Sir Apfelot Wochenschau KW 33, 2020

Heute nochmal auf der Arbeit schwitzen und dann aber rein ins Wochenende! Für den gut informierten Rutsch ins selbige gibt’s die neue Sir Apfelot Wochenschau. Hier bekommt ihr heute jene Apple- und Tech-News präsentiert, die mir in der Kalenderwoche 33 des Jahres 2020 am meisten aufgefallen sind. Zu den folgend näher beleuchteten Themen gehören unter anderem: über 1.000 km im Elektroauto, durchsichtige Fernseher, höhere Preise bei Netflix, neuer 27-Zoll-iMac im Teardown, iPhone-Verkäufe in China gefährdet, großes Ausmisten im App Store und mehr. 

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 33 des Jahres 2020 mit dabei: über 1.000 km im Elektroauto, durchsichtiger Xiaomi-Fernseher, neue Funktionen bei Dropbox, neuer iMac im Teardown, Face-ID-Lösung für Maskenträger/innen, Xbox Series S Leak und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 33 des Jahres 2020 mit dabei: über 1.000 km im Elektroauto, durchsichtiger Xiaomi-Fernseher, neue Funktionen bei Dropbox, neuer iMac im Teardown, Face-ID-Lösung für Maskenträger/innen, Xbox Series S Leak und mehr.

Nicht schnell, aber möglich: über 1.000 km mit einer Akkuladung

E-Mobilität ist ein Thema, das uns nicht nur aktuell, sondern auch nachhaltig beschäftigen wird. Und so wie in den Anfangsstunden der Automobile verschiedenste Wettrennen, Rallyes und Weltumrundungen die Stärken des Fortbewegungsmittels zeigen sollten, gibt es auch heute Ausdauertests. Nur im bisschen kleineren Umfang. So berichtet z. B. Golem davon, dass der Hersteller Hyundai in Zusammenarbeit mit der AutoBild drei Modelle auf dem Lausitzring getestet hat. Bei durchschnittlich 30 km/h und deaktivierter Extratechnik (Radio, Klimaanlage, etc.) schafften die drei Autos jeweils über 1.000 km. Das „Rennen“ hat rund 35 Stunden gedauert. Details gibt’s in der verlinkten Quelle.

Durchsichtige Fernseher: Xiaomi stellt erste Transparent-TVs in Serie her

Der chinesische Hersteller Xiaomi, der in vielen Bereichen als Innovator des Markts aufzutreten versucht, hat nun einen neuen Hingucker: den Mi TV Lux Transparent Edition. Der Xiaomi Mi TV Lux in der Transparent Edition ist ein 55 Zoll Fernseher mit OLED-Display und der Möglichkeit, durch den Bildschirm hindurch zu sehen. Trotzdem unterstützt er HDR in 120 Hz. Wie Golem an dieser Stelle berichtet, soll das Gerät, dessen Technik im Standfuß verbaut ist, vorerst nur in China erhältlich sein. Bei einem Preis von umgerechnet über 6.000 Euro ist er eher weniger etwas für normale Privathaushalte, sondern ein Luxus- oder Werbe-Gegenstand. Vorstellen könnte man ihn sich zum Beispiel als kreatives Element im Schaufenster von Läden, Büros, etc.

Höhere Preise bei Netflix: Kommt die Preiserhöhung nach Deutschland?

Wie WinFuture aufzeigt, gibt es in Österreich derzeit eine Preiserhöhung in zwei von drei Abo-Modellen des Streaming-Anbieters Netflix. Die 7,99 Euro für das SD-Abo bleiben demnach bestehen. Die Preise für den HD- und den UHD-Tarif steigen allerdings von 11,99 Euro und 15,99 Euro auf 12,99 Euro und 17,99 Euro. Ob diese Preiserhöhung bald auch deutsche Nutzer/innen betreffen wird, das ist nicht ganz klar. Möglich ist, dass sie zum Januar 2021 in Kraft tritt, weil dann hierzulande die verminderte Mehrwertsteuer wieder auf den Standardwert angehoben wird.

Neue Funktionen bei Dropbox: Passwort-Manager, Computer-Backup und mehr

Wie Appgefahren darlegt, gibt es für Dropbox-Nutzer/innen nun neue Funktionen. Der Passwort-Manager, mit dem man Web-Passwörter für Social-Media, Shops, Foren, Bezahldienste, etc. lagern kann, ist nur für Abo-Kunden verfügbar. Das Computer-Backup jedoch, mit dem sich die Daten von wichtigen Ordnern der Festplatte stets aktualisiert sichern lassen, soll auch den Nutzer/innen des Gratis-Angebots zur Verfügung stehen. Änderungen für Unternehmen, die Dropbox nutzen, umfassen zum Beispiel ein Branding für freigegebene Ordner. So kann beispielsweise Pressematerial über Dropbox veröffentlicht, aber mit dem eigenen Logo präsentiert werden.

Neuer Apple iMac mit 27-Zoll-Display im Teardown

Apple hat ja kürzlich einen überarbeiteten iMac mit mehr Leistung und fest verbauter SSD-Festplatte als einziger Speicherart vorgestellt. Genaue Informationen zur neuen Ausstattung sowie meine Meinung zum aktualisierten Desktop-Computer von Apple findet ihr mit diesem Link. Bei Appgefahren habe ich allerdings noch weitere interessante Einblicke gefunden, nämlich Videos vom Unboxing und von einem Teardown, der von OWC durchgeführt wurde. Wenn ihr also mal – ohne Unsummen auszugeben – in den neuen iMac reinschauen wollt, klickt einfach hier oder schaut das folgend eingebettete Video an:

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Analyst Kuo: iPhone-Verkäufe könnten um bis zu 30% fallen, wenn WeChat nicht verfügbar ist

Wie ja bereits letzte Woche aufgezeigt, ist der US-Präsident Donald Trump mit einer Anordnung gegen die chinesischen Software-Unternehmen ByteDance und Tencent vorgegangen. Während viele Medien sich auf die populäre App „TikTok“ von ByteDance beziehen, da ist für Analysten auch der Fall Tencent wichtig. Denn das Unternehmen bietet die in China sowie für außerhalb Chinas lebende Chines/innen wichtige App „WeChat“ an. Wird diese nicht mehr über den App Store für Apple-Geräte angeboten, weil sie in den USA verboten wird, könnten die iPhone-Verkäufe in China um bis zu 30% fallen. Das berichtet unter anderem MacRumors hier mit Bezug auf den Analysten Ming-Chi Kuo.

Apple soll Lösung für die iPhone-Entsperrung durch Maskenträger/innen finden

Währenddessen geht heise online darauf ein, dass die Stadt New York darauf drängt, dass Apple eine Face-ID-Lösung für Menschen findet, die eine Schutzmaske bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Den Beitrag findet ihr mit diesem Link. Wer schon einmal versucht hat, mit der Maske im Gesicht das iPhone per Face ID zu entsperren, weiß, dass das an eine Unmöglichkeit grenzt. Allerdings sollten Nutzer/innen auch ein bisschen Eigeninitiative zeigen und vielleicht mal ihren Entsperrcode eingeben oder zum Bezahlen die Kreditkarte mitnehmen, finde ich. Auch für die Ticket- und Bezahlsysteme im New Yorker Nahverkehr kann das gelten.

Apple mistet aus: Gaming-Pakete von Microsoft, Google und Facebook werden entfernt

Während von Apple eine bessere Entsperrung verlangt wird, will das Unternehmen bei Apps mehr Transparenz bzw. Einsicht. Denn wie Chip aufzeigt, fliegen die Gaming-Apps von Google, Microsoft und Facebook aus dem offiziellen App Store. Der Microsoft Game Pass, Google Stadia und die Facebook Gaming App sollen laut offiziellen Angaben aus dem Apple App Store verschwinden, weil Apple nicht alle in den Spiele-Abos enthaltenen Games hätte prüfen können. Wahrscheinlich steht aber auch die Stärkung des eigenen Game-Abos Apple Arcade dahinter.

Günstige Xbox-Version: Controller-Leak bestätigt Gerüchte zur „Xbox Series S“

Bleiben wir zum Abschluss bei Videospielen. Denn neben der Sony PlayStation 5 wird ja aktuell auch die Xbox Series X sehnsüchtig von Fans erwartet. Gerüchteweise soll es neben der X-Version auch noch ein Budget-Modell geben, die S-Version. Diese Gerüchte scheinen sich derzeit zu bestätigen, zumindest wenn es nach einer aktuellen Meldung von Allround-PC geht. Darin werden Foto-Leaks des neuen Xbox-Controllers aufgeführt, auf dessen Verpackung nicht nur die Kompatibilität mit der Xbox Series X, sondern auch mit einem S-Modell bescheinigt wird. Das könnte ein handfester Beweis dafür sein, dass es zwei Versionen von der neuen Microsoft-Konsole geben wird. Oder zumindest ein Indiz dafür, dass sie in Planung ist / war 😀


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