WordPress Hosting von All-Inkl.com – mein Tipp nach 5 Jahren testen

Wordpress
Wordpress Hosting

WordPress Hosting – die Wahl des richtigen Webhosters für den eigenen Blog.

Die Wahl des Hostings für WordPress kann manch einen Einsteiger in die Verzweifelung stürzen. Ich habe selbst vor gut 5 Jahren mein erstes WordPress aufgesetzt und damals gab es leider noch kaum Treffer, wenn man nach “Wordpress Hosting” gesucht hat, da sich die Hoster noch nicht bewußt waren, dass in Kürze sehr viele Leute auf der Suche nach einem Heim für ihr Blog sein werden.

Mittlerweile haben wir allerdings ein deutliches Überangebot an Hostingmöglichkeiten für die Blog-Plattform WordPress, so dass man durchaus etliche Anbieter findet, bei denen das Hosting nicht wirklich viel Spaß macht. Das kann verschiedene Gründe haben, die ich hier gerne auflisten möchte, den oft weiss man, was man möchte, wenn man erstmal ausschließt, was man NICHT möchte. Und nach gut 5 Jahren Erfahrung und bestimmt 15 verschiedenen Hostern, die ich im Laufe der Zeit durchprobiert habe, kann ich relativ genau sagen, was ich nicht möchte. 😉

Probleme die beim WordPress Hosting auftreten können

Hier einige Dinge, die mir bei diversen Hostern aufgefallen sind und die für mich definitiv zur Abwertung und zum [Umzug->wordpress-blog-umziehen] zu einem anderen Provider geführt haben. Die gute Nachricht vorweg – es gibt einen Anbieter, der alles richtig gemacht hat und mein Traum-Hosting anbietet, aber den findet ihr natürlich erst am Ende der Seite!

  • Langsamer Seitenaufbau
    Nicht nur Besucher nervt es, wenn eine WordPress-Seite ewig läd. Auch für die Blogger ist es ein Grund, die Kaffeetasse in die Ecke zu werfen, wenn man nach jedem Speichern 30 Sekunden warten muss. Davon abgesehen, ist auch die SEO-Bewertung von Google für den Eimer, denn lange Ladezeiten sind für Google ein Grund, eine Seite abzuwerten und ihr schlechte Rankings zu geben. Gerade wenn man von einem Blog lebt und damit seinen Lebensunterhalt verdient (ja das geht!), ist man auf gute Rankings angewiesen.
  • Niedriger PHP Memory Limit
    Das Memory-Limit legt fest, wieviel Speicher ein Prozess verbrauchen darf. Liegt man mit seinem WordPress aufgrund von Plugins darüber, bekommt man eine Fehlermeldung. Die Lösung ist dann, dieses Limit hochzusetzen, damit das Blog wieder sauber läuft. Aber leider gibt es auch Hoster, die genau das nicht erlauben und einem maximal 64MB Arbeitsspeicher zuteilen. Damit kann man sein Blog aus meiner Sicht nicht ordentlich betreiben, da es zuwenige Plugins ermöglicht. Wenn der Hoster als nicht 128MB oder (noch besser) 256MB erlaubt, dann würde ich dort wegziehen.
  • Cross-Domain Hacking im Reseller-Paket
    Diese schöne Erfahrung musste ich bei einem tschechischen Provider sammeln, der ein [günstiges SEO-Hosting->seo-hosting] anbietet. Damit kann man zu vielen WordPress Installationen diverse IP-Adressen zuordnen, die auch auf unterschiedlichen C-Class Netzwerken liegen. So weit so gut. Leider hatte der Hoster keinen Bock auf Supportanfragen und hat erstmal jedem User alles erlaubt. Die Folge davon war, dass sich ein gehacktes WordPress-Script einen Ordner höher umschauen konnte und auch alle anderen Domains in diesem Ordner infizieren konnte – und das waren leider fast 100 Stück. Die Arbeit mit dem Entfernen der Malware hat einige Tage benötigt – ein Grund für mich, diesen Provider zu verlassen, denn Einsicht kannte man dort nicht und hat entsprechend die Sicherheitsvorkehrungen weiterhin möglichst weg gelassen, damit WordPress-Admins beim Updaten und bei der Installation nicht mit Meldungen über Schreibrechte behelligt werden.
  • Mangelhafter Support beim Provider
    Diesen Aspekt kann man leider erst feststellen, wenn man ein Problem mit dem Hosting hat. Wenn alles glatt läuft, bieten alle Provider einen tollen Support an. Bei einem waren Supportanfragen jedoch nicht sehr beliebt, so dass sie erst 2 Tage nach Eintrudeln der Anfrage (Mein WordPress läuft plötzlich nicht mehr!) beantwortet wurden und man dann einfach mit dem Verweis antwortete, dass man nicht für die Lauffähigkeit der Scripte verantwortlich sei und nur Support biete, wenn das Hosting ausfällt. Mein Problem entstand aber nach einer Änderung des Hosters an seinem Hosting, so dass ich durchaus eine Hilfe erwartet hätte – aber leider sah man das anders.
  • Hoher Preis und komplizierte Hosting-Verwaltung
    Eigentlich spielt der Preis bei mir eine untergeordnete Rolle, denn wenn ich mit einem Blog etwas im Monat einnehme, dann kann ich auch 10 EUR für das Hosting ausgeben, ohne dass es weh tut. Wenn das Hosting aber gleichzeitig teuer und kompliziert zu verwalten ist, wie dies zum Beispiel bei manchen Anbietern der Fall ist, die die Software Plesk zum Verwalten nutzen, dann ärgert mich das. Plesk ist vielleicht toll programmiert, aber für den normalen WordPress-User ist die Oberfläche derart kompliziert aufgebaut, dass man fast das Gefühl hat, man müsste Dipl. Informatiker sein, um mit unter 20 Klicks eine neue Datenbank anzulegen. Nicht mein Fall…
  • Keine Nutzung von infiniteWP möglich
    Wer, wie ich, mehrere WordPress Installationen betreibt und alle auf dem Laufenden halten muss, der wird ein begeisterter Anhänger von infiniteWP werden.
    Update 14.04.2016: Mittlerweile bin ich bei wpremote.com gelandet! Gratis, schnell und zuverlässig. 🙂
    Das ist ein wunderbares Tool mit dem man per Knopfdruck alle Blogs updaten kann, Plugins updaten kann, User anlegen und verwalten kann und vieles mehr tun kann, das sonst jede Menge Zeit schluckt. Dummerweise gibt es WordPress-Hoster, die durch extrem paranoide Sicherheitseinstellungen eine Verwendung von diesem Plugin und Tool unmöglich machen. Für den normalen Blogger mag das noch kein Grund zum Wechseln sein, aber ich wollte auch das nicht mehr tolerieren.

Sicher fallen mir die Tage noch mehr Dinge ein, die mich hier und da tödlich genervt haben, aber nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch den Anbieter vorstellen, bei dem ich nun gelandet bin:

All-inkl.com – WordPress Hosting vom Feinsten

Ok, das Ganze klingt jetzt sehr nach Werbung für All-Inkl.com, aber ich kann euch versprechen: Es ist keine Werbung für deren [Webhosting->webhosting], die ich nicht aus freien Stücken machen würde. Ich betreibe mittlerweile über 100 Blogs auf 3 Business-Hosting-Paketen und bin seit über einem Jahr sowas von zufrieden, wie ich es vorher noch nie war. Meinen Kunden empfehle ich immer das Paket “Privat”, das perfekt ist, wenn man ein WordPress Blog hosten möchte. Wenn man noch das gratis SSL-Zertifikat von Let’s encrypt dazu nutzen möchte, muss man allerdings “Privat Plus” nehmen. Damit kann man dann sein WordPress mit https betreiben, was Google wiederum mit besseren Rankings belohnt. Wie einfach dies geht, habe ich in meinem Artikel hier beschrieben.

Die Hostingverwaltung, die mir bei anderen mit Plesk und Confixx den letzten Nerv geraubt hat, ist bei [All-Inkl->all-inkl-com] einfach super durchdacht. Man kann Datenbanken anlegen und sieht in der Liste dann gleich einen Button zum [phpMyAdmin->phpmyadmin], wobei der Link auch gleich das Einloggen übernimmt, so dass man schnell zwischen Datenbanken hin und her springen kann. Das Hinzufügen neuer Domains, neuer FTP Benutzer oder auch von eMail Konten geht mit wenigen Klicks und ist extrem intuitiv. Ich bin jedes Mal begeistert von der einfachen Handhabung, wenn ich mal wieder einige neue Blogs mit Domains und Datenbanken anlegen muss.

Top-Support auch bei ausgefallenen Problemen und Zeiten

Der Support von All-Inkl ist aus meiner Sicht legendär. Zum einen verzichtet man dort noch auf ein nerviges Ticketsystem, wie man es bei anderen Anbietern findet. Man kann direkt eine Mail an den Support senden und erhält sogar abends am Wochenende in wenigen Minuten eine Mail zurück – ich war schlichtweg platt bei ersten Mal. Da dachte ich noch, dass es Zufall ist, dass ich so schnell eine Antwort bekommen habe, aber es hat sich jetzt mehrere Male wiederholt und ich glaube, das gehört dort einfach zum Service.

Der zweite Punkt, der mich überrascht hat, war die Bereitschaft, mir bei einem schwer nachzuvollziehenden Problem zu helfen. Damals ging es um ein Problem, das hin und wieder beim Upload in die Mediathek aufgetreten ist. Der Support hat mich gefragt, ob ich ihm den Zugang zum WP-Admin geben könnte, damit er selbst mal testen kann. Das habe ich gemacht und nach gut einer Stunde bekam ich dann die Meldung, dass das Problem durch meine Anpassungen in der htaccess-Datei entstanden ist. Aus meiner Sicht eine wirklich harte Nuß für den Support, denn es war ein Fehler, der nicht bei jedem Upload auftrat und wirklich schwer nachzuvollziehen war. Und letztendlich basierte er nicht auf dem [Hosting->hosting] sondern auf meinem Mist. Die ganze Aktion hat der Support ohne Kosten für mich erledigt – hier gibt man sich wirklich Mühe mit dem Kunden!

Günstiges Webhosting für WordPress

Die Preise von All-Inkl sind aus meiner Sicht unschlagbar, wenn man bedenkt, was man für einen tollen Service bekommt. Das kleine Webhosting-Paket für ein WordPress Blog kostet weniger als 5 EUR pro Monat. Wer ein Jahr im Voraus zahlt, bekommt es noch günstiger.

Das Reseller-Hosting mit dem Business-Tarif, das ich für meine eigenen Blogs nutze, liegt bei 24,95 EUR pro Monat und ist eigentlich nur durch die Anzahl von 100 Datenbanken begrenzt, denn die 100 GB Speicher bekommt man kaum voll. Ich sichere meine Domains immer bei einem Anbieter und setze dann als DNS Server die Server von All-Ink.com ein. So kann man in dem Business-Paket ohne Probleme bis zu 100 WordPress Blogs hosten.

 Problemfreies Hosting mit schneller Ladezeit

Anzumerken sei noch, dass die ganzen Punkte wie “langsame Ladezeit” oder “Verbot von infiniteWP” bei All-Inkl unter den Tisch fallen. Dort kann man wirklich mit schnellen Ladezeiten rechnen, da die Anzahl der Kunden pro Server sehr begrenzt wird. Viele Provider legen mehrere Hundert Kunden auf einen Server, was diesen dann natürlich in die Knie zwingt. Bei All-Inkl geht man da einen anderen Weg und setzt auf strikte Begrenzung der Anzahl, um gute Performance zu bieten.

Auch die Nutzung von infiniteWP geht ohne Probleme von statten. Ich installiere in der Regel nur das Plugin und für das Blog in meinem Adminbereich von infiniteWP hinzu und kann dann nach der Vergabe der Schreibrechte auf die entsprechenden Ordner von WordPress ohne Probleme Updates von WordPress selbst oder der Plugins per Mausklick machen.

Update 15.4.2016: Ich verwende jetzt wpremote.com für die Verwaltung vieler WordPress Blogs. Läuft alles auf deren Servern und ist kinderleicht einzurichten!

Fazit: lange getestet und für besonders gut befunden!

Ich kann diesen Anbieter wirklich mit gutem Gewissen empfehlen. Hier stimmt wirklich Preis, Leistung und Support überein. Kein seltsames US-Hosting, kein umständlicher, unfreundlicher Support, keine unnormalen Preise und keine umständliche Verwaltung im Kundensystem. Nach über einem Jahr und vielen WordPress Installationen kann ich behaupten, dass mir bisher wirklich nichts vergleichbares über den Weg gelaufen ist. Und übrigens läuft auch Sir Apfelot auf All-Inkl-Hosting – und das doch recht geschmeidig, oder?! 😉

Mein Tipp für schmerzfreies WordPress Hosting ist also ganz klar All-Inkl.com.

Viel Spaß beim Bloggen!

Sir Apfelot auf SteadyHQ unterstützen

4 Kommentare

  1. […] gleich Auskunft, ob ein Update klappen würde – dies hängt nämlich stark von eurem WordPress Hosting […]

  2. […] das mir nicht so besonders wichtig ist, weil es kaum Besucher hat. Trotzdem läuft es auf meinem Lieblings-Wordpress-Hosting, so dass ich schon sehen, kann ob es grundsätzlich Probleme mit dem Hosting […]

  3. Darius sagt:

    Um ehrlich zu sein, bin ich hergekommen, weil ich ich nach Verschnellerungsmethoden für WP bei All-inkl. gesucht habe.
    Meine Seite ist nämlich gerade mal schneller als 3% der anderen Webseiten. 😀

    War für mich ein bisschen offtopic, aber kannte deine Seite hier durch das Server Caching in der htaccess…
    Auf jeden Fall hab ich dann gelesen, dass du 100 Blogs hast… :O

    Verdienst du dein Geld damit? Und du wirst ja nicht alle selber schreiben oder?
    Hast du irgendwo einen Artikel, wo du bisschen darauf eingehst?

    Mein einer Block nimmt nämlich schon ziemlich viel Arbeit ein. Und mich würde das brennend interessieren.

    Lg Darek

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Darek!
      Ja, wenn deine Seite schneller als 3% vom Rest der Welt ist, dann ist wirklich Zeit, was zu tun. 😀 Wegen den 100 Blogs: Ich habe einige Nischenseiten mit WordPress aufgebaut, aber eigentlich nur Sir Apfelot als echtes Blog um dass ich mich auch oft und gerne kümmere. Mein Geld verdiene ich aber eher mit der Suchmaschinenoptimierung von Webseiten für Unternehmen. Und nicht wenige von denen haben mittlerweile auch WordPress als CMS im Einsatz. Es schadet also auch für den Beruf nicht, wenn man sich mit WordPress auskennt. 😉
      LG! Jens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.