macOS Mojave auf alten, nicht unterstützten Macs installieren

Wer einen „alten“ Apple Mac bzw. ein MacBook oder einen iMac hat, der das Upgrade auf macOS 10.14 Mojave offiziell nicht mehr unterstützt, kann durch eine kleine Zusatzsoftware ein Workaround schaffen. macOS Mojave auf alten, nicht unterstützen Macs installieren wird an dieser Stelle natürlich nicht empfohlen – schon gar nicht wenn ihr hinsichtlich eures Arbeitscomputers oder ähnlich wichtigen Computern mit diesem Gedanken spielt. Die Software und Anleitung von Collin, der unter dem Namen DosDude1 agiert, werden an dieser Stelle nur für Bastelprojekte und zur allgemeinen Information aufgezeigt.

Lesetipp: Diese Mac-Modelle sind mit macOS Mojave kompatibel

Zugegeben, auf einem Clamshell iBook wird Mojave nicht laufen. Aber Apple Mac Modelle ab 2007 / 2008 können mit dem macOS Mojave Patcher Tool for Unsupported Macs vom DosDude1 mit dem Betriebssystem ausgestattet werden.

Zugegeben, auf einem Clamshell iBook wird Mojave nicht laufen. Aber Apple Mac Modelle ab 2007 / 2008 können mit dem macOS Mojave Patcher Tool for Unsupported Macs vom DosDude1 mit dem Betriebssystem ausgestattet werden.

macOS Mojave auf altem Mac installieren

Wie auch schon in den Jahren zuvor mit macOS Sierra oder macOS High Sierra hat sich der DosDude1 nunmehr Gedanken zur Installation von macOS Mojave auf offiziell nicht unterstützten Mac-Modellen gemacht. Auf seiner Webseite findet ihr daher nun auch das sogenannte macOS Mojave Patcher Tool for Unsupported Macshier. Auf der Seite werden schon zu Anfang die von der Workaround-App unterstützten Mac-Modelle aufgezählt. Bei Mac Pro, iMac und MacBook Pro sind es jene ab Early 2008. Bei MacBook Air und Aluminum Unibody MacBook sind es Modelle ab Late 2008. Beim Mac Mini oder dem weißen MacBook sind es Modelle ab Early 2009.

Der Beweis (aktuell mit einer Mojave Beta erbracht): Bastler und Programmierer Collin zeigt im Video (s. u.), dass Mojave auch auf einem alten Apple MacBook Pro läuft.

Der Beweis (aktuell mit einer Mojave Beta erbracht): Bastler und Programmierer Collin zeigt im Video (s. u.), dass Mojave auch auf einem alten Apple MacBook Pro läuft.

Zudem wird aufgezeigt, welche Geräte nicht unterstützt werden – das sind Modelle aus 2006 und 2007 sowie logischerweise auch jene, die noch älter sind. Der 2007er iMac 7.1 ist kompatibel, wenn der CPU ausgetauscht wurde. Nachdem alle Unklarheiten hinsichtlich der alten Mac-Modelle, die per Patcher mit macOS Mojave ausgestattet werden können, beseitigt wurden, geht es auch schon an die Installation. Die einzelnen Schritte der Anleitung sind:

  • Things you’ll need (Dinge, die du benötigst)
  • Known issues (Bekannte Probleme [in der aktuellen Beta])
  • IDs that DO NOT work under Mojave (IDs, die NICHT unter Mojave funktionieren)
  • How to use (Wie man [das Patcher Tool] benutzt)
  • Additional Info (Zusätzliche Informationen)
  • Re-installing Patches (Patches wieder installieren)
  • Updates
  • FAQ

Sollte man Mojave auf alten, nicht unterstützen Macs installieren?

Apple denkt sich schon etwas dabei, wenn ältere Mac-Modelle nicht von neuen Betriebssystemen unterstützt werden. Die Hardware könnte nicht genug Leistung haben bzw. das System nicht mit den nötigen Ressourcen unterstützen. Grafik-Fehler, Leistungseinbrüche, ausfallende Komponenten wie die iSight-Kamera, nicht mehr vollumfänglich nutzbare Eingabegeräte wie das Trackpad im MacBook und ähnliche Probleme sind bekannt. 

Deshalb solltet ihr nur an das Thema herangehen und Mojave auf alten, eigentlich nicht kompatiblen Macs installieren, wenn ihr ein bisschen Ahnung von der Technik habt, die einzelnen Schritte des Patch Tools nachvollziehen könnt und wisst, wie ihr notfalls wieder zurück zu High Sierra, Sierra oder einem früheren System gelangt. Falls ihr euch für diese Quest gerüstet seht, interessiert euch vielleicht dieses Video:

Hinweis: Vorher unbedingt ein vollständiges Backup machen

Solltet ihr über die nötigen Technik- und Englisch-Kenntnisse verfügen, um die oben verlinkte Anleitung zum Installieren von macOS Mojave auf nicht unterstützten Mac-Modellen mit dem auf der Seite angebotenen Tool abzuarbeiten, macht vorher ein Backup. Ein vollständiges System-Backup vom bisherigen Betriebssystem und euren darauf gespeicherten Apps, Daten, Einstellungen und so weiter hilft euch, die Maschine im Zweifelsfall wieder herzustellen. Empfehlen kann ich euch dafür den Carbon Copy Cloner bzw. SuperDuper!. Generell solltet ihr vor einem Upgrade, auch bei kompatiblen Apple-Maschinen, ein vollständiges Backup machen, um immer wieder auf den letzten sicheren Stand wechseln zu können.

Sir Apfelot auf SteadyHQ unterstützen

2 Kommentare

  1. Georg sagt:

    Das Apple sich etwas dabei denkt mit der Einführung von Mojave ist mir neu.
    Denn in den über 40 Jahren Apple hat sich Apple nie etwas neues dabei gedacht.
    Denke da alleine an das OS 9 was für G3 bzw. G4 entwickelt wurde aber auf PPC Maschinen wie der 9600 Mac nicht sauber liefen, denn die nur für ein OS 8.6 ausgelegt.
    Auch hier zeigt es sich mal wieder welche Diktatur Apple an den Tag legt, denn warum schliesst man etwas ältere Macs aus, die Hardware ist es nicht sondern einfache Hirnrissigkeiten von Seiten der Marke Apple.
    Die Hardware der älteren Macs ist es nicht und man darf nicht vergessen, für einen Mac Pro zahlt man zwischen 3.500 bis 6.000 € also kein Pappenstiel, denn dafür bekomme ich 3 St. High End PC`s und Windows 10 ist nicht viel Schlechter las Apples macOS.
    Kann nur hoffen das Microsoft mit seinem neuen Betriebssystem Apple das Leben schwer macht, denn vielleicht wachen die Hinrissigen in Cupertino auf.
    Zudem ist ein reines 64 bit Betriebssystem nicht besser oder gar schneller als ein 32 bit System.
    Versuche und saubere Programmierung haben dieses beweisen.
    Schade das Apple einfach nicht dazu lernst und wird es auch nicht in der Zukunft lernen.
    Bliebt nur, in absehbarer Zeit alle Apple Produkte nicht mehr zu kaufen, denn es gibt genügend ander günstige Alternativen die der Marke Apple voraus sind.
    Wie sagt man doch so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt.

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Georg! Danke für deine Meinung. Ich kann nicht alles nachvollziehen, was du schreibst… ich bin auch schon seit längerem (LC II) mit Macs unterwegs und habe eigentlich nur ein Jahr lang massive Abstürze gehabt, als sie auf OS X umgestiegen sind. Das hat dann ein paar Updates gedauert, bis alles wieder in der Reihe war, aber so massive Probleme hatte ich nicht – obwohl ich das System im Printbereich für die Druckvorstufe genutzt hatte und zeitkritische Sachen die Regel waren.

      Deine Aussage “64 bit ist nicht schneller als 32 bit”, ist ungefähr so, wie wenn man sagt “Ein Porsche ist auch nicht schneller wie ein Fiat Uno”. Klar kannst du in den Fiat einen Rennprofi setzen und in den Porsche ein Faultier… dann ist der Fiat vielleicht schneller unterwegs. Aber Fakt ist, dass du bei der 64 Bit-Architektur einfach die doppelte Menge an Daten in der gleichen Zeit durch die Gegend schieben kannst. Das heißt, alleine der Start von Programmen ist schon aus dem Stand doppelt so schnell. Von der ganzen Datenverarbeitung ganz zu schweigen…

      Und Microsoft als Alternative zu macOS zu sehen, ist für mich persönlich ebenso wenig nachvollziehbar. Immer wenn ich an einem PC sitze, bekomme ich nur halb soviel in der doppelten Zeit geschafft. Aber das ist sicher persönliche Geschmackssache… für mich gibt es aber keine Alternative zu macOS.

      Aber ok. Deine Meinung zu Apple ist stark negativ – was absolut legitim ist. Ich denke, in dem Fall ist ein Umstieg auf Linux oder Windows natürlich eine Wahl…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.