Im Januar hat Apple sein „Creator Studio“-Abonnement vorgestellt. Dieses bietet den Zugang zu Profi-Apps sowie KI-Funktionen für iWork-Anwendungen. Da Apple neben den Creator Studio-Versionen von Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro und Co. aber auch noch deren Einzelkauf-Ausgaben verkauft, kam es bei den Usern scheinbar zu einiger Verwirrung. Denn Apple hat nun ein Support-Dokument zum Auseinanderhalten der Apps veröffentlicht.

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Apple Creator Studio Apps erkennen und von Einzelkauf-Versionen unterscheiden
Normalerweise veröffentlicht Apple keine Support-Dokumente, die beim Erkennen von Apps oder App-Versionen helfen sollen. Scheinbar gab es in den letzten Monaten aber eine signifikante Anzahl von Anfragen und Beschwerden rund um die zwei verschiedenen Versionen einiger Kreativ-Apps.
Und deshalb hat der Mac-Hersteller vor zwei Tagen das Support-Dokument 127131 veröffentlicht, das den Titel „Identify Apple Creator Studio apps on your Mac“ trägt. Eine deutsche Übersetzung der Hilfestellung steht noch aus. Aber auch ohne eine solche erkennt man, worum es geht. Eine Tabelle stellt die Symbole der Creator Studio-Apps und ihrer Einzelkauf-Versionen gegenüber.
Die Tabelle zeigt auf, dass die Softwareversionen des Abonnements mit Symbolen in Liquid Glass-Design ausgestattet sind. Die Einzelkauf-Ausgaben der Programme haben hingegen noch ihre alten Designs. Der Unterschied wird dabei für Final Cut Pro, Logic Pro, MainStage, Motion, Compressor und Pixelmator Pro aufgezeigt. Diese Apps dienen der Video-, Musik- und Bilderstellung bzw. -bearbeitung.
iWork Freemium-Apps sind nicht Teil der Gegenüberstellung
Nicht in der Tabelle gegenübergestellt werden Programme wie Numbers, Pages, Keynote und Freeform. Denn diese werden nicht in zwei verschiedenen Versionen angeboten. Stattdessen sind sie kostenlos nutzbar und durch das Creator Studio-Abo optional um KI-Funktionen und ein Stock Footage-Angebot erweiterbar.
Parallel zu seinem Creator Studio hatte Apple Anfang des Jahres die Version 15 der iWork-Apps vorgestellt. Dabei sowie bei den zukünftigen Updates und neuen Hauptversionen handelt es sich um die einzigen Ausgaben, die ab macOS 27 funktionieren werden. Numbers, Pages und Keynote in der Version 14.5 werden dann nicht mehr unterstützt.
Das für Herbst 2026 erwartete macOS 27 läuft nicht auf Intel-Macs, sondern nur noch auf Computern mit Apple Silicon (A- und M-Chips). Die offizielle Präsentation des neuen Mac-Betriebssystems findet am 8. Juni statt.
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Johannes ist selbstständiger Redakteur und Texter. Seit über 10 Jahren schreibt er regelmäßig für Sir Apfelot.









