Die richtige Festplatte für das Time Machine Backup – meine Empfehlungen

Eine Seagate 4 TB HDD ist mein Time Machine Volume

Die hauseigene Backup-Lösung von Apple namens "Time Machine" ist ein empfehlenswertes Feature von macOS, das man unbedingt nutzen sollte. Die Backups werden im Hintergrund erstellt – meistens, wenn der Mac sowieso gerade Leerlauf hat – und man muss sich in der Regel um nichts kümmern, wenn man im Vorhinein alles richtig eingerichtet hat. Dazu gehört vor allem die Auswahl des passenden Speichermediums.

Was ich hier schreibe, sind keine offiziellen Empfehlungen von Apple oder Regeln, die jemand festgelegt hat, sondern es sind lediglich Tipps für euch, die ich aufgrund meiner jahrelangen Erfahrungen mit Macs und mit Time Machine gesammelt habe. Bessere Vorschläge und Kritik sind also jederzeit willkommen!

Wichtiger Hinweis: vor Nutzung Formatieren!

Egal, welche Festplatte ihr euch holt: Damit sie  als Time Machine Volume zuverlässig arbeitet, solltet ihr sie im Festplattendienstprogramm auf Mac OS Extended (Journaled) umformatieren. Man könnte auch APFS nehmen, aber derzeit scheint Time Machine noch nicht 100% kompatibel mit APFS zu sein.

Da die externen Festplatten vom Hersteller aus meistens in ExFAT formatiert sind, sollte man sie vor der Verwendung in Mac OS Extended umformatieren.

Da die externen Festplatten vom Hersteller aus meistens in exFAT formatiert sind, sollte man sie vor der Verwendung in Mac OS Extended bzw. HFS+ umformatieren.

Vorab meine Festplatten-Empfehlungen für alle, die nicht viel lesen möchten

Ich erkläre im Beitrag weiter unten natürlich, warum ich die folgenden Festplatten für die beste Wahl halte. Wer nicht den ganzen Text lesen mag und einfach nur ein paar Tipps möchte, der findet hier eine kurze Liste mit 2,5 Zoll und 3,5 Zoll Modellen, mit denen man nichts falsch macht. Meine Einschätzung basiert dabei teils auf eigenen Erfahrungen und – sofern ich das Modell selbst nicht in Gebrauch habe – auf der Auswertung der Kundenbewertungen bei Amazon.

Fettdruck kennzeichnet meine persönliche Wahl basierend auf dem Preis und meinen Erfahrungen mit der Marke.

3,5 Zoll Festplatten

Wer damit leben kann, dass seine Festplatte mit eigenem Netzteil kommt und damit eher für iMac, Mac Mini und Power Mac infrage kommt, der profitiert bei diesen Festplatten von hohen Kapazitäten und geringem Preis. Es gibt fast alle Modelle auch mit 6 TB, 10 TB und teilweise auch 12 TB. Die Auswahl könnt ihr treffen, wenn ihr auf der Produktseite seid. Derzeit sind die 8 TB Modelle aber die mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die WD Elements ist die gut&günstig Linie von Western Digital. Auf dieser sind auch die Backups des Mac meiner Frau seit Jahren zuverlässig gesichert (Foto: Sir Apfelot).

Die WD Elements ist die "gut und günstig Linie" von Western Digital. Auf dieser sind auch die Backups des Mac meiner Frau seit Jahren zuverlässig gesichert (Foto: Sir Apfelot).

2,5 Zoll Festplatten

Ich persönlich arbeite viel am MacBook Pro und habe gerne 2,5 Zoll Festplatten, die nicht unbedingt ein eigenes Netzteil benötigen. Ich besitze einen aktiven 13-Port-USB-Hub (hier mit einem Testbericht beschrieben), der alle meine externen HDDs vorsorgt. Das spart Platz auf dem Schreibtisch und ich kann zur Not auch unterwegs mit den Festplatten arbeiten – dann natürlich ohne Hub, direkt am MacBook Pro angeschlossen.

Bei den 2,5 Zoll Festplatten sind die 4 TB und 5 TB Modelle am günstigsten, wenn man Kapazität und Preis im Verhältnis sieht. Wer eine interne 1 TB System-Festplatte im Mac hat, der fährt mit einem 5 TB Time Machine Volume sehr gut. Ich habe aus dem Grund die 5 TB Modelle hier aufgelistet. Auf den Produktseiten könnt ihr aber auch auf 4 TB umstellen, wenn euch 5 TB zu viel sind.

Mein Tipp: Vertraue niemals nur auf Time Machine

Immer wenn Apple eine neue macOS-Version in den Ring wirft, bekomme ich verzweifelte Mails von einigen Mac-Usern, die voreilig das Update gemacht haben und in Probleme gerannt sind. Irgendwas funktioniert nicht mehr und es ist kein Backup vorhanden. Das ist natürlich sehr risikoreich, weshalb ich empfehle, vor jedem größeren macOS Update ein 1:1 Backup mit SmartBackup, Carbon Copy Cloner oder SuperDuper! zu machen.

Einige User haben immerhin schon eine Time Machine Sicherung am Start, aber selbst hier treten manchmal Probleme mit der Wiederherstellung auf und der Mac will das Backup aus irgendwelchen Gründen nicht einspielen. Ich habe schon zu oft erlebt, dass Leute auf Time Machine als einzige Backup-Lösung vertrauen und dann im Ernstfall ohne Sicherung dastehen. Eine beliebte Fehlermeldung:

Beim Wiederherstellen vom Backup ist ein Fehler aufgetreten. Die Dateien konnten nicht wiederhergestellt werden.

Aus dem Grund: Bitte nicht nur auf Time Machine vertrauen, sondern auch ein 1:1 Backup machen und vielleicht zusätzlich ein Online -Backup mit Backblaze erstellen – wobei man mit dem Online-Backup natürlich nicht booten kann.

Backblaze ist nicht so schön ins System integriert, wie Time Machine, aber zur Not kommt man an alle Dateien und sogar an verschiedene Versionen. In größter Not schicken sie einem sogar das komplette Backup auf einer Festplatte per Express-Post.

Backblaze ist nicht so schön ins System integriert, wie Time Machine, aber zur Not kommt man über das Web-Frontend an alle Dateien und sogar an verschiedene Versionen derselben. In größter Not schicken sie einem sogar das komplette Backup auf einer Festplatte per Express-Post.

Welche Kapazität sollte das Time Machine Volume haben?

Die Größe der Festplatte spielt bei Time Machine eine wichtige Rolle, da diese Sicherung keine direkte Kopie der zu sichernden Volumes darstellt, sondern sogar verschiedene Versionen von Dateien im zeitlichen Verlauf gespeichert werden. Dadurch muss das Time Machine Volume natürlich deutlich größer sein, als die Festplatte, die gesichert werden soll.

Ich würde empfehlen, dass das Time Machine Volume mindestens viermal so groß ist, wie die zu sichernde Festplatte. Bei mir läuft zum Beispiel eine 4 TB Festplatte, um meine interne SSD des MacBook Pro zu sichern, die ein Terabyte hat. Je größer das Time Machine Volume ist, umso mehr Versionen der Dokumente kann Time Machine aufheben. Wenn der Speicherplatz knapp wird, muss er ältere Versionen löschen, um Platz zu schaffen.

Ich würde derzeit noch keine SSD als Backupvolume für Time Machine nutzen, sondern einer mechanischen Festplatte den Vorzug geben (Foto: olafpictures/PIxabay).

Ich würde derzeit noch keine SSD als Backup-Volume für Time Machine nutzen, sondern einer mechanischen Festplatte den Vorzug geben (Foto: olafpictures/PIxabay).

SSD oder HDD als Speichermedium für Time Machine?

Das ist eine der ersten Fragen, die ich sich neue User vermutlich stellen. Als ich mit Time Machine angefangen habe, waren SSDs noch so teuer und von geringer Kapazität, dass sie für die Datensicherung nicht wirklich infrage kamen. Mit fallenden SSD-Preisen, könnte man aber langsam auf die Idee kommen, dass man eine SSD als Time Machine Volume nehmen könnte.

Meiner Meinung nach ist die Verwendung einer SSD als Time Machine Volume aus mehreren Gründen wenig sinnvoll:

  • Der Preis pro TB ist immer noch deutlich höher als bei mechanischen Festplatten.
  • Die Geschwindigkeit der SSD wird sich bei Time Machine wenig bemerkbar machen, da es nicht ums reine "Schreiben von Daten" geht, sondern bei Time Machine auch Daten verglichen und zusammengeführt werden. Der Flaschenhals wird vermutlich nicht die Geschwindigkeit des Speichervolumes sein, sondern eher die CPU.
  • Wenn das Volume kaputtgeht, ist die Datenwiederherstellung bei einer SSD nur schwer möglich. Bei einer HDD kann man es unter Umständen noch selbst mit der passenden Software erledigen.

Für mich ist aber vor allem der Preis und die verfügbare Kapazität ein Grund, auf drehende Festplatten zu setzen. Mehr Kapazität ist aus meiner Sicht der Geschwindigkeit vorzuziehen – und so langsam sind USB-3-Festplatten an modernen Macs nicht mehr.

Ich bevorzuge die kleinen 2,5 Zoll Festplatten, da sie über das USB-Kabel mit Strom versorgt werden. Hier mein Seagate Expansion Portable Drive mit 4 TB (Fotos: Sir Apfelot).

Ich bevorzuge die kleinen 2,5 Zoll Festplatten, da sie über das USB-Kabel mit Strom versorgt werden. Hier mein Seagate Expansion Portable Drive mit 4 TB (Fotos: Sir Apfelot).

Welche Größe: 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll?

Die 3,5 Zoll Festplatten haben meistens den Vorteil, dass sie etwas günstiger sind als die kleineren 2,5 Zoll Festplatten. Der Preisunterschied liegt bei einer 4 TB Festplatte ungefähr bei 15 Euro (80 statt 95 Euro). Weiterhin sind sehr große Kapazitäten in der Regel den 3,5-Zoll-Modellen vorbehalten. Während bei den 3,5 Zoll Festplatten Kapazitäten bis 8 oder 10 TB noch bezahlbar sind, gibt es bei 2,5 Zoll Modellen maximal 5 TB zu einem vernünftigen Preis (Stand 02/2020).

Ein Beispiel für den Preisunterschied: Die Seagate Expansion Portable (2,5 Zoll) mit 4 TB kostet ca. 95 Euro, während die Seagate Expansion Desktop (3,5 Zoll) bei gleicher Kapazität mit nur 80 Euro zu Buche schlägt.

Neben dem Preis spielt für mich aber auch die Größe und die Stromversorgung eine Rolle. Während die 3,5 Zoll Modelle immer mit einem Netzteil betrieben werden, lassen sich die 2,5 Zoll Festplatten in der Regel über den USB-Port mit Strom versorgen. Sie sind damit deutlich handlicher, belegen keine zusätzliche Steckdose und fallen auf dem Schreibtisch weniger auf.

Der letzte Vorteil der kleinen Platten ist, dass man sie an mobilen Macs auch unterwegs betreiben kann, da man nicht auf eine Steckdose angewiesen ist. Aus dem Grund kaufe ich seit Jahren nur noch die 2,5 Zoll Geräte.

Unterm Strich: meine Festplatten-Empfehlung

Um den ganzen Beitrag auf eine kurze Aussage runter zu brechen, möchte ich hier das Festplatten-Modell nennen, das ich nutze und mit dem ich seit Jahren gut fahren: WD Elements portable (2,5 Zoll).

42,37 EUR
WD Elements Portable , externe Festplatte - 5 TB - USB 3.0 - WDBU6Y0050BBK-WESN
  • Die WD Elements externe Festplatte bietet mit USB 3.0 eine hohe Speicherkapazität von bis zu 5 TB sowie hohe...
  • Mit der externen Festplatte können Sie einen HD-Film in voller Länge übertragen. Die WD Elements arbeitet nahtlos mit...
  • Steigern Sie die Leistung Ihres PCs. Sie brauchen keine Dateien mehr zu löschen, um Ihren PC wieder auf Trab zu...

Ich habe zwar noch nicht die 5 TB Ausführung, weil es diese vor einem Jahr noch nicht zu einem passablen Preis gab, aber ich habe sie schon bestellt, da es gerade auch noch 27 % (40 €) Rabatt auf die Platte gibt.

Wer mit einem modernen Mac arbeitet und einen USB-C-Anschluss hat, der möchte dazu vielleicht ein USB-C-auf-Micro-B Kabel mitbestellen. Damit kann man – wie hier beschrieben – auch "normale" Festplatten mit Micro-B-Anschluss ohne lästigen Adapter mit USB-C-Macs verbinden.

Wenn ihr noch offene Fragen zur Auswahl des richtigen Time Machine Mediums habt, lasst es mich wissen. Das Kommentarfeld steht euch zur Verfügung.


Gefällt dir mein Blog? Dann würde ich mich über eine kurze Bewertung bei Google freuen. Einfach hier kurz etwas hinterlassen – das wäre toll, danke!

Die Seite enthält Affiliate Links / Bilder: Amazon.de

48 Kommentare

  1. Peter sagt:

    Ich verstehe nicht so ganz, warum man anscheinend unbedingt Unmenge alte Versionen seiner Daten im TM-Backup haben und deswegen 5x größere Platten als die interne dafür haben muss. Ich habe für meinen iMac mit interner 1 TB HD über viele Jahre(!) hinweg eine externe 2 TB für Time Machine benutzt (und darauf noch immer eine Partition für einen aktuellen CCC-Klon der internen Systempartition gehabt).

    Obwohl der Rechner täglich für die Arbeit im Grafikbereich benutzt wurde, kam der Platz für das TM-Backup nie an seine Grenzen auf der 2 TB HD. Und es waren immer genügend alte Datei-Version zur gelegentlichen Wiederherstellung da…

    Natürlich: wer viel richtig große Dateien im GB-bereich (immer wieder) bearbeitet, ist sicherlich mit den wirklich großen Platten gut bedient.

    • Sir Apfelot sagt:

      Wenn du anfängst, Videos zu bearbeiten, wirst du schnell merken, wie flott selbst eine 5 TB Platte voll wird, wenn mehrere Versionen gesichert werden. Es kann sein, dass du nur wenige Daten hast und deshalb mit den 2 TB gut hinkommst, aber meine 1 TB Platte ist fast voll. Fotos habe ich dabei schon ausgelagert… ich denke, es ist ein persönliches Ding, was man als nötig und unnötig empfindet. Da die Preise für die Festplatten recht günstig sind, würde ich immer eher zur größeren als zur kleineren greifen.

      Ein Beispiel: Die WD Elements mit 1 TB kostet nur halb soviel wie die 5 TB Platte. Weshalb sollte man sich da platzmäßig einschränken und Gefahr laufen in einem Jahr eine neue Festplatte kaufen zu müssen?

  2. Peter sagt:

    Klar, bei Video ist das sicher (speziell) entscheidend – da fällt halt datenmäßig richtig etwas an… Möglicherweise gibt es auch noch andere Gebiete, die ähnlich gelagert sind.

    War für mich halt nie ein Thema und ich habe alte Jobs auch in der Regel nach einer gewissen Zeit „wegarchiviert“, wenn nicht zu erwarten war, wirklich daran weiter arbeiten zu müssen. Layout- und Bilddaten, selbst umfänglichere Photoshop-Dateien, tragen letztlich im Verhältnis nicht (mehr) wirklich so auf.

    Wie du schon sagst, es ist eine Sache der persönlichen Verhältnisse und da hat man irgendwann schon eine gewissse Vorstellung, was an Daten zusammenkommt und auch wie übersichtlich man sich organisieren will.

    Wenn man aber im Zweifel ist, sollte man natürlich immer die größere Option wählen – dafür sind die Preise heute im allgemeinen wirklich so beschaffen, dass man nicht lange hadern muss.

    • Sir Apfelot sagt:

      Meine Frau arbeitet bei ihren Photoshop-Druckdateien oft mit mehr als 20 oder 30 Layern. Immer, wenn ich davon eine Datei zu Gesicht bekomme, hat die nicht selten 500 MB oder so. Wen man dann noch Versionierung macht, kann man auch ohne Videos viel Speicherplatz benötigen. Aber wie du schon sagst: Es hängt natürlich immer vom persönlichen Bedarf ab. Es gibt bestimmt viele Mac-User, die nur Pages-Dateien schreiben, Mail benutzen und hier und da mal Surfen. Da fällt natürlich nicht viel an.

  3. Thomas sagt:

    Möchte gern 2x externe 3,5″ HDD’s und einen Monitor an einem USB-C Hub betreiben, geht das ? ( iMac 2017 27″ )

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Thomas! Ja, das sollte klappen. Die 3,5 Zoll HDDs kommen mit externem Netzteil und wenn du den passenden Hub hast, der zwei Anschlüsse für die HDDs hat, dann steht dem Betrieb nichts im Weg.

      • Thomas sagt:

        Ja super ,vielen Dank! Das hört sich ja schon mal gut an! Hast du vllt auch gleich eine passende Empfehlung für den Hub für mich?

        • Sir Apfelot sagt:

          Ja, ich würde empfehlen, keinen Billig-Hub zu nehmen. Ich hatte ein paar von Noname-Herstellern im Test und die hatten die Eigenart manchmal einfach ohne Grund die Festplatte zu trennen. Wenn das passiert, während die Platte gerade was Wichtiges schreibt, kann sie unlesbar werden und alle Daten sind flöten. Ich habe diesen kleinen Hub von Satechi (ST-SCMA2M) seit längerem in Betrieb und er funktioniert ohne Aussetzer. Wenn du mehr als zwei USB Ports brauchst, kannst du auch den Satechi ST-TCMA2M nehmen. Der verfügt über drei USB 3 Ports. Beide haben natürlich einen USB-C-Eingang, damit das MacBook während des Betriebs auch geladen werden kann.

  4. Martin sagt:

    Ich brauch momentan weder einen Rat noch einen Tipp, wollte aber mal einfach trotzdem danke sagen, da hier richtig gute Informationen zusammengefügt wurden und es sehr interessant zu lesen ist.

  5. Klaus sagt:

    Ich lese schon länger hier mit. Tolle Artikel!

    Nun benötige ich eine Rat: Aktuell habe ich eine iMac mit 1 TB und einem Backup per TM. Die Festplatte des iMac ist mit Fotos leider zu voll. Mein Plan ist Fotos auf eine externe FP und eine noch größere Festplatte für TM. Ist das gut oder vielleicht doch ein NAS besser? Ich benötige nicht den Zugriff von überall … und von NAS mit MAC habe ich oft schon von Problemen gelesen …

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Klaus! Also meine Empfehlung hier wäre, dass du eine große, "drehende" Festplatte für Time Machine nimmst und eine kleine SSD für Fotos. Bei Time Machine kommt es nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an, aber wenn du die Fotos-Mediathek auf eine externe Platte legst, braucht das Programm teilweise 15-30 Sekunden zum Start. So ist es bei mir und ich nehme mir dauernd vor, es auf eine SSD umzuziehen. Das war übrigens ein Tipp eines anderen Lesers. :D

      Meine aktuellen Produktempfehlungen dafür wäre (immernoch) die WD Elements mit 5 TB für Time Machine und die Sandisk Extreme Portable mit 1 TB für die Fotomediathek. Beides tolle und vor allem zuverlässige Speicherlösungen.

      Ein NAS kann ich hier nicht empfehlen, da die Datenübertragung im Vergleich zu einer direkt angeschlossenen Festplatte deutlich langsamer ist. Ich nutze meine Synology Disk Station nur als Speicherort, um Daten zu sichern, die ich nicht ständig brauche. Zum Beispiel alte macOS Installer oder so. ;-)

      Wenn du auf die Daten von überall Zugriff brauchst, geht das bequem über die Dateifreigabe (Systemeinstellungen > Freigabe) des Mac, an dem die beiden Festplatten angeschlossen sind.

  6. Liel sagt:

    Zuerst einmal vielen Dank für die vielen informativen und (für mich als Laien) gut verständliche Artikel! Den Newsletter lese ich jeden Freitag mit Interesse.

    Nun zu meinem Anliegen: Ich bin auf der Suche nach der passenden externen 2TB, 2,5-Zoll HDD-Festplatte, um ein TimeMachine-Backup meines MacBook Air (13-inch, 2017; 500GB Festplatte) zu machen.

    Bei meiner Suche bin ich auf das WD My Passport for Mac gestoßen. Haben Sie mit dieser Festplatte Erfahrungen? Wenn ja, würden Sie mir eher zu der von Ihnen im Artikel empfohlenen WD Elements Portable oder der My Passport for Mac raten?

    Schon einmal herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Liel! Die My Passport Festplatten haben eine integrierte Verschlüsselungsmöglichkeit. Und die "for Mac" Festplatten sind für den Mac vorformatiert. Lustig: Die "for Mac"-Modelle kosten ca. 5 Euro mehr und dafür kann ich auch das Festplattendienstprogramm anwerfen und die Festplatte auf "Mac OS Extended (Journaled, mit Groß- und Kleinschreibung)" formatieren. Schwupp, habe ich 5 Euro gespart. Und wenn ich die Time Machine Backups verschlüsseln möchte, kann ich das ebenfalls am Mac einstellen. Es bleibt also gleich (auch preislich), ob man die WD Elements oder die WD My Passport nutzt. Bei Amazon hat die My Passport mit USB-C nur schlechte Bewertungen wegen des Kabels bekommen. Ich würde daher empfehlen, die WD Elements mit einem anderen USB-C-auf-Micro-B-Kabel zu holen. Das scheint die beste Variante zu sein, die auch bei mir schon lange zuverlässig im Betrieb ist.

  7. Klaus sagt:

    Hallo, danke für den Artikel. Ich bin darauf gestoßen nachdem meine WD My Passport von meinem Macbook nicht mehr erkannt wird. Bei der Ursachenforschung konnte ich den Fehler, der in diversen Foren diskutiert wird, nachvollziehen: wenn während eines BackUp (über Time Machine) das Macbook in den sleep modus geht, dann kann kommt die externe WD Platte zwar mit, aber wird danach nicht wieder korrekt aktiviert. Die Konsequenz: die Daten sind weg sollte die externe Platte – wie bei mir – verschlüsselt sein. Das spricht NICHT für WD. Ist Dir dieser Fehler auch passiert? Würde mich über einen kurzen Gedankenaustausch freuen. Grüße, Klaus

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Klaus! Nein, sowas hatte ich noch nicht. Es kann aber an verschiedenen Punkten liegen. Ich habe zum Beispiel einen USB C Dock im Monitor und immer, wenn sich der Monitor schlafen legt, knipst er am Dock den Strom ab, also sind alle Geräte und Festplatten, die dort dran hingen, mal eben abgesteckt. Wenn das im falschen Moment passiert, ist die Platte nur noch Datenmüll. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, würde ich bei dir mal ein anderes Kabel nutzen und die Platte direkt mit dem Mac verbinden. Einfach möglichst wenige Fehlerquellen bieten. WD dürfte es nicht sein. Ich habe etliche Platten von denen im Einsatz und bisher sind alle wieder mit dem Mac aufgewacht. Sie werden ja nicht gekappt, wenn er sich schlafen legt.

      • Klaus sagt:

        Hallo, vielen Dank für die Hinweise zum Dock: das hatte ich nicht auf dem Radar. Daran könnte es liegen, da ich ein externes Dock nutze. Aktuell starte ich die Backups manuell und habe die sleep-Funktion deaktiviert.

        Viele Grüße
        Klaus

  8. Tina sagt:

    Hallo Jens

    Danke für die hilfreichen Tipps in Deinem Blog.
    Ich bin ein rechter Apple Laie und hätte die folgenden Fragen…

    Die Festplatte meines MacBook Air (13-inch, early 2014, MacOS Catalina) ist wohl mit APFS formatiert.
    Kann/soll ich die (neue) externe HDD trotzdem mit MacOS extended journaled formatieren?

    Kann ich einzelne (kleine) HDDs, die mit Mac OS extended (Gross-/Kleinschreibung und Jourmaled) sowie eine ganz alte mit MS DOS (Fat32) (kann mein Mac trotzdem lesen!) formatiert sind, alle auf einer (neuen) HDD sichern? Wenn ja, wie sollte die neue HDD formatiert sein, um diese verschiedenen Formate lesen (sichern) zu können?

    Und mit welchem Format sollte ich eine (neue) HDD für TimeMachine formatieren?

    Ich hoffe, ich kann die externen Festplatten über die beiden USB Anschlüsse im MacBook direkt von Festplatte zu Festplatte sichern – weil der Platz zum Zwischenspeichern auf der Harddisk reicht nicht mehr aus dafür… Sollte dies nicht gehen, wie könnte ich es hinkriegen? (Hub?)

    Vielen herzlichen Dank!

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Tina! Danke für deine Mail. Du kannst die Festplatte in APFS formatieren. Das sollte funktionieren. Du kannst darauf auch die Dateien und Ordner von der Fat32 Platte und der Mac OS Extended drauf kopieren. Und keine Sorge: Du kannst beide Festplatten parallel anschließen und dann die Daten direkt von einer auf die andere Platte kopieren – ohne Zwischensicherung.

  9. Ich habe folgendes Problem seid ich einen Mac mini M1 besitze. Ich erstelle 2 Backup mit Time machine. 1. auf eine normale Festplatte. 2. auf Synology DS413j. Wenn ich die normale Festplatte auf der das Backup sich befindet öffne, erscheinen mehrere grüne Time machine Festplattensymbole. Diese haben alle die gleiche große.
    Das Backup auf der Synology läuft sehr lange und ich habe den Eindruck das Time machine die ständig läuft und das Back up immer größer und größer wird.
    Mit freundlichen Grüßen Jürgen Bosse

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Jürgen! Ja, ein NAS ist natürlich nicht so schnell angebunden, wie eine Festplatte, die direkt am Mac dran steckt. Aus dem Grund dauert das Backup lange – zumal der Mac ja offenbar auch noch zwei Backups parallel machen muss. Und ja, ein Time Machine Backup wird immer größer. Der Grund dafür ist, dass er nicht nur den letzten Stand sichert, sondern auch den vor 10 Minuten, den vor einer Stunde, den vor einem Tag etc. Das heißt, er nutzt soviel Platz, wie vorhanden ist, um ein Backup über die Zeit zu machen. Irgendwann wird er damit auch dein NAS komplett gefüllt haben. Aus dem Grund würde ich empfehlen, Time Machine nur auf eine angesteckte Festplatte zu machen, die NUR das Time Machine Backup beinhaltet und sonst nichts. Eine Ergänzung zu deinem Backupaufbau wäre vielleicht noch das Online-Backup-Tool Backblaze. Damit werden deine Dateien verschlüsselt in die Wolke geschickt und selbst wenn die Bude abbrennt, hat man hier noch ein Backup zur Verfügung. Ich nutze das seit Jahren…

  10. Matthias Ludwig sagt:

    Moinmoin Jens,
    seit ca 1 Woche habe ich ein MBA M1 zu Hause – feines Teil.
    Natürlich möchte ich sichern. Ich habe bereits eine 2TB SSD im Usb-c Gehäuse. Gern möchte ich 1tb für TM verwenden, und die andere Hälfte so als allgemeine Ablage. Aus meinem bisherigen "Fensterblick" müsste die SSD partitioniert werden in 2 x je 1TB. geht das überhaupt, oder krallt sich der Apfel das ganze LW als Backupplatte?
    In der Hoffnung, mich verständlich gemacht zu haben, grüßt bestens und mit Dank vorab

    Matthias

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Matthias! Genau, das kannst du machen. Wobei 1TB für ein Time Machine Backup nicht viel ist. Ich würde ehrlich gesagt lieber eine günstige Festplatte (HDD und nicht SSD) für ein Time Machine Backup nutzen. Time Machine macht inkrementelle Backups und dafür ist es gut, wenn man mehr Platz hat, als auf der Hauptfestplatte an Daten drauf ist. Aber theoretisch kannst du es machen, wie du wolltest: SSD partitionieren und eine Partition für Time Machine und eine Partition für die Ablage nehmen.

      • Matthias Ludwig sagt:

        Danke erst mal, Jens! Ich habe noch eine 8TB WD Desktop, auf der meine W10 Backup’s liegen. Da werd' ich mal 3TB mausen.
        Grüße M.

        • Jens Kleinholz sagt:

          Hallo Matthias! Das klingt nach einem guten Plan. :D Besser als die SSD für sowas zu nutzen… die ist viel zu schnell und zu gut für Backups. :D

  11. Linda sagt:

    Hallo Jens,
    ich machs kurz, das neue Apple-Betriebssystem hatte zur Folge, daß ich auf Werkseinstellung Zurückgestellen musste. Die Time-Machine-Backups ( es waren bis dato vielleicht 30 ) haben auch nicht mehr funktioniert. Meine wichtigen Dateien hatte ich Gottseidank noch auf meinem Air. Aber ich habe jetzt eine externe Speicherplatte mit 30 Tagen Time Machine darauf. Gibt es einen Trick, wie ich sie wieder normalisieren kann, also in ein normales Speichermedium zurückzaubern kann? Oder ist sie für immer "gezeichnet"? Danke und Grüße, Linda

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Linda! Das geht natürlich: Du öffnest das Festplattendienstprogramm (Programme > Dienstprogramme). Dann wählst du links die Festplatte, die für Time Machine genutzt wurde und klickst oben bei den Symbolen auf Löschen. Dann am besten APFS als Format wählen und fertig ist die Laube. :D

  12. Bianca sagt:

    Hallo Jens,

    ich habe ein MacBook Pro (13 Zoll, 2016, mit vier Thunderbolt 3 Anschlüssen). Der Speicher beträgt 8 GB und ich benötige eine externe Festplatte zur Datensicherung, weil nächste Woche mein Display ausgetauscht wird. Wegen der Anschlüsse recherchiere ich schon lange nach einer passenden externen Festplatte. Was hältst du von der "wd my passport for mac"? Oder hast du noch eine andere Empfehlung? Ich denke mir reichen 2TB.
    Vielen Dank für deine Rückmeldung und sonnige Grüße, Bianca

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Bianca! Die WD My Passwort hat eine Passwortschutz-Funktion, welche du als Mac Nutzer nicht benötigst. Wenn man mag, kann man jede Festplatte einfach mit FileVault verschlüsseln. Bei der Backup-Festplatte würde ich dies aber nicht machen und daher die deutlich günstigere WD Elements mit 2 TB nehmen. Dazu würde ich denn direkt ein USB C auf USB Micro B Kabel (wie dieses hier) empfehlen, damit du die Festplatte direkt ohne Adapter an dein MacBook Pro anschließen kannst. Ansonsten: guter Plan! :D

  13. Bianca sagt:

    Hi Jens,

    vielen Dank! Hab die Sachen eben über deine Links bestellt!
    Ich hoffe, es klappt jetzt mit der Datensicherung.

    Viele Grüße, einen schönen Sonntagabend und nochmals DANKE!

    • Jens Kleinholz sagt:

      Danke dir vielmals für die Nutzung der Links. Und dir auch einen tollen Sonntagabend. Wenn du noch Fragen zur Einrichtung hast, melde dich gerne. LG, Jens

      • Bianca sagt:

        Hallo Jens, was muss ich denn bei der Einrichtung machen? Ich komme damit irgendwie nicht klar. Gibt es irgendwo eine Anleitung?
        Viele Dank für deine Rückmeldung und einen schönen Abend, Viele Grüße, Bianca

        • Jens Kleinholz sagt:

          Hallo Bianca! Du schließt die Festplatte an den Mac an. Dann öffnest du das Festplattendienstprogramm und formatierst die Festplatte auf "Mac OS Extended" (Option "Löschen"). Dann öffnest du die App Time Machine im Ordner Programme und stellst die neue Festplatte als Time Machine Volume ein. Und: Fertig! In den nächsten Stunden solltest du deinen Mac anlassen (am besten über Nacht), da er nun alle Daten sichert. Das dauert ein bisschen. In Zukunft sichert er dann nur geänderte und neue Daten nebenbei. Ich hoffe, damit kommst du weiter?

  14. Liane Kapitzki sagt:

    Hallo Jens,
    ich habe mir soeben das MacBook Pro 13Zoll M1 bestellt und würde gern Backups auf externer Festplatte machen. Ich suche allerdings eine Festplatte mit WLAN Funktion. Kannst du Eine für den Mac empfehlen? Ich arbeite hauptsächlich mit Lightroom und Photoshop, Fotos im RAW Format.
    Zusätzlich natürlich noch eine Festplatte, um die Fotos abzuspeichern, also quasi die interne SSD für alle Dienstprogramme und die Bearbeitung und die Externe für die dauerhafte Speicherung. Reicht dann dafür auch eine HDD oder verlangsamt sich dann alles zu sehr?
    Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken…
    Ich würde auch einen Affiliate Link nutzen 😉
    Vielen Dank vorab,
    viele Grüße
    Liane

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Liane! Dank dir für die Frage. Eine SSD über WLAN anzusteuern ist nicht sinnvoll, da das WLAN die SSD komplett ausbremst. Das Geld kann man sich also sparen. Für deine Zwecke könntest du ein NAS nutzen. Das ist quasi das, was du suchst, nur dass du mit einem NAS über WLAN auch recht "lahm" unterwegs bist. Ich hatte über Jahre ein Synology NAS (quasi der Marktführer) und das Kopieren von vielen Daten war grausam langsam, wenn man eine interne SSD gewohnt ist. Die Frage ist also: Willst du es flott? Dann würde ich eine Festplatte direkt am Mac bevorzugen. Oder soll es kabellos sein? Dann kannst du – wenn du eine Fritzbox hast – die Festplatte direkt mit der Fritzbox ins WLAN bekommen. Oder du nimmst auch ein NAS, dann kannst du ein RAID aufbauen, was deine Daten intern so absichert, dass der Ausfall einer Festplatte noch keinen Datenverlust bedeutet. Das wäre ganz gut, wenn es wichtige Daten sind, welche du nicht verlieren darfst. Vielleicht kannst du mir noch sagen, was dir eher vorschwebt, dann würde ich dir ein passendes Produkt raussuchen. Und danke für dein Angebot mit dem Affiliate-Link. Das ist lieb!

  15. Liane Kapitzki sagt:

    Oje, ein NAS sprengt definitiv mein Budget 😰
    Nachdem auch noch ein Eizo einzieht, muss ich erst einmal kleine Brötchen backen. Also wird es wohl zunächst eine externe 1 Terrabyte Festplatte, die ich direkt an den Mac anschließe, um Fotos zu speichern, also quasi auszulagern. Lohnt sich da eine SSD?
    Als Backup dann eine 2 TB. Allerdings habe ich keine FRITZ!Box, sondern den Telekom Speedport pro plus. Aber der Anschluss müsste ja auch möglich sein.
    Was meinst Du zu meinem Plan?
    Liebe Grüße,
    Liane

    • Jens Kleinholz sagt:

      Wenn du die 1 TB Festplatte häufiger benutzt, würde ich eine SSD nehmen. Ansonsten sind die HDDs auch schnell genug, wenn sie direkt am Mac hängen. Und wegen des Speedports: Es gibt hier eine Anleitung von der Telekom, wie man ein NAS aus Festplatte und Speedport macht. Ich habe aber keine Ahnung, ob das bei allen Speedport-Modellen klappt. Und fasst du eine HDD kaufst: meistens sind die 1TB Modelle unverhältnismässig teuer… die 3-5 TB Modelle haben das beste Preis-TB-Verhältnis. :D

  16. Liane Kapitzki sagt:

    Vielen lieben Dank für deine schnelle Hilfe.
    Hab natürlich deinen Newsletter abonniert und freu mich auf weitere hilfreiche Tipps von dir.
    Schön, dass ich deine Seite gefunden habe!
    Liebe Grüße,
    Liane

  17. Guenther.Selzer sagt:

    Hallo,
    ein NAs stellt eine gute Alternative für Backups dar, aus eigener Erfahrung kann ich nur eines empfehlen, XIGMANAS, findest Du hier: https://xigmanas.com/xnaswp/
    Habe ich seit vielen Jahren ein NAS zum sichern der Daten und aller Geräte (zwei Imac, ein IBook, zwei IPad und zwei Iphone und ein Windoofsrechner) und noch ein zweites NAS zum sichern der Sicherung.
    Paranoid?
    Ja ein wenig, wurde ich aber erst als ich merkte, dass eine USB-Platte einen Scheiß wert ist, wenn es die einzige Datensicherugn ist die du hast.
    Merke: Daten die nur an einem Platz gespeichert sind, kannst du als gelöscht betrachten. Wichtige Daten mindestens an zwei unabhängigen Orten aufbewahren, regelmäßige kpl. Datensicherungen und dazwischen incrementelle Sicherungen. Dann sollt nichts passieren.
    Es tut sehr weh Daten zu verlieren und es ist sehr teuer eine defekte Platte auslesen zu lassen. Mit den von mir benanntem System bist du auch bei physiaklischer Zerstörung von einer Platte im Verbund von 4 Platten auf der sicheren Seite.
    Wer ernsthaft Datensicherung betreiben will, sollte hier nicht so sehr aufs Geld gucken, eine XIGAMA-NAS kann klein beginnen und ist den Bedürfnissen leicht anzupassen.
    Stell Dir immer die Frage was kostet es die Daten zuverlieren, oder wieder herstellen zu lassen und was kostet ein gutes NAS.
    Bei Fragen kann ich gerne mehr erzählen…
    Gruß
    G-S

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Günther! Danke für deinen Beitrag. Das XIGMANAS sieht interessant aus. Aber welche Hardware nimmt man dafür? Einen PC mit 4 Platten und FreeBSD drauf? Das würde mich noch interessieren. LG, Jens

  18. Selzer Günther sagt:

    Meine Hardware:
    total.
    *** NAS Nr 1:xigmanas Vers. 11.4.04.8122, Embeded auf 8 GB USB Stick, HP ProLiant MicroServer Gen8 Entry Server – Celeron G1610T 2.3 GHz – 12 GB RAM ECC unregistered, 2 Stück x WD-RED 2 TB, WD20EFRX, 2 Stück 2 TB SAMSUNG HD203WI 1AN10003,
    **** Nas Nr 2: xigmanas Vers.11.4.04.8122, Embeded auf 8 GB USB Stick, HP ProLiant MicroServer Gen8 Entry Server – Celeron G1610T 2.3 GHz – 12 GB RAM ECC unregistered, 4 x WD-RED 2 TB, WD20EFRX

    Gruß
    G-S

  19. Günther Selzer sagt:

    Moin,
    Du kannst aber auch mit nem alten PC starten, ecc-unregistered RAM ist die erste Wahl. Hilfe findest Du auch im deutschem Forum von XIGMANAS.
    Aktuelle Hardware:
    Dell/PowerEdge-T40-Server ca 430,00
    16 gb Ram ca. 105,00
    Wd 2TB Hd das Stück ca. 69,00 brauchst aber vier Stück
    Intenso Usb Sick 8 GB ca. 5,00

    Du siehst es ist ne bezahlbare, sichere Lösung
    Du kannst User und Gruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen einrichten, Musik oder Filme streamen.
    Wichtig ist eben auch ein NAS ist nur dann eine sichere Datensicherung, wenn die Daten nicht nur an einem Ort vorhanden sind. Man muss das richtig bewerten, software die ich aus der cloud jederzeit wiederherstellen kann, muss ich nicht sichern.
    Aber die vielen wichtigen Daten die z.B mein Betriebskapital darstellen, vertraue ich nicht eine einfachen Usb-platte an, denn wenn dort die Elektronik versagt ist alles weg. Eventuell kannst Du dann nur noch mit viel Geld was erreichen.
    Eine Versicherung die solche betrieblichen Schäden abdeckt, kostet auch viereckig Geld.
    Ach und noch was!
    Auch ein Punkt der jetzt nicht Hardwareabhängig ist.
    Wer probiert denn schon mal aus, ob und wie das mit dem Wiederherstellen der Daten funktioniert?

    🧐
    Gruß
    G-S

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Günther! Dank dir für deine Erläuterung. Ja, das mit der USB-Platte im gleichen Haus = kein Backup, sehe ich genauso. Man muss sich einfach mal den betrieblichen Schaden überlegen, den man hätte, wenn die Platte plötzlich unwiederbringlich im Eimer wäre. Dann ist man schon eher gewillt, ein paar Hundert Euro in die Hand zu nehmen, um den Fall abzusichern. Ein Tipp von einem Datenretter war auch, dass man sich möglichst mehrere gleiche Festplatten anschafft. Da häufig die Controller kaputtgehen, kann man dann noch zur Not diesen austauschen und noch an die Daten kommen. Und die Festplatte darf natürlich nicht komplett eingegossen sein… wenn man nicht mehr dran kommt, ist alles vorbei. Grüße, Jens

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