Sir Apfelot Wochenschau KW 43, 2022

Dieses Wochenende könnt ihr endlich in Ruhe das macOS Ventura Upgrade installieren und nebenbei ohne Abo bei Apple TV+ „Die Peanuts: Der große Kürbis“ schauen. Aber vorher gibt es noch eine frische Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 43 des Jahres 2022 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Veröffentlichung von und Probleme mit macOS Ventura, Elon Musk ist jetzt Twitter CEO, Australien fordert höhere Strafen für Datenlecks, Apple will attraktiver für Hacker werden, iPhone 15 Pro soll keine Tasten mehr haben, ein interessantes Interview mit Apple-Managern, und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 43 des Jahres 2022 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Probleme mit macOS Ventura, Elon Musk ist Twitter CEO, Gefährdung der ISS, Apples Bug Bounty Programm, Gerüchte zum iPhone 15 Pro (Max), Interview mit Craig Federighi und Greg Joswiak und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 43 des Jahres 2022 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Probleme mit macOS Ventura, Elon Musk ist Twitter CEO, Gefährdung der ISS, Apples Bug Bounty Programm, Gerüchte zum iPhone 15 Pro (Max), Interview mit Craig Federighi und Greg Joswiak und mehr.

Apple hat macOS 13 Ventura veröffentlicht

Diese Woche war das neue Betriebssystem-Upgrade für den Mac das wohl größte Thema hier im Blog. Wenn ihr euren Apple-Computer auf macOS Ventura aktualisieren wollt, dann findet ihr bei uns die passenden Informationen, Ratgeber, Lösungsansätze für mögliche Probleme und Bugs sowie einiges mehr. Hier die Links zu den wichtigsten Beiträgen:

Elon Musk hat nun doch Twitter gekauft

Wer hätte das nach dem ganzen Hin und Her in den letzten Monaten erwartet? Wahrscheinlich alle, die nicht auf Musks Blödsinn hereinfallen. Wie unter anderem MacRumors in einem Beitrag zusammenfasst, hat Elon Musk Twitter für 44 Milliarden US-Dollar gekauft, einige Führungskräfte entlassen und sich selbst als CEO eingesetzt. Schade. Ich hoffe, der Laden geht vor die Hunde und Journalist/innen sowie alle anderen, die Twitter bisher ernsthaft zur Verbreitung von wichtigen Informationen genutzt haben, finden andernorts eine Stimme.

Strafen für Datenlecks sollen in Australien höher ausfallen

Weil der Abfluss von Nutzer/innen-Daten zu einem großen Risiko für die Sicherheit der Bevölkerung führen kann, sollen die Strafen für unsichere Unternehmen in Australien zukünftig deutlich höher ausfallen. So zeigt diese Woche u. a. heise online in einem Artikel auf, dass statt dem bisherigen Maximum von 2,2 Millionen in Zukunft bis zu 50 Millionen Australische Dollar als Strafe für unzureichende Datensicherheit verhängt werden könnten. Diese Pläne des Justizministers gehen aus ganz konkreten Fällen hervor, bei denen Daten von Kund/innen gestohlen wurden. Neben einem Kommunikationsanbieter war laut der Quelle auch eine Krankenversicherung von einem Hack sowie Datenklau betroffen.

Satellitentrümmer gefährden schon wieder die ISS

Es sollen wieder Trümmer des von Russland zerstörten „Kosmos 1408“-Satelliten gewesen sein, welche die Sicherheit der ISS und der sieben in ihr aktiven Astronaut/innen gefährdet haben. Auch das habe ich diese Woche in einem Artikel von heise online gelesen. In der Quelle gibt es genauere Informationen zum Ausweichmanöver sowie zur internationalen Verurteilung der Satellitenzerstörung und der damit einhergehenden Gefährdung von Orbit-Gefährten. Wenn euch das Thema darüber hinaus interessiert, dann schaut gerne mal in diesen Beitrag, in dem ich auf Starlink, Projekt Kuiper und OneWeb sowie die damit einhergehenden Probleme im Erdorbit eingehe.  

Apple will seine Lieferkette bis 2030 klimaneutral machen

In einer Pressemitteilung des Unternehmens ging Apple diese Woche auf seine Bemühungen ein, die Klimaneutralität in der Lieferkette voranzutreiben. Dazu werden weltweit Investitionen in saubere Energie- und Klimalösungen getätigt. Neben eigenen Bemühungen sollen aber auch die Firmen der Lieferkette selber dafür sorgen, dass ihre Produktion klimaneutral ist. In der recht langen Meldung gibt es verschiedene Infos und Ansätze sowie Beispiele dazu. Außerdem gibt es ein Zitat vom Apple-Chef Tim Cook zu lesen:

Der Kampf gegen den Klimawandel bleibt eine der dringlichsten Prioritäten von Apple, und Momente wie dieser lassen Worte Taten folgen“, sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern, um die Lieferkette von Apple bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Der Klimaschutz bei Apple endet nicht vor unserer Tür, und wir sind entschlossen, mit dieser Arbeit den Stein, der eine größere Veränderung auslöst, ins Rollen zu bringen.

Apple will es Sicherheitsforscher/innen erleichtern, Meldungen einzureichen

Das 2016 eingeführte Bug Bounty Programm von Apple belohnt Hacker/innen und Sicherheitsforscher/innen, die in Apple-Systemen gefundene Sicherheitslücken direkt an den iPhone-Hersteller weiterleiten. Bis zu 1 Millionen US-Dollar sollen je nach Schwere der Code-Lücken ausgeschüttet werden. Der Durchschnitt liegt aber bei 40.000 Dollar, und bisher wurde 20-mal eine Einzelzahlung von 100.000 Dollar getätigt. Damit es aber nicht nur ums Geld geht und die eingereichten Sicherheitsbedenken schneller in Patches und Systemupdates umgewandelt werden, wurde nun das entsprechende Security Portal überarbeitet. Außerdem wurde das Personal seitens Apple aufgestockt. Details dazu hat iFun in einer Meldung zusammengefasst – berufen wird sich u. a. auf den Apple-eigenen Blogbeitrag. Zur Apple-Security-Seite geht es hier entlang.

iPhone 15 Pro: Haptisches Feedback statt Tasten?

Statt mechanischer Tasten könnten ab dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max (beide für September 2023 erwartet) berührungsempfindliche Substitute an den Seiten der Apple-Smartphones zum Einsatz kommen. Das würde nicht nur die Wasserdichte verbessern und komplett neue Hüllen und Cases nötig machen, sondern auch dazu führen, dass drei statt bisher einer Taptic Engine verbaut werden würden. Profitabel wäre das für die Hersteller Luxshare ICT und AAC Technologies, wie der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem Twitter-Thread aufzeigt. Android-Smartphones aus dem High-End-Bereich könnten diese Idee übernehmen, um den gleichen Selling Point zu bieten.

Dropbox bietet FAQ für das macOS-Upgrade an

Apple hat den Speicherort für Cloud-Ordner unter macOS ab der Version 13 (Ventura) vereinheitlicht, sodass der entsprechende Ordner nicht mehr selbst festgelegt werden kann. Vielmehr sollen sich die Cloud-Ordner von Dropbox und Co. in ~/Library/CloudStorage tummeln. Angeblich soll der Umzug in diesen Ordner durch eine Benachrichtigung der App aufgezeigt und die Nutzer/innen durch die Umstellung geführt werden. Mir ist das seit dem Ventura-Upgrade am Montagabend aber noch nicht untergekommen. Außerdem befindet sich der Dropbox-Ordner noch voll funktionsfähig an seinem alten Speicherplatz. Mal schauen, wann da was passiert. Bis dahin könnt ihr euch mit dem offiziellen Dokument belesen.

Interview mit Craig Federighi und Greg Joswiak

Interviews mit Apples Führungsriege, die live übertragen werden und vorher nicht abgesprochene Fragen beinhalten, sind eine absolute Seltenheit. Diese Woche gab es eine solche Live-Übertragung durch das Wall Street Journal. Im Rahmen einer „Tech Live“-Diskussion hat Joanna Stern die beiden Apple-Größen Craig Federighi und Greg Joswiak u. a. zu USB-C, zu iMessage auf Android-Handys, zum Apple-Headset und zum Apple Car befragt. Natürlich gab es zu keinem Zeitpunkt eine Geheimnisse enthüllende Antwort und auch ein ordentliches Nachhaken bei dem einen und anderen Thema hat gefehlt. Aber das Interview zeigt, wie sich Apple die Welt zu seinen Gunsten verargumentiert, um Kritik komplett von sich zu weisen.


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