Kleine Kaufberatung: Welcher Apple iMac ist der richtige für mich?

Diese Woche hat Apple neben neuen iPad-Modellen für 2019 und den AirPods 2 auch neue iMac-Modelle vorgestellt. Damit gibt es nun sogar die Möglichkeit, einen Apple iMac Pro mit 256 GB RAM und 4 TB SSD-Speicher zu kaufen. Doch braucht man das als Otto-Normal-Verbraucher/in? Oder anders gefragt: Welcher Apple iMac ist der richtige für mich? Diese und weitere Fragen möchte ich in der folgenden kleinen Kaufberatung beantworten. Darin geht es um die Bildschirm-Größe genauso wie um die Festplatte, den Prozessor, den Arbeitsspeicher und die Grafikkarte.

Welcher ist der richtige iMac für mich? Welche Größe sollten Bildschirm, Festplatte, Arbeitsspeicher und Grafikkarte haben? Hier findet ihr eine Antwort auf jede Frage!

Welcher ist der richtige iMac für mich? Welche Größe sollten Bildschirm, Festplatte, Arbeitsspeicher und Grafikkarte haben? Hier findet ihr eine Antwort auf jede Frage!

Schritt 1: Welche iMac Bildschirm-Größe brauche ich?

Die Apple iMac Bildschirm-Größe ist eine persönliche Entscheidung, zu der ich keinen ultimativen Tipp geben kann. Ich persönlich finde das große Display des 27 Zoll iMac super. Ich brauche immer viel Platz auf dem Desktop. Mit 27 Zoll kann man auch ein 4K-Video vollflächig darstellen und hat sogar noch Platz für die Werkzeugleisten in Final Cut oder Premiere. Wer aber „nur“ Pages, Numbers und Co. oder die Microsoft Office Apps ohne viele andere Fenster auf dem Desktop nutzen möchte, kommt vielleicht auch mit einem 21,5 Zoll Monitor aus. Am besten ist, ihr messt euren Schreibtisch-Platz aus und entscheidet dann 😉

Schritt 2: HDD-Festplatte, SSD-Speicher oder Fusion Drive?

Bei der Festplatte würde ich mich mindestens für ein Fusion Drive (Kombination aus mechanischer HDD und Solid State Drive) entscheiden. Auf keinen Fall solltet ihr eine „normale Festplatte“, also eine HDD, als einzigen Speicher in eurem Apple iMac nehmen. Der Geschwindigkeitszuwachs durch das Fusion Drive bzw. die reine SSD ist zu groß, als dass man ihn für ein paar Euro ignorieren könnte (s. Grafik im verlinkten Beitrag). Zudem sind SSDs natürlich schon längst Standard sowie die Technologie für die Zukunft – und damit auch bereit für kommende Betriebssysteme respektive Dateisysteme.

Sollte mit der Zeit eine größere bzw. durch Ausfall eine neue Festplatte vonnöten sein, dann könnt ihr euch gern hier Inspirationen zum eigenhändigen Austausch holen: Leserbericht – Einbau einer 1 Terabyte SSD in einen Apple iMac 2013. Außerdem findet ihr hier im Blog zahlreiche Beiträge zu Tests und Empfehlungen externer Festplatten für den Apple Mac 😉

Schritt 3: Brauche ich den besten Prozessor für volle CPU-Power?

Beim Prozessor wähle ich persönlich immer die kleinste Variante. Wenn man nicht gerade den ganzen Tag 3D-Renderings, Videoschnitt und / oder andere rechenintensive Arbeiten macht, dann macht der Prozessor im Alltag nur wenig Zeitersparnis aus. Hier kann man also ohne großen Verzicht auf Komfort einiges Geld sparen. Wer einen schnellen CPU mit vielen Kernen und einer hohen GHz-Zahl benötigt, weiß das meistens auch. Die Standard-Ausrüstung ist für alle anderen okay und ausreichend.

Schritt 4: Wie viel Gigabyte RAM Arbeitsspeicher braucht der iMac?

Ich habe oft mit Lesern Kontakt, was deren iMac betrifft. Meistens sind die Rechner langsam geworden, weil sie zu wenig RAM haben und keine SSD bzw. kein Fusion Drive besitzen. Aus dem Grund empfehle ich mindestens 16 GB RAM. Wenn man viele Programme gleichzeitig nutzt und viel hin und her wechselt, ist ausreichend RAM der Schlüssel zu einem schnellen Mac. Steht ihm nicht genug Speicher zur Verfügung, fängt er an, Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte auszulagern, was ihn massiv ausbremst. Also lieber 16GB oder direkt 32 GB nehmen. 

Die 16 GB reichen in der Regel aus, aber wenn man zum Beispiel große Daten in Photoshop, Premiere oder anderen Programmen offen hält und durch die Programme wechselt, könnten auch 32 GB eine gute Wahl sein. Zudem ist man so auf die Zukunft mit aufwändigeren Betriebssystemen sowie umfangreicheren Apps vorbereitet. Wie man den iMac-Arbeitsspeicher selber aufrüsten kann, um Geld zu sparen, das findet ihr ebenfalls im Sir-Apfelot-Blog heraus:

Schritt 5: Welche Grafikkarte für die beste GPU-Leistung?

Hinsichtlich der Apple iMac Grafikkarte habe ich persönlich immer das kleinste Modell gewählt. Ich arbeite zwar hin und wieder in Photoshop und schneide auch das eine oder andere Video, aber ich zocke keine 3D Games, mine keine Bitcoins oder mache 3D-Animationen. Aus dem Grund ist die Grafikkarte bei mir selten gefordert; noch seltener bis an ihre Grenzen. Für die meisten Leute, die nur Pages, Numbers und Safari nutzen sowie hin und wieder ein Video in iMovie oder Final Cut schneiden, dürfte das genauso gelten. Die Leute, die eine schnelle Grafikkarte benötigen, wissen es meistens, weil sie mehr in dem Thema drin stecken. Zudem unterstützten neue Macs auch externe Grafikkarten (eGPU), sodass man bei einer Umorientierung der Mac-Nutzung leicht nachrüsten kann.

Eure Tipps und Tricks zum iMac kaufen

Habt ihr noch Hinweise, Hilfestellungen, Tipps und Tricks für den Kauf des richtigen Apple iMac? Oder habt ihr noch weitere Fragen, weil eure Eingangsfrage „Welcher Apple iMac ist der richtige für mich?“ nicht ausreichend beantwortet wurde? Dann lasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag da. Gern helfe ich euch weiter. Wenn ihr mir auch ein bisschen weiterhelfen wollt, dann kauft gern euren neuen Apple iMac über einen der folgenden Affiliate-Links (alles deutsche Online-Shops). Danke!

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3 Kommentare

  1. Beatrix Willius sagt:

    Ein Tip noch für die Größe, wenn man noch nie vor einem iMac gesessen hat: ich bin 1,67 m und für mich ist der 27 Zöller von Apple ein klein wenig zu hoch. Da habe ich vor dem Kauf überhaupt nicht dran gedacht. Ich kannte nur Monitore, die in der Höhe verstellbar sind. Früher konnte man den Standfuß abmachen. Das geht leider nicht mehr. Es gibt – ganz versteckt – die Möglichkeit, einen iMac ohne Standfuß zu kaufen.

    Männer haben in der Regel solche Probleme nicht, weil die sich den iMac eher auf einen Ständer machen.

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Beatrix! Danke für den Hinweis. Ich habe mit 188 cm eher das Problem, dass ich unter Monitore und iMacs immer noch einen kleine Holzklotz drunter packen muss, damit er hoch genug ist. 😀 Aber definitiv ist das ein Punkt, den man beachten sollte. Niedriger machen ist schwer, wenn man seinen Schreibtisch an der Stelle des iMac ausfräsen möchte. 😉

  2. Erich sagt:

    Hi Beatrix
    1.67 cm sind ja nicht gerade winzig!!! Da hilft möglicherweise bereits ein Kissen auf dem Stuhl oder die Verstellung der Neigung des Screens. Soviel ich weiss, ist das Auftreffen des Blickkontakts im 90-Grad-Winkel ebenso wichtig wie die Vorgabe, dass der obere Bildschirmrand auf Stirnhöhe sein sollte. Bei meinen 1.80 m klappt das wegen des Schreibtischs um einige mm auch nicht, deshalb habe ich das das hoch geschätzte 27-Zoll-Monster minimal gekippt. Ergonomie-Schwierigkeiten in der Richtung sind mir unbekannt. Bonne chance!

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