Seit macOS 26.4 lässt sich am Apple MacBook ein individuelles Ladelimit festlegen. In den Batterie-Einstellungen können dafür schrittweise Werte von 80% bis 100% ausgewählt werden. Doch bisher hat die LED des MagSafe-Ladeanschlusses dieses nicht berücksichtigt und auch beim Ladestopp orange geleuchtet. Nach dem Update auf macOS 26.5 wird sie grün, wenn der Akku bis zum Ladelimit aufgeladen ist.

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Update auf macOS 26.5 entfernt LED-Fehler bei individuellem Ladelimit
Durch einen eigenen Test kann ich bestätigen, dass die LED am MagSafe-Anschluss des MacBook-Ladekabels ab macOS 26.5 den richtigen Status anzeigt. Ich habe das Ladelimit für den Akku auf 80% eingestellt. Aktuell wird in der Menüleiste ein Ladestand von 80% angezeigt, und die LED leuchtet grün. Vor dem Update auf macOS 26.5 leuchtete sie immer orange.
Wie Apple im Mac-Handbuch schreibt, zeigt eine durchgehend grün leuchtende LED an, dass die Batterie des MacBooks vollständig geladen ist. Bei einem individuell festgelegten Ladelimit ist dies also beim Erreichen desselben der Fall. Eine orange leuchtende Anzeige gibt an, dass die Batterie geladen wird – und das ist ja nach Erreichen des Limits nicht mehr so.
Nach dem jüngsten Systemupdate für Apple-Computer ergibt die Lade-LED also wieder Sinn.
Neu für Desktop-Macs: Einschalten bei Anschluss ans Stromnetz
Aber auch für die Desktopcomputer von Apple, also für den iMac, den Mac Studio und den Mac mini, gibt es ab macOS 26.5 eine neue Energie-Option. Dank dieser wird der Mac eingeschaltet, sobald er ans Stromnetz angeschlossen wird. Vor allem beim Mac mini kann das hilfreich sein, da dessen Power-Button ungünstig an der Geräteunterseite angebracht ist.
Allerdings steht die neue Option für das Einschalten bei der Verbindung mit der Stromversorgung nur für aktuellere Modelle der Apple-Desktopcomputer bereit: für den iMac von 2024 oder neuer, für den Mac mini von 2024 oder neuer sowie für den Mac Studio von 2025 oder neuer. Hier muss man also darauf achten, welchen Jahrgang der Computer man nutzt.
Apples 26.5-Updates schließen dutzende Sicherheitslücken
Neben einigen neuen Funktionen sowie Verbesserungen von bestehenden Nutzungsmöglichkeiten bringen die kürzlich veröffentlichten 26.5-Updates von Apple aber auch Sicherheitsinhalte mit. Je nach System (macOS, iOS, iPadOS, watchOS, etc.) werden teils dutzende Fehler beseitigt und Hacker-Einfallstore geschlossen.
Und selbst für ältere Systeme hat Apple Updates herausgegeben, um Sicherheitslücken zu schließen: macOS Sonoma 14.8.7, macOS Sequoia 15.7.7, iOS / iPadOS 14.8.7, iOS / iPadOS 15.8.8, iOS / iPadOS 16.7.16, iPadOS 17.7.11 sowie iOS / iPadOS 18.7.9. Teils beheben sie nur den Fehler, der zum Auslesen von gelöschten Nachrichten geführt hat. Teils schließen sie noch weitere Lücken.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.








