Nutzt man Pages, Numbers und Keynote aktuell noch in der Version 14.5, dann erscheint beim Start der Apps irgendwann eine Meldung zu deren Support-Ende. Dabei handelt es sich um den Hinweis, dass die Unterstützung von Intel-basierten Apps bald endet. Wer iWork-Apps also auch unter macOS 27 macOS 28 weiter nutzen will, muss die neueren Ausgaben (ab Version 15.0) installieren, die parallel zum „Apple Creator Studio“-Abo eingeführt wurden.
Hinweis: Dieser Beitrag entstand, bevor Apple die iWork Apps der Version 14.5 aus dem Mac App Store entfernt hat.
Update: Das Rosetta 2-Framework bleibt auch in macOS 27 enthalten. Erst ab macOS 28 wird die Kompatibilität mit x86-Apps merklich eingeschränkt. Der Beitrag wurde entsprechend angepasst. (Update Ende)

macOS 28: Support-Ende für Rosetta 2 und Intel-basierte Apps
Rosetta ist ein Framework, das unter macOS die Nutzung von Apps ermöglicht, die für ältere Hardware geschrieben wurde. Die erste Version von Rosetta wurde beim Übergang von PowerPC-Prozessoren auf Intel-CPUs eingeführt. Rosetta 2 kam dann ab macOS Big Sur zum Einsatz, um ab 2020 den flüssigen Übergang von Intel-CPUs auf „Apple Silicon“-Chips zu ermöglichen.
Ab macOS 28, das im Herbst 2027 erscheint, endet allerdings die Gnadenfrist für Intel-basierte Apps. Sieben Jahre nach den ersten Apple-Computern mit M-Chips werden diese zum allgemeinen Standard. Auch wird macOS 27 nicht mehr auf Intel-Macs installierbar sein, und es wird als letztes Mac-Betriebssystem Rosetta 2 enthalten. „Veraltete“ Apps können dann ab macOS 28 nicht mehr genutzt werden. Sie benötigen ein Update auf die vom Apple Silicon geforderte Architektur.
Support für iWork 14.5 endet, Freemium-Version wird Pflicht
Spätestens mit dem Upgrade auf macOS 28 müssen also Pages, Numbers und Keynote in der aktuelleren Freemium-Version installiert werden. Deren Basisfunktionen sind zwar weiterhin kostenfrei nutzbar, jedoch wurden Features hinzugefügt, die sich erst mit dem „Apple Creator Studio“-Abonnement freischalten lassen (Stock Footage und erweiterte KI-Werkzeuge).
Es besteht zwar keine Pflicht, das Abo zu buchen und die neuen Funktionen zu nutzen. Dennoch erfordern die iWork-Apps ab Version 15 einige Anpassung, damit man nicht von den ungewollten Funktionen genervt wird. Ich persönlich will nicht auf das Abo hingewiesen werden und habe auch nicht vor, irgendwelche Schreibhilfen oder dergleichen zu verwenden. Ich denke und schreibe lieber selbst.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.










