Meine Wunschliste für das iPhone 14

Meine iPhone 14 Wunschliste

Am 7.9.2022 ist es endlich so weit: das iPhone 14, sowie die passenden 14 Mini, 14 Pro und 14 Pro Max Modelle werden vorgestellt. Nur wenige Tage und natürlich viel zu kurz, um tatsächlich noch eine Wunschliste einzureichen, aber ich werfe die Liste einfach mal in den Ring und gebe Apple die Chance, die Sachen vielleicht spätestens beim iPhone 15 einzubauen.

Aber fangen wir mal an – wir haben ja unendlich viele Wünsche frei, oder?

Nein, das ist nicht das iPhone 14, aber ein schönes Foto von Martin Sanchez (Unsplash), welches gut zum Beitrag passt.

Nein, das ist nicht das iPhone 14, aber ein schönes Foto von Martin Sanchez (Unsplash), welches gut zum Beitrag passt.

USB-C-Ladeport

Eigentlich bin ich sicher, dass Apple die Frist bis zur Zwangsumstellung – dank der EU-Regelung – komplett auskosten wird und erst mit dem iPhone 15 den USB-C-Port einführen wird, aber man darf ja trotzdem hoffen.

Im Jahr 2022 immer noch ein Gerät mit Lightning-Anschluss in die Finger zu bekommen, fühlt sich schon reichlich komisch an. Sogar wenn ich meine AirPods Max zum Laden an ein Lightning-Kabel stecke, habe ich immer das Gefühl, dass hier einfach ein USB-C-Port hingehört.

Ich kann mittlerweile mein iPad Pro, mein MacBook Pro, mein Uralt-MacBook und auch jede Menge Powerbanks, Tastaturen und Kopfhörer mit USB-C aufladen. Das iPhone hinkt hier wirklich hinterher. Vielleicht überrascht mich Apple ja und liefert das iPhone 14 schon mit USB-C-Ladeport aus – ich würde mich freuen.

48 MP-Kamera, größerer Sensor und Astrofotografie

Wir haben beim iPhone 13 Pro schon gesehen, was ein größerer Sensor und ein besseres Objektiv ausmachen kann. Die Makro-Funktion ist ein tolles Feature, das bei mir sogar dazu geführt hat, dass ich mir das iPhone, entgegen meiner ursprünglichen Planungen, doch geholt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das iPhone 13 Pro Max macht überzeugende Fotos und ich möchte es nicht mehr missen.

Was allerdings schon länger ansteht, ist ein Umstieg auf einen Sensor mit mehr Megapixeln. Aktuell hat das iPhone 12 Megapixel (MP) und wenn man die Fotos nachträglich zuschneiden möchte, bleiben noch weniger Bildpunkte übrig (hier ein Tipp: ich nutze Gigapixel AI, um die Auflösung dann wieder hochzurechnen – klappt super). Ich könnte wahrscheinlich auch mit 24 MP gut leben, aber die Gerüchteküche spricht ja eher von 48 MP.

Bessere Nachtaufnahmen, durch einen größeren Sensor, sind beim iPhone 13 Pro schon herausgekommen. Wenn Apple die Sache nun noch weiter verbessert, könnten wir vielleicht auch in einen Bereich kommen, in dem man mit dem iPhone Astrofotografie betreiben kann, wie es Google Pixel Nutzer schon seit ein oder zwei Jahren können.

Notch durch Reiskorn-Punchhole ersetzen

Keine Frage – die Notch ist seit ihrer Einführung ein Erkennungsmerkmal des iPhone, um es schnell von Android-Smartphone zu unterscheiden. Aber das sollte nicht unbedingt ein Grund sein, um diese Kerbe im Display zu behalten.

Wenn es Apple schaffen würde, die Notch durch eine kleinere Aussparung im Display zu ersetzen, hätte ich nichts dagegen. Laut Gerüchten kommt wohl ein Design, bei dem die Aussparung in Form eines größeren Reiskorns oben im Display eingebettet ist. Das wäre auf jeden Fall schon eine Verbesserung zur aktuellen Notch.

Die Notch ist schon ein Erkennungsmerkmal des iPhone, aber ein etwas kleineres Erkennungsmerkmal wäre nicht die schlechteste Sache.

Die Notch ist schon ein Erkennungsmerkmal des iPhone, aber ein etwas kleineres Erkennungsmerkmal wäre nicht die schlechteste Sache (Foto: Jeremy Bezanger/Unsplash).

Satellitentelefonie im iPhone 14 Pro

Diesen Wunsch flechte ich mal ein, obwohl es eigentlich nicht meiner, sondern der eines Lesers ist. Ich hoffe, er wird für ihn wahr. Er hätte gerne die Möglichkeit, Satellitentelefonie über das iPhone zu nutzen.

Da die Zielgruppe dafür jedoch recht klein ist, denke ich nicht, dass Apple diese Funktion bei der Entwicklung des iPhone berücksichtigt. Schließlich muss man hier auch die Antennen überarbeiten und ggfs. größere Antennen verbauen, was Apple sicher um jeden Preis vermeiden möchte.

Schnelles – aber gesundes – Qi-Charging

Mit meinem Artikel über die vermutliche Schädigung des iPhone-Akkus durch MagSafe-Laden habe ich einige kontroverse Kommentare ausgelöst. Da das Laden per MagSafe aber super-praktisch ist, wenn man ein passendes Ladepad am Schreibtisch oder Nachttisch hat, würde ich mich freuen, wenn Apple hier weiter dran arbeitet.

Ich bin kein grundsätzlicher Gegner von MagSafe, aber ich hätte gerne, dass es das iPhone schneller lädt und trotzdem weniger Wärme produziert und damit das Risiko von einer Akku-Schädigung gesenkt wird.

Beide Wünsche widersprechen sich technisch vermutlich, aber wir sind ja hier beim Wünschen und müssen zum Glück keine Lösung bieten.

Erkennt das iPhone den MagSafe Ladepuck, bekommt man sogar eine nette Animation zu sehen – viel toller als, wenn man das iPhone mit dem Kabel auflädt. :D

MagSafe ist eine Lademöglichkeit, die vermutlich kaum noch jemand missen möchte, aber praktischer wäre es, wenn der Ladevorgang besser schneller ablaufen könnte – ohne den iPhone-Akku zu schädigen (Foto: Sir Apfelot).

Kopplung mit Apples AR/VR-Headset

Leider hat uns Apple bei der WWDC-Keynote keine Neuigkeiten zum erwarteten AR- bzw. VR-Headset geliefert, aber dass es kommt, dürfte außer Frage stehen. Mein Gedanke war, dass man doch die verrückte Rechenkapazität des iPhone nutzen könnte, um die VR-Brille zu betreiben, sodass die Brille einfach nur das darstellende Element ist. Damit könnte man ja einiges an Technik in der Brille sparen und sie müsste keine 2000 Euro kosten.

Nette Idee, aber hey, warum wenig verdienen, wenn man viel verdienen kann? Also wird Apple vermutlich das iPhone technisch unabhängig von der VR-Brille machen und doppelt kassieren. Und natürlich kann es sein, dass Apple keine Kabellage zwischen iPhone und Brille haben möchte und daher alle nötige Technik in der Brille einbaut.

Ich kann das verstehen. Ich kann nur nicht versprechen, dass ich mir die VR-Brille dann tatsächlich kaufe. Die Quest 2 habe ich für 350 Euro gekauft und das war ein fairer Preis, um in die virtuelle Realität einzusteigen. 2000 Euro sind eher was für die Hardcore-VR-Fans…

Aber eigentlich ist alles schon recht toll…

Wenn ich ehrlich bin, ist das iPhone 13 Pro Max schon mein Traumgerät. Ich glaube, ich bräuchte noch gar nicht wirklich ein iPhone 14, wenn es nach meinem Bedarf ginge. Die Akkulaufzeit ist riesig (ich lade es nur alle 2 bis 3 Tage auf), das Display ist fast ein iPad Mini – nur besser, die CPU und GPU langweilen sich eigentlich bei allem, was ich mache und die Kamera ist auch schon ziemlich perfekt. Was will man eigentlich mehr? Ich schätze, das erfahren wir in Kürze. 😊

Unterm Strich hoffe ich, dass die Kamera bei den „Problemsituationen“ einen ordentlichen Schritt nach vorne macht: Nachtaufnahmen, Makroaufnahmen und Gegenlichtaufnahmen. Hier kann Apple sicher noch etwas mit dem Bildprozessor rausholen und ich denke, das werden wir auch bei der iPhone-Keynote sehen.

Aber vielleicht überrascht uns Apple auch mit einer komplett neuen Funktion, mit der keiner gerechnet hat. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Und wenn ihr Wünsche für das neue iPhone 14 habt, schreibt sie mir gerne als Kommentar. Wenn ich mal wieder einen Kaffee mit Tim trinke, reiche ich sie ihm gerne weiter. ;-)



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5 Kommentare

  1. Horst Hader sagt:

    Hallo Jens,
    USB-C wäre schon längst fällig, aber mein größter Wunsch wäre die Satellitentelefonie-Fähigkeit, aber daran glaube ich nicht mehr. Müssen wir eben noch mindestens ca. elend lange 30 h Geduld haben. Ist ja schlimmer als das Warten aufs Christkind inmeiner Kindheit.

    Gruß Horst

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