Sir Apfelot Wochenschau KW 23, 2021

Es ist die Woche der Apple WWDC21 und entsprechend wird sich auch die Sir Apfelot Wochenschau um dieses Thema drehen. Neben der World Wide Developers Conference gab es diese Woche aber auch noch ein paar andere spannende Nachrichten. Welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 23 des Jahres 2021 besonders aufgefallen sind, das lest ihr im Folgenden. Mit dabei sind unter anderem diese Themen: Update der Corona-Warn-App, Reparaturbonus statt Abwrackprämie, Hinweise auf verschobenes MacBook Pro, neue Prognose zum ersten Apple AR-Headset, nächster Mac Pro wieder mit Intel-Chip, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 23 in 2021 mit dabei: Update für Corona-Warn-App, Reparaturbonus statt Abwrackprämie, neue Prognose zum ersten Apple AR-Headset, App-Icons unter iOS 15 mehrfach platzieren, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 23 in 2021 mit dabei: Update für Corona-Warn-App, Reparaturbonus statt Abwrackprämie, neue Prognose zum ersten Apple AR-Headset, App-Icons unter iOS 15 mehrfach platzieren, und mehr.

Apple WWDC21 – World Wide Developers Conference 2021

Am Montag startete die diesjährige World Wide Developers Conference von Apple mit einer Keynote. Die voraufgezeichnete Präsentation aus dem Apple Park in Cupertino brachte alles Neue zu iOS, iPadOS, macOS, watchOS und tvOS in die Öffentlichkeit. Sie wurde ab 19:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gestreamt und dauerte rund eine Stunde und 45 Minuten. Hier findet ihr unsere Beiträge dazu:

Wenn ihr noch mehr Einblicke sowie spezielle Inhalte für Entwickler/innen – z. B. Workshops, Präsentationen und Developer Tools – wollt, dann empfehle ich euch die Developer App von Apple. Diese liefert alles für den Einstieg ins Thema sowie alle wichtigen Inhalte der aktuellen WWDC. Ein tägliches „Recap“ gibt es ebenso. Dafür müsst ihr euch aber nicht unbedingt die Developer App herunterladen, denn es wird auch auf YouTube hochgeladen. Mit diesem Link kommt ihr zur Video-Übersicht des YouTube-Kanals von Apple.

Update der Corona-Warn-App: Impfungen eintragen und als digitalen Impfnachweis verwenden

Die Corona-Warn-App des RKI steht mittlerweile in der Version 2.3.3 zur Verfügung. Das Update bringt neben einigen Bug-Fixes auch eine neue Funktion, nämlich den digitalen Impfnachweis. „Sie können jetzt ihre Impfzertifikate in der App hinzufügen und per QR-Code vorweisen. 14 Tage nach der letzten Impfung zeigt die App den vollständigen Impfschutz an.“, heißt es in den Informationen zu neuen Funktionen, wenn man das Update durchgeführt hat. Sollte dieses bei euch nicht automatisch laufen, dann öffnet einfach den App Store auf dem iPhone, ruft die Produktseite der App auf und tippt auf den „Aktualisieren“-Button. 

Thüringen: Reparaturbonus für längere Verwendung von Elektrogeräten

Wer sein Smartphone, Laptop oder andere Elektrogeräte reparieren lässt und nicht direkt wegschmeißt, bekommt vom Bundesland einen Zuschuss“, heißt es in einem Beitrag von Giga. Damit soll sich die Reparatur von Geräten eher lohnen als dass beim Vergleich der Reparatur- und Neukaufkosten das Wegschmeißen als rentabler angesehen wird. Das Programm startet am 15. Juni 2021 und ist erst einmal auf niedrige Kosten beschränkt. So will sich Thüringen zwar mit 50% an den Reparaturkosten beteiligen, aber maximal mit 100 Euro pro Haushalt. Für akute Fälle eines auszutauschenden Displays oder Akkus sicher gut, aber nichts für die umfangreiche Aufrüstung aller Geräte. Noch mehr Details gibt’s bei der Verbraucherzentrale Thüringen.

Aufklärung im Online-Handel: Empfehlungen und Werbung sollen transparent werden

Um eine EU-Richtlinie in Deutschland umzusetzen, hat der Bundestag neue Gesetze für den Verbraucherschutz verabschiedet. Details dazu hat heise online an dieser Stelle zusammengefasst. Im Kern geht es darum, dass das Bewerben, Empfehlen und Bewerten von Waren im Internet transparenter wird. So müssen Amazon und Co. in Zukunft offenlegen, wie die Ergebnisse für Suchanfragen zustande kommen, welche Parameter wie gewichtet werden, etc. Provisionen, zum Beispiel auf Vergleichsportalen, müssen ebenfalls erwähnt werden. Amazon und Co. sollen überdies aufzeigen, wie sie sicherstellen, dass Kundenrezensionen tatsächlich von jenen stammen, die das Produkt gekauft haben. Influencer/innen, Blogger/innen und ähnliche müssen Werbung zudem kennzeichnen, wenn Produkte oder Dienste gegen ein Entgelt beworben werden.

Hinweise auf verschobenes MacBook Pro mit M1X Chip

Es sind zwar nur Indizien, die eventuell der Suchmaschinenoptimierung dienen… aber dennoch hat Apple scheinbar für den Stream der WWDC21 Keynote am Montag auf YouTube solche Tags wie „M1X“ und „M1X MacBook Pro“ verwendet. Ob das bedeutet, dass das mit dem neuen Chip versehene MacBook Pro vorgestellt werden sollte und in letzter Sekunde doch auf später verschoben wurde? Oder ging Apple damit auf die sich darum drehende Gerüchte ein und will, dass das Video der Keynote von jenen gefunden wird, die nach Infos zum MacBook mit M1X Chip suchen? Das alles lässt wieder viel Raum für Spekulationen und Gerüchte :D (Quelle)

Kommt das Apple AR-Headset Mitte 2022 auf den Markt?

Für das zweite Quartal des kommenden Jahres ist scheinbar das erste Headset für Augmented Reality (AR) aus dem Hause Apple in Planung. Das steht zumindest in einem Beitrag von iTopNews, wo man sich auf den Apple-Kenner Ming-Chi Kuo beruft. Das Headset soll wie jene für Virtual Reality (VR) funktionieren, aber durch Kameras auf der Vorderseite auch den Blick nach außen bieten. Durch die Kombination der Kamera-Bilder und AR-Elementen soll sich dann eine immersive erweiterte Realität ergeben. Eine flachere Version, die vielleicht die „Apple Glasses“ darstellen könnte, soll in 2025 folgen. Schauen wir mal, ob das mit der Chip-Krise, die noch bis 2023 anhalten soll, so klappen wird (Quelle).

Unter iOS 15: Die gleiche App mehrfach auf dem iPhone Homescreen platzieren

Nach der WWDC21 Keynote und der Vorstellung von iOS 15 am Montag kam die erste Developer-Beta heraus. Direkt gab es online Einblicke von Leuten, die das System ausprobierten. Ein Bild ging dabei auf Twitter viral: ein iPhone mit dem Homescreen voller Twitter-Symbole. Dahinter steckt die Option, eine App bzw. deren Icon als Verknüpfung mehrfach zu platzieren. Warum? Das zeigt Benjamin Mayo in einer Meldung bei 9to5Mac auf: Aufgrund des neuen „Focus“-Features können je nach Modus bestimmte Homescreens ausgeblendet werden. Soll eine App (z. B. Musik oder Spotify) aber sowohl für „Personal“ als auch für „Work“ und „Sleep“ verfügbar sein, muss sie demnach mehrfach platziert werden können.

Kommt ein neuer Mac Pro mit Intel-Chip?

Diese Info soll sich in der neuen Xcode-Beta verstecken, wie es in einer Meldung von 9to5Mac heißt. Darin soll nämlich der Intel Ice Lake Xeon Prozessor benannt worden sein. Würde ein Mac Pro mit diesem Prozessor auf den Markt kommen, wäre das die Bestätigung für bereits früher aufgekommene Gerüchte, dass der Mac Pro abseits aller anderen Mac-Modelle noch nicht mit dem „Apple Silicon“ ausgestattet wird. Wann der erste Profi-Mac mit einem M-Chip auf den Markt kommt, ist damit noch nicht klar. Denn die von Apple für zwei Jahre geplante Übergangszeit von Intel zu einem kompletten M-Chip-Portfolio startete im November 2020. Das könnte heißen, dass der Mac Pro mit Apple Silicon vielleicht erst ab Ende 2022 kommt.


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