Sir Apfelot Wochenschau KW 27, 2022

Na hoppala, es ist ja schon wieder Freitag. Zeit für die neueste Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 27 des Jahres 2022 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Netflix jetzt mit 3D-Audio, Signal will keinen Austausch mit anderen Messenger-Apps, neue Apple-Systeme mit speziellem „Blockierungsmodus“, Gerüchte zu spezieller Apple Watch und Pro-Chips fürs iPhone, scheinbar drei Modelle des Mac Studio in Planung, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 27 des Jahres 2022 findet ihr u. a. Meldungen dieser Art: Netflix mit 3D-Audio, Signal gegen die von der EU geplante Messenger-Interoperabilität, Blockierungsmodus auf Apple-Geräten, neuer Chip-Plan für iPhones und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 27 des Jahres 2022 findet ihr u. a. Meldungen dieser Art: Netflix mit 3D-Audio, Signal gegen die von der EU geplante Messenger-Interoperabilität, Blockierungsmodus auf Apple-Geräten, neuer Chip-Plan für iPhones und mehr!

Netflix streamt Serien und Filme mit 3D-Audio (Spacial Audio)

Netflix nutzt die AMBEO-Technologie von Sennheiser, um Stereo-Audio um ein beeindruckendes Surround-Sound-Erlebnis zu erweitern“, heißt es in einer kurzen Mitteilung von Netflix, die diese Woche online ging. Dabei wird das virtuelle Surround-Erlebnis auf alle mit dem Streaming-Service kompatible Geräte sowie in alle Abo-Modelle ausgerollt. Für die Nutzer/innen soll der Zugriff auf das neue Feature denkbar einfach sein: „Wenn Sie keine Surround-Sound-Lautsprecher haben, wird 3D-Audio bei der Wiedergabe eines kompatiblen Titels mit Stereo-Audio automatisch aktiviert“, heißt es, während für Nutzer/innen mit Surround-Sound-Anlage die Auswahl von 5.1-Surround-Sound oder Dolby Atmos empfohlen wird.

EU-Pläne zum Austausch verschiedener Messenger: Signal sieht Gefahren

Signal ist eine Messenger App, die auf dem iPhone, dem iPad, dem Mac und auf Android-Geräten genutzt werden kann. Anwender/innen wird ein sicherer Austausch mit viel Privatsphäre versprochen. Deshalb sehen die Macher/innen von Signal in den aktuellen Plänen der EU, die ein App-übergreifenden Austausch vorsehen, als Gefahr für die Datensicherheit an. Die sogenannte Interoperabilität der Messenger Apps würde immerhin dazu führen, das Nachrichten aus als sicher angesehenen Diensten (Signal, Threema, Telegram) auch an WhatsApp und den Facebook Messenger des Meta-Konzerns gehen könnten – und das ohne die gewohnte Verschlüsselung. Details dazu hat iFun in einer Meldung zusammengetragen.

Amazon unter der Lupe: Fünf Jahre Missbrauchsaufsicht des Bundeskartellamts

Nach eingehender Prüfung wurden für den Amazon-Konzern und dessen Beobachtung durch das Bundeskartellamt nun „verschärfte Regeln“ festgelegt. Das teilt das Amt in einer Meldung mit. „Bei Marktplatzdienstleistungen für gewerbliche Händler in Deutschland verfügt Amazon über einen umsatzbezogenen Marktanteil von über 70 Prozent und ist damit nach Auffassung des Bundeskartellamtes marktbeherrschend“, heißt es darin unter anderem. Deshalb wird nun für die auf fünf Jahre angesetzte Beobachtungsfrist eine besondere Missbrauchsaufsicht durchgesetzt. Diese soll aufzeigen, ob und wann Amazon seine marktbeherrschende Stellung zu Ungunsten anderer nutzt.

Lockdown Mode / Blockierungsmodus: Besonderer Schutz vor Spionage

Während der Safety Check privaten Nutzer/innen dabei helfen soll, sich der Verfolgung durch Bekannte und Partner/innen zu entziehen, da setzt eine noch neuere Funktion in Apple-Systemen bei der Spionage an. Sowohl in iOS 16 und iPadOS 16 als auch in macOS Ventura soll der Lockdown Mode bzw. Blockierungsmodus eingeführt werden, wie aktuelle Beta-Versionen aufzeigen. U. a. iTopNews zeigt in einem Artikel auf, dass es sich dabei um ein Feature für Aktivist/innen, Journalist/innen, politisch verfolgte Personen, etc. handelt. Wer von institutioneller Spionage bedroht oder davon betroffen ist, kann damit die Gerätenutzung einschränken und den Datenabfluss stoppen. Die einzelnen Auswirkungen, welche in Zukunft ausgebaut werden sollen, findet ihr in der verlinkten Quelle. Wer eine Sicherheitslücke im Blockierungsmodus entdeckt, bekommt bis zu 2 Millionen US-Dollar.

Die Clownfische sind zurück: Neue Hintergründe in aktueller iOS 16 Beta

Die meisten Nutzer/innen werden den Lockdown Mode des iPhones, iPads oder Macs zum Glück nie anwenden müssen. Was aber viele immer wieder freut, das sind neue – oder auch alte – Hintergrundbilder für die Apple-Geräte. Vom ersten iPhone bekannt ist einigen von euch vielleicht noch das Bild mit den zwei Clownfischen. Wie der iPhone-Ticker in einer Meldung mit Bezug auf einen entsprechenden Tweet aufzeigt, ist dieser iPhone-Hintergrund in optimierter Auflösung in der iOS 16 Beta 3 abermals aufgetaucht. Allerdings scheint er sich nur auf jüngeren iPhone-Modellen zu zeigen, nicht auf den älteren mit iOS 16 kompatiblen Smartphones.

Dreimal Apple Watch inkl. „Rugged“-Modell

Dieses Jahr im Herbst sollen neben der regulären Apple Watch Series 8 auch wieder eine SE-Version und das erste Mal ein Modell für Extremsportler auf den Markt kommen. Dieses „Rugged“-Modell soll noch stabiler sein als die anderen Apple Watches (obwohl Apple gerade erst mit einem neuen Werbespot die Langlebigkeit der Series 7 hervorhob) und zudem ein größeres Display mitbringen. Auch das habe ich diese Woche in einem Beitrag vom iPhone-Ticker gelesen. Als Quelle wird dabei Mark Gurman von Bloomberg angegeben, der auch meinte, dass die größere Extremsport-Version der Apple Watch durch einen größeren Akku eine längere Laufzeit haben soll.

Errungenschaften für Apple Fitness+ ab iOS 16 geplant

In der neuen iOS 16 Beta für Entwickler/innen sind Errungenschaften bzw. Auszeichnungen (Awards) für erreichte Ziele in Apple Fitness+ aufgetaucht. Diese zeigt u. a. MacRumors in einem Beitrag. Die neuen Awards sind dabei unabhängig von den bisherigen Auszeichnungen, die z. B. für vervollständigte Fitness-Ringe verteilt werden. Sie beziehen sich vielmehr auf die Absolvierung von Workouts, die im Fitness+ Abo angeboten werden. Damit sollen wahrscheinlich mehr Leute zu einem entsprechenden Abonnement motiviert und zudem in selbigem gehalten werden.

Langfristiges Konzept: Neueste A-Chips nur noch für Pro-Modelle

Außerdem hat MacRumors in dieser Woche abermals das Gerücht aufgegriffen, nach dem neue A-Chips, also die SoC-Versionen für iPhones und andere Kleingeräte von Apple, nur noch in den Pro-Versionen von Smartphone-Generationen vorkommen sollen. In dem Beitrag wird mit Bezug auf verschiedene Quellen, u. a. Ming-Chi Kuo, behauptet, dass ab diesem Jahr und damit ab dem iPhone 14 in den Standardversionen der Pro-Chip des Vorjahrs zum Einsatz kommt, während die Pro- und Pro-Max-Ausgabe den neu entwickelten bekommt. Demnach soll die Chip-Verteilung in Zukunft so aussehen:

  • iPhone 14 (2022): Standardmodelle mit A15, Pro-Modelle mit A16
  • iPhone 15 (2023): Standardmodelle mit A16, Pro-Modelle mit A17
  • iPhone 16 (2024): Standardmodelle mit A17, Pro-Modelle mit A18
  • Und so weiter

Hardware-Identifier sollen Hinweis auf drei neue Mac Studios liefern

Der Mac Studio ist im Vorfeld des noch erwarteten Mac Pro mit M-Chip der aktuell leistungsstärkste Computer von Apple. Der im Design an den Mac Mini angelehnte Profi-Rechner soll mit seiner aktuellen Ausstattung (M1 Max oder M1 Ultra) aber nicht mehr allzu lange verkauft werden. Zumindest habe ich das in einer Meldung von iTopNews gelesen. Bezugnehmend auf den Entwickler Pierre Blazquez wird berichtet, dass die Hardware-Identifier Mac14,5, Mac14,6 und Mac14,8 in einem Code entdeckt wurden. Aus diesen soll ablesbar sein, dass der Mac Studio in drei neuen Ausführungen auf den Markt kommen soll. Erwartet werden diese aber frühestens 2023.



Hat dir der Artikel gefallen und helfen dir die Anleitungen im Blog? Dann würde ich mich freuen, wenn du das Blog über eine Steady-Mitgliedschaft oder bei Patreon unterstützen würdest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.