Im Test: EBL Lithium-Akkus 4er-Set in der Größe AA

Im Test: EBL Lithium Akkus

Durch einen Artikel den ich letztens über die Verwendung von Akkus in Eve Thermo und tado Thermostaten geschrieben habe, bin ich auf Lithium-Akkus aufmerksam geworden, die es auch in den Größen AA gibt. Nachdem ich sie erstmal entdeckt hatte, war natürlich mein Interesse geweckt und ich habe mir mal die zwei Produkte bestellt, die meiner Meinung nach am ehesten infrage kommen würden: EBL und Blackube.

In diesem Beitrag habe ich mir aber erstmal die EBL Akkus vorgenommen, um zu sehen, wie sich diese im Test schlagen. Die Blackube Akkus haben eine leicht andere Bauweise, etwas weniger Kapazität, aber laden dafür fast doppelt so schnell. Aber dazu dann in einem anderen Beitrag mehr. Hier nun erst einmal die Infos zu den EBL Akkus.

Einer der Akkus hat scheinbar einen technischen Defekt in der Elektronik und erzeugt in meiner LED-Taschenlampe ein niederfrequentes Flackern, das ziemlich nervig ist (Fotos: Sir Apfelot).

Einer der Akkus hat scheinbar einen technischen Defekt in der Elektronik und erzeugt in meiner LED-Taschenlampe ein niederfrequentes Flackern, das ziemlich nervig ist (Fotos: Sir Apfelot).

Update: ein EBL Akku bringt LED-Taschenlampe zum Flackern

Insgesamt finde ich die EBL-Akkus gut, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass sie im Inneren Elektronik verbaut haben, die unter Umständen defekt sein kann. Bei einem der Akkus ist mir beim Testten aufgefallen, dass sie meine kleine LED-UV-Taschenlampe nicht durchgängig zum Leuchten bringt, sondern es immer ein Flackern von vielleicht 20 bis 30 Hz gibt. Man kann es mit dem Auge gut erkennen. Alle anderen drei EBL-Akkus hatten dagegen ein durchgehendes Licht produziert. Daher bin ich mir relativ sicher, dass mit dem einen Akku etwas nicht stimmt. Ich sende mein EBL Set daher zurück.

Ein AA-Akku, den man über eine eingebaute Micro-USB-Buchse laden kann, ist eine innovative Idee, aber wie schlagen sich die EBL-Akkus im Alltag?

Ein AA-Akku, den man über eine eingebaute Micro-USB-Buchse laden kann, ist eine innovative Idee, aber wie schlagen sich die EBL-Akkus im Alltag?

Technische Daten der EBL Lithium-Akkus

Bevor es ins Detail geht, sollten wir kurz die Specs der Akkus aufführen:

  • 4er Set EBL Akkus
  • Akku-Typ: Lithium
  • Größe: AA / Mignon / R6
  • Spannung: 1,5 V
  • Kapazität: 3300 mWh (entspricht bei 1,5 Volt ca. 2200 mAh)
  • Ladezyklen: bis zu 1200
  • Selbstentladung: nach 3 Jahren noch ca. 80%
  • Ladezeit: ca. 2 Stunden
  • Anschluss: Micro-USB
  • Schutzelektronik im Akku: Überladung, Überentladung (Schutz vor Tiefentladung), Überspannung, Überstrom und Kurzschluss
  • Gewicht: ca. 17 Gramm pro Akku
  • Strombedarf beim Laden von 4 Akkus: 5 V / ca. 1,4 A (7 Watt)
  • Lieferumfang: 4x AA Akkus, 1 Batteriebox, 4-in-1 Ladekabel
Im Lieferumfang des Akku-Sets ist neben den vier Akkus auch noch das Verteilerkabel mit den vier Micro-USB-Steckern und eine Aufbewahrungsbox..

Im Lieferumfang des Akku-Sets ist neben den vier Akkus auch noch das Verteilerkabel mit den vier Micro-USB-Steckern und eine Aufbewahrungsbox..

Warum Lithium-Akkus und nicht NiMH?

Der große Vorteil, den die Lithium-Akkus gegenüber den üblichen Nickel-Metallhydrid-Akkus haben, ist die höhere Spannung, die sie liefern. Während die Nennspannung bei den NiMH-Akkus bei 1,2 Volt liegt, bieten die Lithium-Akkus 1,5 Volt – genauso viel, wie eine handelsübliche Einweg-Alkali-Mignonzelle (auch AA-Zelle oder IEC-Größe R6).

Viele Geräte, die erwarten, mit Einwegbatterien betrieben zu werden, werfen eine „Batterie fast leer“-Meldung aus, wenn sie einen NiMH-Akku eingelegt bekommen – selbst dann, wenn der Akku frisch geladen wurde.

Dies liegt daran, dass die Geräte die 1,5 Volt Spannung erwarten. Da die Akkus nur 1,2 Volt liefern, gehen sie davon aus, dass sie mit einer fast völlig entladenen Batterie zu tun haben.

Lithium-Akkus haben im Gegensatz zu NiMH-Typen nicht nur eine höhere Spannung, sondern auch eine stabilere Entladekurve, da ihre Zellspannung von den normalen 3,7 Volt elektronisch auf 1,5 Volt runtergeregelt wird (Fotos: Sir Apfelot).

Lithium-Akkus haben im Gegensatz zu NiMH-Typen nicht nur eine höhere Spannung, sondern auch eine stabilere Entladekurve, da ihre Zellspannung von den normalen 3,7 Volt elektronisch auf 1,5 Volt runtergeregelt wird (Fotos: Sir Apfelot).

Apple Magic Mouse 1 – ein praktisches Beispiel

Ich nutze meine alte Magic Mouse von Apple – das Modell ohne Lightning-Buchse – seit Jahren mit Akkus und es kommt immer mal wieder vor, dass die Apple Maus wiederkehrende Verbindungsabbrüche hat, obwohl sie frische Akkus bekommen hat. Dies liegt – meines Erachtens – auch daran, dass sie eine höhere Spannung als 1,2 Volt benötigt und mit Akkus eher an der unteren Grenze arbeitet.

Gestern konnte ich – nachdem ich vier verschiedene NiMH-Akkus (auch Eneloops!) ausprobiert hatte – mit den Lithium-Akkus endlich einen Erfolg verzeichnen. Die Maus lief sofort nach dem Einlegen der Akkus bis heute ohne einen einzigen weiteren Abbruch.

Mit den EBL Lithium-Akkus produziert meine Magic Maus 1 keine Verbindungsabbrüche mehr, vermutlich, weil sie mehr Spannung liefern als die NiMH-Akkus (Fotos: Sir Apfelot).

Mit den EBL Lithium-Akkus produziert meine Magic Maus 1 keine Verbindungsabbrüche mehr, vermutlich, weil sie mehr Spannung liefern als die NiMH-Akkus (Fotos: Sir Apfelot).

Warnhinweise zu Lithium Akkus

Bevor es ein Loblied für die Lithium-Akkus gibt, möchte ich noch anmerken, dass dieser Akkutyp auch seine Gefahren birgt, denn Lithium ist ein „brandgefährlicher“ Stoff. Bei solchen Akkus reicht oft eine leichte Beschädigung des Mantels, um sie in Brand zu setzen, denn das Lithium reagiert stark exotherm mit Wasser und Luft.

Eine chemische Reaktion ist exotherm, wenn sie mehr Energie freisetzt, als ihr zunächst als Aktivierungsenergie zugeführt wurde. (Wikipedia)

Man sollte also sehr vorsichtig mit diesen Akkus umgehen, sie nicht in der Hosentasche transportieren und möglichst nicht runterfallen lassen oder sie irgendwie beschädigen. Wir hatten im Forum einen längeren Thread dazu.

Ich würde sogar empfehlen, sie – wenn sie gerade nicht verwendet werden – in eine sogenannte Lipo-Tasche zu packen, wenn man sie längere Zeit lagert. Das machen auch alle Modellbau-Flieger so, die mit solchen Akkus (meist mit größeren Kapazitäten) zu tun haben.

Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie Lithium-Akkus bei Beschädigungen reagieren, der kann sich mal bei YouTube zu der Suche „Lithium Akku explodiert“ informieren.

Diese Probleme hat man bei NiMH-Akkus jedenfalls nicht. Wenn man diese mit einem Hammer bearbeitet, gehen sie zwar kaputt, aber es gibt keine Explosion oder einen Brand.

Auch wenn man sonst keine Anleitung liest: Bei Lithium-Akkus sollte man die Sicherheitshinweise beachten, da sie durchaus ein gewisses Zerstörungspotenzial haben.

Auch wenn man sonst keine Anleitung liest: Bei Lithium-Akkus sollte man die Sicherheitshinweise beachten, da sie durchaus ein gewisses Zerstörungspotenzial haben.

Aufladen der EBL Lithium-Akkus über eingebaute Micro-USB Buchse

Das Innovative bei den Lithium Akkus von EBL ist aus meiner Sicht, dass man sie über eine Micro-USB Buchse aufladen kann, die im Akku eingebaut ist. Hier wären wir auch schon beim meinem Kritikpunkt: Micro-USB macht mich schon seit Jahren verrückt. Immer wieder fummele ich mit den Micro-USB-Steckern an den Ladebuchsen diverser Geräte herum, nur um festzustellen, dass ich den Stecker doch wieder falsch herum halte.

Dazu kommt, dass die Micro-USB-Steckverbindung immer etwas hakelig ist und hier bildet auch die Buchse der EBL Akkus keine Ausnahme. Ich hätte mir gewünscht, dass es eine USB-C-Alternative zu den Micro-USB-Akkus gäbe, aber dazu habe ich noch nichts beim großen A gefunden. Es gibt zwar von Hitrends Lithium-Akkus mit USB-C-Ladebuchse, aber diese sind nur in den Größen C und D erhältlich.

Das Aufladen der EBL Lithium-Akkus funktioniert über einen Micro-USB-Anschluss, wobei ich mit diesem Port eine persönliche Feindschaft hege.

Das Aufladen der EBL Lithium-Akkus funktioniert über einen Micro-USB-Anschluss, wobei ich mit diesem Port eine persönliche Feindschaft hege.

Die Aufladen der EBL Akkus funktioniert jedoch problemlos an jedem USB-Netzteil, das einen USB-A-Ausgang hat und mindestens 7,5 Watt liefern kann. In den USB-A-Port steckt man das mitgelieferte Ladekabel, das vier Micro-USB-Stecker anbietet, welche in die Akkus passen.

Prinzipiell würde es sogar mit dem alten 5-Watt-Mini-Steckernetzteil von Apple klappen, der früher bei jedem iPhone dabei lag. Nur muss man dann etwas mehr Zeit für das Aufladen einplanen.

Vorteil der EBL Akkus: Lade- und Schutzelektronik direkt integriert

Neben der Micro-USB-Buchse ist auch direkt eine Ladeelektronik und eine Schutzelektronik eingebaut. Diese verhindert, dass der Akku überladen oder tiefentladen werden kann oder durch einen Kurzschluss Schaden nimmt. Bei Lithium-Akkus ist das auch extrem wichtig, da sonst akute Brandgefahr herrschen würde.

Durch den Tiefentladeschutz umgeht man zudem das Problem, das man bei NiZn-Akkus hat: Die Elektronik in den Geräten, in denen man die Akkus einsetzt, erkennen nicht, dass sie schon grenzwertig leer sind und ziehen weiter Energie aus den Akkus. Dadurch werden sie tiefentladen und oft dauerhaft geschädigt. Die Folge ist, dass sie einen Großteil ihrer ursprünglichen Kapazität einbüssen und eigentlich nicht mehr richtig zu gebrauchen sind.

Sind alle vier Akkus angeschlossen, benötigt man ca. 1,35 Ampere beim Laden. Die meisten USB-Netzteile bieten heutzutage jedoch deutlich mehr Leistung und schaffen es leicht, die Akkus zu laden.

Sind alle vier Akkus angeschlossen, benötigt man ca. 1,35 Ampere beim Laden. Die meisten USB-Netzteile bieten heutzutage jedoch deutlich mehr Leistung und schaffen es leicht, die Akkus zu laden.

Signalisieren des Ladevorgangs per LED

Beim Pluspol der Akkus ist seitlich neben der Polkappe eine LED eingebaut, welche rot leuchtet, wenn der Ladevorgang läuft. Ist das Aufladen beendet, leuchtet die LED blau.

Während des Betriebs leuchtet die LED nicht und es gibt auch keine Anzeigen, die signalisieren würde, ob der Akku schon fast leer ist. Eine solche wäre in den meisten Fällen überflüssig, da die Akkus typischerweise in Geräten eingelegt werden und man von aussen nichts sehen kann.

Sind die EBL Akkus fertig geladen, signalisieren sie dies mit einer blau leuchtenden LED am Pluspol (Fotos: Sir Apfelot).

Sind die EBL Akkus fertig geladen, signalisieren sie dies mit einer blau leuchtenden LED am Pluspol (Fotos: Sir Apfelot).

Problem der Lithium-Akkus: keine Vorwarnung bei „Reserve“

Ein kleines Problem, dass man mit Lithium- und NiZn-Akkus hat, ist die Sache mit der nicht realisierbaren „Akku fast leer“-Warnung. Es gibt bei den Lithium-Akkus keine allmählich abfallende Spannungskurve, an welcher man erkennen könnte, dass der Akku fast leer ist.

Stattdessen liefert er fast kontinuierlich 1,5 Volt und irgendwann, wenn die Entladeelektronik findet, dass er jetzt leer genug ist, trennt sie einfach die Verbindung. Das ist bei einer Fernbedienung oder bei einem ferngesteuerten Auto nicht so tragisch, aber wenn ich meinen Kohlenmonoxidmelder mit zwei AA-Zellen betreibe und dieser dann einfach irgendwann nicht mehr funktioniert, ohne mir vorher einen Warnton zu senden, dann ist dies gefährlich.

Ich würde aus diesem Grund empfehlen, vorher zu überlegen, in welche Geräte man die Lithium-Akkus einlegen möchte. Wenn etwas Unschönes passiert, wenn sie sich plötzlich einfach abschalten, dann würde ich lieber auf Einweg-Batterien zurückgreifen.

Ein anderer Weg: Wenn man die Lithium-Akkus trotzdem nutzen möchte, würde ich eine Erinnerung im iPhone anlegen, die nach einer gewissen Zeit daran erinnert, die Akkus im entsprechenden Gerät zu wechseln. Wenn der Zeitraum kurz genug ist, kommt man vielleicht nie in die Situation, dass die Akkus keinen Strom mehr liefern.

Mein Voltcraft Charge Manager CM 2024 erkennt die Akkus leider nicht als einen bekannten Typ. Aus dem Grund war eine Messung der Kapazität leider nicht möglich.

Mein Voltcraft Charge Manager CM 2024 erkennt die Akkus leider nicht als einen bekannten Typ. Aus dem Grund war eine Messung der Kapazität leider nicht möglich.

Kapazitätsmessung schwer umsetzbar

Ich dachte kurz, ich könnte die Akkus vorgeladen in meinen Voltcraft Charge Manager CM2024 werfen und sie dann kontrolliert entladen, um herauszufinden, wieviel Kapazität ich tatsächlich entnehmen kann. Aber dies ging leider nicht, denn das Ladegerät hat keinen der Akkus erkannt.

Zum einen ist das schade, denn ich hätte die Kapazität gerne geprüft, aber zum anderen ist es auch beruhigend, denn so weiß ich, dass es nicht schlimm ist, wenn meine Frau mal aus Versehen so einen Akku ins Ladegerät packt. Die Akkus sollen nämlich nur per Micro-USB-Buchse geladen werden und nicht, wie normale Akkus, in einem Ladegerät.

Vergleich EBL und Eneloop – mAh und mWh berechnen

Da ich trotzdem wissen wollte, wie sich die Akkus von der Kapazität her mit den bewährten Eneloop Akkus schlagen, habe ich kurz nachgeschaut, welche Kapazität beide Akkutypen haben:

  • Eneloop: 2000 mAh (entspricht bei 1,2 V etwa 2400 mWh)
  • Eneloop Pro: 2500 mAh (entspricht bei 1,2 V etwa 2880 mWh)
  • EBL: 3300 mWh (entspricht bei 1,5 V etwa 2200 mAh)

Zum Vergleichen ist die Angabe von Wattstunden in diesem Fall deutlich besser geeignet, da die Akkutypen unterschiedliche Spannungen haben.

An dieser Stelle ein Verweis auf meinen Artikel über die Abkürzung "mAh" und die Erklärung, warum Wh die bessere Einheit für Vergleiche ist.

Die "einfachen" Eneloop-Akkus haben 2000 mAh und damit deutlich weniger Kapazität als die EBL Konkurrenz.

Die "einfachen" Eneloop-Akkus haben 2000 mAh und damit deutlich weniger Kapazität als die EBL Konkurrenz.

Rechnet man die Angaben um in Milliwattstunden (mWh), ergeben sich daraus folgende Werte:

  1. EBL Akkus: 3300 mWh
  2. Eneloop Pro Akkus: 2880 mWh
  3. Eneloop Akkus: 2400 mWh

Preisvergleich fällt zu Ungunsten der EBL Akkus aus

Schaut man sich aber nun den Preis an, müssen die EBL Akkus ziemlich hinten anstehen, denn die Eneloop-Akkus sind deutlich günstiger.

  • Eneloop Akku (pro Stück) ca. 3,50 Euro
  • Eneloop Pro Akku (pro Stück): ca. 4,43 Euro
  • EBL Akku (pro Stück): ca. 6,15 Euro

Ladezyklen im Vergleich

Bei Akkus ist bei einem Preisvergleich natürlich auch interessant, wie viele Ladezyklen die Akkus durchhalten. Hier habe ich keine Erfahrungswerte, die ich in Zahlen nennen könnte, aber die Angaben der Hersteller reichen im Prinzip auch schon, um eine Vergleichsbasis zu haben:

  • Eneloop Akku: 2100 Zyklen
  • Eneloop Pro Akku: 500 Zyklen
  • EBL Lithium Akku: 1200 Zyklen

Man sieht, dass die Eneloop Pro zwar stark in der Kapazität sind, aber bei der Anzahl der Ladezyklen sind sie das Schlusslicht. Die EBL Akkus sind noch besser als die Eneloop Pro, was die Kapazität angeht und liegen mit 1200 Ladezyklen im Mittelfeld.

Sehr praktisch ist, dass man die EBL Akkus einfach mit jedem beliebigen Micro-USB-Kabel an einem üblichen USB-Netzteil laden kann. Ein Akkuladegerät ist damit nicht mehr nötig. Hier lade ich die Akkus an einer tizi Tankstation, an welcher auch meine Zendure A8 geladen wird.

Sehr praktisch ist, dass man die EBL Akkus einfach mit jedem beliebigen Micro-USB-Kabel an einem üblichen USB-Netzteil laden kann. Ein Akkuladegerät ist damit nicht mehr nötig.

Im Foto oben lade ich die Akkus an einer tizi Tankstation, an welcher auch meine Zendure A8 geladen wird. Beides sehr empfehlenswerte Geräte, deren Kauf ich nicht bereut habe.

Mein Fazit zu den EBL Lithium Akkus

Der Preis von ca. 25 Euro für 4 EBL AA Akkus tut schon etwas weh, wenn man die Amazon Basics Preise oder die günstigen Eneloops gewohnt ist. Trotzdem finde ich die EBL Akkus sehr gut, da sie eine sehr geringe Selbstentladung und eine eingebaute Schutzvorrichtung gegen eine mögliche Tiefentladung haben.

Das Aufladen per Micro-USB gefällt mir an den EBL Lithium-Akkus dagegen nur bedingt, aber die hohe Kapazität und die geringe Selbstentladung sind Punkte, die ich in meinem Geräteumfeld gut gebrauchen kann.

Die Apple Maus und meine Eve Thermo werden jedenfalls nach und nach auf diese Akku-Sorte umgestellt. Den höheren Preis merkt man vermutlich wenig, wenn man sein Sortiment allmählich aufstockt.

Wenn ihr euch für die EBL Lithium Akkus in der Größe AA (Mignon) interessiert, findet ihr sie hier bei Amazon.


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6 Kommentare

  1. Simon sagt:

    Danke für den ausführlichen Test – bin auch den Geschmack gekommen und werde mich nun auch umschauen.
    Weisst du denn, ob auch im AAA Bereich sich etwas abzeichnet? Wenn ich mich so in meiner Wohnung umsehe, wurde die AA-Batterie doch auf Grund der größeren Bauform ziemlich weit aus vielen Geräten verdrängt.

  2. Peter V. sagt:

    Es sind AAA Lithiumakkus, bei denen der USB-Anschluss oben neben dem Pluspol liegt. Ein 4-fach Kabel war dabei. Aber leider zur Zeit nicht mehr auffindbar bei amazon. Mein Blutdruckmessgerät pumpt jetzt mit 1,5V doppelt so schnell wie mit 1,2V.

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