wichtigkeit und Nutzerzahlen des Usenet zurück. Was aber bis heute geblieben ist, das ist eine Chat-, Foren- und Kommentar-Mentalität, die Menschen im Internet zusammenbringt.

Spieler/innen finden zusammen: Multiplayer-Videospiele

Schon in den 1990er-Jahren versuchten Entwickler/innen, Studios, Computerhersteller, Konsolenhersteller (Nintendo, Sony, etc.) und weitere die Möglichkeit in Spiele zu implementieren, über das Internet zusammen zu spielen. Aufgrund der damals stark begrenzten Bandbreite war das mehr oder weniger Pionierarbeit. Dann kam 2000 Counter-Strike auf und bot auf kompatiblen Windows-PCs mit ausreichend Bandbreite im Internet die Möglichkeit, einen 3D-Shooter mit mehreren anderen Leuten gleichzeitig und in Echtzeit zu spielen. Seither sind netzbasierte Multiplayer-Modi in Videospielen nicht mehr aufzuhalten; egal ob PC, Mac, PlayStation, Xbox, Nintendo-Konsole, Smartphone oder Tablet.

Online-Dating: Partner/innen finden übers Netz

Schon im Usenet konnten Menschen zusammenfinden, die sich auch über das Internet hinaus miteinander beschäftigten und sich vielleicht sogar ineinander verliebten. Aus diesem Umstand ist längst ein finanzschwerer Markt geworden, der nach Online-Partnerbörsen als Webangebote auch und vor allem in App-Form stattfindet. Seitdem 2007 das iPhone und 2008 der iOS App Store die Spielfläche für mobile Anwendungen betraten, gab es mit der Zeit für alles eine App. Und fürs Dating gibt es nicht nur eine. Tinder ist sicherlich allen bekannt – diese App hat die „Wisch-Geste“, also das Aussuchen von potenziellen Partner/innen über das Wischen nach links oder rechts auf dem Display bekannt gemacht.

Online-Therapie: Psychotherapeut/in und Therapieplatz finden

Krankheiten und Heilungen finden im Internet nicht nur dann statt, wenn man seine harmlosen Schnupfensymptome bei Google eingibt, um später in der Arztpraxis mit steilen Thesen aufzutrumpfen. Die Gesprächs- und Psychotherapie hat ebenfalls den Weg ins Netz geschafft. Ein paar Details, die Meinung aus der Fachwelt und Angaben zur Wirksamkeit habe ich ja schon einmal hier zusammengefasst. Was man beachten muss, wenn man (online) nach einem Therapieplatz sucht, das wird z. B. bei BetterHelp aufgezeigt. Angesprochen werden (auf Englisch) Kriterien wie: Zeitpunkt der Kontaktaufnahme, Ausbildung und Erfahrung der Fachkraft, Kosten der Behandlung, der Ort und weiteres.

Zufall: Auf einmal bildet sich eine Freundschaft

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie Menschen im Internet zusammenfinden können: in einem Online-Kurs, bei einer Videokonferenz, im Kommentarbereich eines YouTube-Videos, durchs Handeln auf einer Kleinanzeigen-Seite, durch die gemeinsame Nutzung eines Discord-Servers oder einer Telegram-Gruppe, und so weiter. Manchmal ist man gar nicht auf der Suche nach neuen Freund/innen, findet sie dann aber doch. Oder man lernt jemanden kennen, dessen Hobby, Beruf oder anderer Kenntnisbereich einem später mal weiterhilft. Denn auch Zufälle gibt es im World Wide Web. Was sind eure Match-Making-Erlebnisse im Netz? Lasst gern einen Kommentar da 😉


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