Sir Apfelot Wochenschau, KW 8 2019

Das Wochenende ist zum Greifen nahe und deshalb ist es an dieser Stelle wieder Zeit für eine Sir Apfelot Wochenschau. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 8 des Jahres 2019 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind in dieser Woche: Xiaomi, Samsung, Amazon, Twitter, Emojis und natürlich Meldungen zu Apple. Wollt ihr eure Meinung zu den aufgezeigten Themen kundtun oder eine weitere Neuigkeit mitteilen? Dann lasst gern einen Kommentar unter diesem Beitrag da. 

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 8 in 2019 geht es um Xiaomi, Samsung, Amazon, Twitter, Emojis und natürlich Meldungen zu Apple.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur KW 8 in 2019 geht es um Xiaomi, Samsung, Amazon, Twitter, Emojis und natürlich Meldungen zu Apple.

Amazon geht widersprüchlich gegen gekaufte Rezensionen vor

Wie das Fachmagazin Onlinehändler-News berichtet, so gab es einen gerichtlichen Prozess von Amazon gegen einen Händler, weil letzterer für einige Bewertungen seiner Produkte bezahlte, seine eingekauften Rezensionen aber nicht kennzeichnete. Der Händler wiederum argumentierte, dass er seine Rezensionen durchaus mit einem entsprechenden Hinweis versehen hätte, dieser aber von Amazon entfernt wurde (per Algorithmus oder händisch). Zudem kauft Amazon über sein sogenanntes Vine-Programm selber per kostenloser Testprodukte Rezensionen ein. Am Ende agiert Amazon im Großen und Ganzen selber rechtswidrig und hätte gar nicht gegen den Händler vorgehen sollen / dürfen.

Weitere interessante Beiträge im Blog:

Wenn das Gericht Emojis interpretieren muss

Und nochmal das Thema Rechtsstreit: wie es in einer Meldung von 9to5Mac heißt, gibt es immer mehr Verfahren, in denen das Gericht die Bedeutung von Emojis und Emoji-Kombinationen in der digitalen Kommunikation deuten muss. Ein Beispiel bestand in der Zusage eines Mietinteressenten gegenüber dem Vermieter, sodass dieser annahm, dass der Interessent nun als Mieter für das fragliche Apartment zu sehen sei. Aber nicht nur als Antwort oder Beschreibung eines Sachverhalts bzw. einer Tat können Emojis vor Gericht landen. Wie es auf der oben verlinkten Seite heißt, könnten auch Streitigkeiten oder Bedrohungsszenarien entstehen, wenn bspw. ein iOS-User den unschuldig wirkenden Wasserpistolen-Emoji verschickt, der unter Android aber als Revolver angezeigt wird.

Twitter-Tool für Transparenz im Wahlkampf kommt nach Europa

Schon während der Midterm-Wahlen in den USA hat Twitter mit einem Tool dafür gesorgt, dass der Wahlkampf in Form von Wahlwerbung und ähnlichen Tweets sauber abläuft. Wahlwerbung und ähnliche Nachrichten sollen mit dem entsprechenden Vorgehen nun auch bei der EU-Wahl infiltritationsfrei gehalten werden – das berichtet unter anderem 9to5Mac. So sollen beispielsweise Werbeanzeigen zur Wahl nur von identifizierten Nutzern mit Sitz in der EU herausgegeben werden dürfen. Außerdem bekommt die Wahlwerbung eine bestimmte Kennzeichnung und einen Disclaimer.

Xiaomi stellt neue Smartphones vor: Xiaomi Mi 9 und Mi 9 SE

Xiaomi, der Technik- und Lifestyle-Riese aus China, hat diese Woche neue Smartphones vorgestellt, die von einigen Quellen bereits als die Flagship-Killer des Jahres 2019 bezeichnet werden. Unter anderem in diesem Bericht zum Xiaomi Mi 9 werden die in diesem Zusammenhang zu betrachtenden Specs aufgezeigt: ein FHD+ Super AMOLED Display mit HDR10, Triple-Kamera, Snapdragon 855 Octa-Core CPU, bis zu 12 GB RAM, USB-C und ein Preis zwischen 392 EUR und 523 EUR. Im verlinkten Beitrag findet ihr zu den drögen Daten auch Bilder und ein Hands-On-Video. Weiterhin wurde eine „kleine“ Version des Android-Smartphones vorgestellt. Infos und Details zum Xiaomi Mi 9 SE findet ihr hier.

Samsung stellt neue Smartphones vor: Galaxy S10 sowie Klapp-Smartphone

Mit den neuen Smartphone-Modellen Galaxy S10, S10e und S10+ hat Samsung diese Woche ebenfalls neue Handys auf den Markt gebracht. Unter anderem bei Netzwelt findet ihr dazu einen Vergleich. Direkt auf die Zukunft gerichtet ist zudem eine spezielle 5G-Version des Smartphones, das die kommenden Mobilfunkfrequenzen unterstützt. Die Preise rangieren zwischen 749 EUR und 1.599 EUR. 

Ebenfalls bei Netzwelt findet ihr außerdem einen Bericht zum „Samsung Galaxy Fold“, dem Falt-Handy von Samsung, das als Smartphone und Tablet genutzt werden kann. Das um die 2.000 EUR kostende Gerät macht also den Markt bereit für klapp- und faltbare Mobilgeräte der smarten Generation. Da können wir gespannt sein, welche Art von Antwort andere Hersteller vorstellen werden.

Apple Watch bald mit flexiblem Display?

Kommen wir zum Themengebiet Apple, bleiben aber bei flexiblen Smart-Geräten. Wie MacRumors aufzeigt, so wurde Apple diese Woche ein Patent über ein neues Apple-Watch-Design zugesprochen, das ein flexibles Display mit MicroLED-Bildschirm darstellt, welches sich nicht nur über den Bereich des Ziffernblatts, sondern auch über das Armband – bzw. Teile davon – erstreckt. Dass wir in Zukunft derart Smartwatches aus Cupertino sehen werden, darauf lässt sich auch schließen, weil Apple dereinst den MicroLED-Bildschirm-Hersteller LuxVue aufgekauft hat. Weitere interessante Einblicke und Details sowie Bilder vom Patent gibt’s im verlinkten Beitrag.

Cross-Platform-Apps für iOS und macOS ab 2021

Unter dem Codenamen „Marzipan“ gibt es von Apple ja schon seit einiger Zeit die Bemühung, Multi-Plattform-Apps für iOS auf iPhone und iPad sowie für macOS auf Mac, iMac und MacBook zu realisieren. Wie unter anderem MacRumors und Appgefahren in Bezug auf Bloomberg berichten, sollen Entwickler entsprechende Apps ab dem Jahr 2021 veröffentlichen können. Auch die App Stores sollen dann kombiniert werden. Eine interessante Sache, auf die wir nun noch zwei Jahre lang gespannt sein können.

Projekt Titan – Autonome Autos nur noch für interne Zwecke?

Wie iFun mit Bezug auf das Manager Magazin aufzeigt, so wird das „Projekt Titan“ von Apple mittlerweile noch kleiner gehalten als bisher angenommen. Bereits in der Wochenschau zur KW 4 habe ich ja aufgezeigt, dass es in dem Projekt, von dem innovative autonome Elektroautos erwartet wurden, rund 200 Entlassungen gab. Nun wird gemeldet, dass von Apple wohl kurzfristig nur mit Elektro-Minibussen zu rechnen ist, die als Shuttle für die eigenen Mitarbeiter gedacht sind. Ein Markteintritt mit Apple-Autos für den Endverbraucher wird nicht vor 2023 erwartet.

2018er Mac-Modelle haben Probleme mit USB 2.0 Audio-Zubehör

„USB-Audio-Hardware: An aktuellen Macs nicht zu gebrauchen“, titelt iFun in einem weiteren Beitrag. Wie darin aufgezeigt wird, liegt das Problem an den verbauten T2 Chips, die sich im iMac Pro, Mac mini (2018), MacBook Air (2018) und MacBook Pro (2018) finden lassen. Das Problem lässt sich umgehen, wenn man Equipment nutzt, das per Thunderbolt oder FireWire angeschlossen wird. Außerdem soll es ein Work-Around über die Zeiteinstellungen des macOS-Systems geben. Details findet ihr im verlinkten Artikel.

Vorstellung des neuen Mac Pro bei der WWDC 2019?

In 2018 wurde von Apple für dieses Jahr bereits ein neuer Mac Pro angekündigt, zu dem es derzeit mehrere Gerüchte gibt. So soll dieser neue Apple-Computer modular auf- und umbaubar sein, damit die Pro-Nutzer ihn genau an ihre Bedürfnisse anpassen können. Zudem soll es der leistungsstärkste Mac aller Zeiten sein, der mit Leichtigkeit auch VR-Projekte und Kino-Produktionen realisierbar machen soll. Das berichtet unter anderem MacRumors. Ob wir bereits bei der Apple WWDC 2019 neue Details bzw. das fertige Produkt zu sehen bekommen werden, das ist noch nicht klar – denkbar ist es aber. Dazu passend könnte Apple dort auch sein neues Pro-Display vorstellen, das 31,6 Zoll in der Bilddiagonale messen und eine 6K-Auflösung mitbringen soll.

Versammlungsregelungen für Pokemon GO

„Das Entwicklerstudio Niantic hat im Rahmen einer Gerichtsverhandlung einer Reihe von Maßnahmen zugestimmt, mit der sich etwa Anwohner besser wehren können“, schreibt Golem hier. Zudem wird aufgezeigt, dass Eigenheimbesitzer ein Recht auf 40 Meter Abstand zu einem sogenannten Pokéstop haben. Kommen an einem Ort 10 oder mehr Spieler zusammen, dann wird außerdem ein entsprechender Hinweis in der Pokémon GO App angezeigt. Auf Beschwerden soll Niantic, so der verlinkte Bericht, innerhalb von 15 Tagen eingehen. So können Menschen, die sich von Spieler-Ansammlungen gestört fühlen, die Massen durch entsprechende Updates des Spiels loswerden. Das Ganze könnte wegweisend für weitere Spiele dieser Art sein.

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